HerrGottSakra, 18. Januar 2026, um 21:30
so nämlich!!!
nur wer stichhaltige Argumente aufzuweisen hat, kann den Zweiflern entgegentreten.
In diesem Sinne: fröhliches für-und-widern!
back mer's!
Soolbrunzer, 19. Januar 2026, um 17:54

HerrGottSakra, 19. Januar 2026, um 20:59
danke für den Daumen! Aber du nimmst mich doch wohl hoffentlich nicht wirklich Ernst!? ^^
Blechkultur_Kim, 21. Januar 2026, um 14:11
Nur noch tiefste Verachtung für diese Person!!!
Das ewige rumreiten auf die 14,5 Tage Krankenstand.
Wieder pauschal alle als Blaumacher und Leistungsverweigerer abzustempeln.
"Ist das wirklich nötig?"
derWeg, 21. Januar 2026, um 15:02
Die Frage ist: Hat er es wirklich so gesagt? Partei hin oder her, Person auch egal, aber man sollte schon wiedergeben was gesagt wurde!
Defluencer, 21. Januar 2026, um 16:03
dann korrigiere und stell ein was er tatsächlich gesagt hat.
ansonsten gilt für mich
das alte fendlbild "migranten" wurde unscharf da zu oft benützt also muss ein neuer schuldiger her um von den eigentlichen problemen/ ursachen für die politische unzufriedenheit im lande abzulenken
faxefaxe, 21. Januar 2026, um 16:41
zuletzt bearbeitet am 21. Januar 2026, um 16:41
Dass unsere Wirtschaft derzeit ein strukturelles Wachstumsproblem hat, ist schon auch eine der „eigentlichen Ursachen“ für die politische Unzufriedenheit in diesem Land. Vor dem Hintergrund die Tatsache zu diskutieren, dass wir einen ungewöhnlich hohen Krankenstand haben, dessen Kosten die Unternehmen zu tragen haben, finde ich legitim. Seit Corona ist er ja deutlich höher - das kann noch immer an der Pandemie liegen, das kann daran liegen, dass Angestellte gelernt haben, dass man krank besser zu Hause bleibt, statt die Kollegen anzustecken, es kann aber auch daran liegen, dass sich manche daran gewöhnt haben, sich einfach krankschreiben zu lassen. Vermutlich ein Mix von allem. Aber wenn zu drei Wochen Urlaub nochmal drei Wochen krank kommen, muss man den Punkt auch einmal ansprechen.
ich finde es gut, dass Merz das immer wieder macht, er ist halt in den Formulierungen oft bissl ungeschickt.
Blechkultur_Kim, 21. Januar 2026, um 16:44
@DerWeg
Dein Ernst die Frage?
Man sollte vielleicht auch mal Nachrichten schauen... da wird das seit 2 Tagen als Mitschnitt gesendet.
Alternativ kann man das auch in 5 Sekunden via Google finden.
Und mir ist vollkommen Sche... egal welcher Partei er an gehört!
Mir geht es ausschließlich um das verachtende Auftreten dieser Person.
Defluencer, 21. Januar 2026, um 16:47
zuletzt bearbeitet am 21. Januar 2026, um 16:47
faxe
dein letzter satz versöhnt mich grad ein bisserl
^^
die politik hat noch nicht verinnerlicht dass der typ "arbeite bis zum letzten schuss" mit dem ende der babyboomer eine aussterbende spezies ist
die jungen wilden haben eine andere lebensphilosophie ( neudeutsch working life balance) bei der eine leichte grippe grund genug ist daheim zu bleiben
schade, dass diese statistiken altersgruppen nicht aufzeigen, wäre hilfreich diese obige meinung zu versachlichen
Blechkultur_Kim, 21. Januar 2026, um 16:52
@f2
Heute noch gelesen das der Krankenstand sich nicht wirklich verändert hat.
War (wenn ich es richtig auf dem Schirm habe, bitte nicht daran Festnageln) ein AOK Beitrag.
Das sich durch das digitale Melden mehr gemeldet wurde anstatt früher durch den Zettel Verkehr.
Auch das die telefonische Krankschreibung unter 2% ausmacht.
Ich finde 3 Wochen im Schnitt vollkommen legitim.
Das würde ja schon heißen wenn such jemand ein Bein oder Arm bricht, deshalb 6 Wochen zuhause ist, ist min einer ohne einen Tag krank zu sein.
Werdende Mütter am Ende der Schwangerschaft sind bestimmt auch das ein oder andere mal krank.
Schwere Erkrankung, Burnout sind schnell mal 3/4 Monate.
faxefaxe, 21. Januar 2026, um 16:52
Ja, wenn ich verschnupft bin, arbeite ich halt etwas reduziert von zuhause. Jüngere melden sich dann vielleicht eher krank und schalten das Handy ab (zumindest den beruflichen Teil).
mit Corona hatte ich am schlimmsten Tag einen Arbeitstag von 0600 bis 22 Uhr sehr intensiv (von daheim), weil es für mich ein wichtiger Tag war. Da würde ich gar nicht Off sein wollen. Ich weiß aber gar nicht, ob das richtig ist.
Blechkultur_Kim, 21. Januar 2026, um 16:54
Nur nicht jeder kann von Zuhause arbeiten!
faxefaxe, 21. Januar 2026, um 16:55
@kim es fällt schon auf, dass Firmen, die als beliebte Arbeitgeber gelten und eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit haben, einen niedrigeren Krankenstand haben (oft zwei bis drei Prozent).
das heißt, dass Unzufriedenheit im Beruf die Gesundheit beeinträchtigt oder das Unzufriedene schneller „krank machen“.
Blechkultur_Kim, 21. Januar 2026, um 16:58
Ja, da bin ich 100% bei dir.
Mieses Arbeitsklima macht krank!
Blechkultur_Kim, 21. Januar 2026, um 17:00
Ich werf jetzt auch noch mal Personen mit ins Rennen die gekündigt wurden und dann 2-6 Wochen krank feiern.
Deshalb finde ich jetzt mal 14 Tage im SCHNITT nicht so viel!
derWeg, 21. Januar 2026, um 17:03
zuletzt bearbeitet am 21. Januar 2026, um 17:10
Ich habe lediglich gefragt ob er genau das gesagt hat: Er hat alle als "Blaumacher" beschimpft und nein das hat er nicht. Er hat lediglich darauf aufmerksam gemacht wie hoch der Krankheitsstand in Deutschland ist. Mit der Aussage hat er völlig Recht und Faxe bringt es auch auf den Punkt, 30 - 35 Tage Urlaub + 14,5 Tage Krank im Schnitt, sind das einfach mal 6 - 8 Wochen bezahlte Fehlzeit und das ist nun einmal auch eine Wahrheit die benannt werden darf und muss.
Treiben wir es doch mal auf die Spitze, ein Unternehmer mit 100 Angestellten, jeder Angestellte ist im Schnitt 7 Wochen bezahlt nicht da. Wir haben einen enormen Arbeitsausfall der mit zusätzlichem Personal aufgestockt werden muss, was normal nicht nötig wäre, Kosten die nicht nötig wären, was am Ende enorme Mehrkosten bedeutet. Auch der Aufschrei mit der Arbeitszeit uhhhh, jeder der hier gerne Google zitiert kann gerne mal die durchschnittliche Wochenarbeitszeit in anderen Ländern heranziehen und so kann man es endlos weiterführen
Defluencer, 21. Januar 2026, um 17:07
https://igbau.de/Arbeitszeit-Mythencheck.html
hat zwar nur indirekt mit dem thema blaumachen zu tun, aber mit meiner rosaroten gewerkschaftlerbrille gelesen zeigt es wie einseitig solche themen meist öffentlich dargestellt werden
wäre interessant wie hoch die krankenquote in betrieben ist bei denen unbezahlte überstunden normalzustand sind
rein vom menschlichen aspekt wäre es nachvollziehbar dass sich dort die beschäftigten eher bereit sind krankzumachen
ist aber nur eine these meinerseits
Blechkultur_Kim, 21. Januar 2026, um 17:13
DerWeg
Du tust dir anscheinend etwas schwer Texte zu lesen.
An welcher Stelle habe ich behauptet das er alle als blaumacher bezeichnet hat?
Und wo hat man 30-35tage Urlaub?
faxefaxe, 21. Januar 2026, um 17:15
Man kann hier schon ein „alle“ rauslesen :-)
„Wieder pauschal alle als Blaumacher und Leistungsverweigerer abzustempeln.“
derWeg, 21. Januar 2026, um 17:17
Wo hat man 30 - 35 Tage Urlaub? Also ich kenne keinen der weniger hat!
Und deinen Satz hat Faxe genauso reinkopiert!
Defluencer, 21. Januar 2026, um 17:18
kim- kenne sogar betriebe die 40 tage urlaub gewähren
ist aber eher selten und betrifft alte arbeitsvertäge
faxefaxe, 21. Januar 2026, um 17:25
Im Schnitt sind es 31 Tage (da sind dann ein bis zwei Ausgleichstage dabei)
Defluencer, 21. Januar 2026, um 17:33
zuletzt bearbeitet am 21. Januar 2026, um 17:42
nennt sich bezahlte freistellung
hintergrund war, glaub ich, dass das arbeitsjahr auf kaufmännisch gerechnete 360 tage interpoliert wurde, also kein urlaub sondern nur ein ausgleich zu 5 tagen
(arbeitlosengeld /krankengeld etc werden pauschal mit 30 tagen/monat bezahlt, ist unbürokratischer)
faxefaxe, 21. Januar 2026, um 18:18
Ich meinte eher so freie Tage wegen Schwangerschaft oder zb Pauschale Ausgleichstage für Überstunden bei Nicht-Zeiterfassung.
Schlimmer als Merz Krankentagediskussion fand ich heute übrigens das Abstimmungsverhalten der Grünen zu Mercosur (gemeinsam mit Linken und Rechtsradikalen). Aber das ist Whataboutismus.