Schafkopf-Strategie: Das Pete'sche Gesetz

Pete, 03. September 2016, um 03:27

Hält!

#657.521.358

Aso, doch ned....

Hirndiewe, 04. September 2016, um 22:26
zuletzt bearbeitet am 04. September 2016, um 22:31

Ja, das mit dem Eichel König sehe ich schon ein.
Bei dem Stand hätte es aber auch keinen Unterschied gemacht. Der an 2 spielt Eichel-Zehn und für den an 3 gibt es dann keinen Grund, die Die Alte zurückzubehalten.

Pete, wenn Du 100 Mal mit dieser Kartenhand am Auswurf einen Geier spielst (restliche Karten zufällig auf 3 "normale" Zockerstuben-Spieler verteilt, die das Experiment natürlich nicht kennen), glaubst du wirklich, dass du am Ende mit Plus rausgehst?

Irgendwie kann ich es mir nicht vorstellen. Kommt mir ein wenig vor wie ein Wenz bei 0 Unter 4 Sauen: Hat seinen Reiz und kann gehen, aber auf Dauer gewinnst du damit nichts (das ist meine Überzeugung).

Pete, 05. September 2016, um 07:33

Ich denke schon, Hirndiewe.

Auch bei diesem Stand (mit zusammenstehenden Obern) verliere ich hier nur, weil Taken am Tisch ist. Meiner Erfahrung nach lesen nur sehr wenige auf die Schnelle den Grasunter richtig.

Pete, 05. September 2016, um 07:40

Aso, Du schreibst ja von Deinem. Ja, ich halte ihn bei optimalem Spiel für rentabel. Man wird damit sicher kein Millionär, aber man ist damit im Plus - das ist meine Überzeugung. Sicher ist aber, dass er null Fehlertoleranz mitbringt und allergisch gegen freie Farben der Gegner ist.

Hirndiewe, 05. September 2016, um 15:47
zuletzt bearbeitet am 05. September 2016, um 15:48

Dein Spiel ist auch interessant. Ich halte es für etwas besser als das von mir, weil eine realistische Chance besteht, nur 3 Stiche abzugeben. 3 Gras bei einem Gegner, der aufpasst, da kann man schon von Pech reden. Bei meinem ist aber mit 4 verlorenen Stichen zu rechnen und ich kann mir immer noch nicht vorstellen, wie sich das rentieren soll.

Mit etwas Glück sticht auch der Schellen-König, dann gehen nur 3 Stiche weg. Das muss aber nicht langen, wie man am konkreten Spielverlauf sieht.
Die Chance wird dadurch kompensiert, dass die Ober auch beinander stehen können.
Dann wird es wirklich ärgerlich. Evtl. kriegt man auch ein Kontra.

Wenn wir schon dabei sind: Was spielst du im dritten aus, wenn die Ober beinander stehen?

Pete, 05. September 2016, um 16:15

Da dann ja nicht mal zwei blanke Zehner auf meine Sauen sicher reichen, kommt da bei mir ebenfalls der Eichelkönig. Da hier aber die Hoffnung eh schon stark gesunken ist, hielte ich auch den zweiten Ober für nicht viel weniger aussichtslos.

Aber bitte nehmt das alles nicht zu ernst. Ich sage sie halt quasi immer an und bin mir sicher, dass ich damit im Plus bin. Ob's mit meiner Spielkunst zu tun hat? Keine Ahnung, vielleicht habe ich einfach nur Glück oder sauschlechte Gegner. Jedenfalls habe ich meine Warnungen diesbezüglich schon ausgesprochen. Ich sage ja auch JEDES Fünf-Trumpf-eine-Farbe-frei-Sauspiel an, was ich ebenfalls nicht jedem empfehlen würde.

Jeder, wie er mag und es für richtig hält! Nicht, dass hier noch Regressansprüche per PN reinflattern.

Hirndiewe, 05. September 2016, um 16:35
zuletzt bearbeitet am 05. September 2016, um 16:36

Gar nicht, deine Tipps haben mir oft schon gut weitergeholfen. Ich spiel mittlerweile auch deutlich mehr Wenzen mit 2 Unter 3 Sauen und oft geht es gut. Aber ob man wirklich ALLE solchen Wenzen/Geier spielen sollte, davon bin ich noch nicht recht überzeugt. Wobei mir schon klar ist, dass du manches von mir versemmeltes Spiel noch heimgeschaukelt hättest.

Bei Sauspielen spiele ich auch recht viel. Bevor ich gegen ein Sauspiel von jemandem anderen spielen muss, spiel ich lieber selber eins.

faxefaxe, 05. September 2016, um 18:24

faxefaxe, 07. September 2016, um 17:38

neuJockl, 08. September 2016, um 16:41

Wie lautet nun das Pete^sche Gesetz, bzw wo kann man das finden ?

edmuina, 08. September 2016, um 16:44

Das - lieber Jockl - gibts leider garnicht. das beruht auf einem Irrtum.

der Lehrsatz um den es geht lautet wie folgt:

"zwei Unter/Ober und drei Sau sind immer ein Wenz/Geier"

faxefaxe, 08. September 2016, um 17:17

Der Muina hat das mal beim Pete aufgeschnappt und hat versucht, sich die Rechte zu sichern. :p

faxefaxe, 08. September 2016, um 22:44

#659.036.035
Eng ist es halt fast immer.

Soolbrunzer, 09. September 2016, um 15:17

#659.045.896
nid immer eng, aber ab und zu brauch mer schon an dusel...^^

faxefaxe, 10. September 2016, um 15:44

#659.381.494

Auch bei Zusammenstand ois easy.

Pete, 10. September 2016, um 17:23

In der Regel ja schneidertauglich:

#659.383.048

Pete, 10. September 2016, um 18:55

Ich sehe -ehrlich gesagt- keinen echten Fehler...

Pete, 10. September 2016, um 19:23

Hm, der Eichelnachzug war ein Treffer, die Graszehn wäre Spekulation - die Alternative wären ja null Augen, oder würdest Du Herz anfassen?

Pete, 10. September 2016, um 20:24

DU denkst in Standard-Regeln? DU? Echt? Eine neue Seite. Ich hätte jedenfalls die Graszehn ebenfalls geschmiert, bevor ich null Augen beisteuere. Da hoffe ich dann einfach auf den Herzkönig.

Und nach Eichelneun und Eichelzehn finde ich den Eichelunter mindestens "sehr gut vertretbar". Auf Graskönig und Herzneun besteht jedenfalls die Gefahr, dass ich die Eichelacht billiger wegbekomme.

Pete, 10. September 2016, um 21:10

Ja, wenn Du schon von "feminin" schreibst, dann beachte doch bitte auch immer noch die "Position" - DAS wird nämlich oft stiefmütterlich behandelt - beim Sex wie beim Schafkopf.

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