HerrGottSakra, 06. Februar 2026, um 14:31
"Die Frage ist doch: Was kann man in 8 Monaten bewegen...."
Viel bewegen kann man tatsächlich wirklich nicht. Allerdings könnte man versuchen zu vermitteln, dass man die Probleme zumindest erkannt hat.
Deutschland hat ein massives Arbeitsmarktproblem. Abgesehen von der heiligen Automobilindustrie gibt es doch kaum noch funktionierende Industrie. Und selbst die wenigen verbliebenen würden ohne staatliche Subventionen kaum überleben.
Mittelständische Unternehmen, mit ihren "Hidden Champions", gut und schön. Diese werden die fehlenden Arbeitsplätze allerdings nicht schaffen können.
Nach Corona wurde festgestellt, dass man sich in vielen Bereichen abhängig von Importen gemacht habe und fabulierte das Thema angehen zu wollen. Was tatsächlich passiert, kann man wunderbar am Energiemarkt beobachten. Damit "wir" (und mit "wir" ist ausschließlich die Industrie gemeint) ein reines Gewissen haben können, importieren wir den "dreckigen" Strom aus dem benachbarten Ausland. Unser nächster "Nachbar" wird dann irgendwann in Südamerika sitzen und uns seine saubere Energie per Transatlantik-Seekabel verkaufen (sofern bis zur Realisierung dieses Projekts in Südamerika überhaupt noch die Sonne scheinen wird).
Der mit Abstand größte Arbeitgeber in D ist der öffentliche Dienst. Wen wundert daher die überbordende Bürokratie ernsthaft? Das System hat nun mal einen starken Selbsterhaltungstrieb, den man ganz wunderbar an der derzeitigen Rentendiskussion beobachten kann.
Danach folgen wohl Edeka und Lidl.
Um also in D etwas zu werden, sollte man also entweder Verwaltungsfachwirt oder Regalauffüller werden.
Was man in 8 Monaten bewegen kann? Bin da ganz bei Brotchip und Gunthu: möglichst viele Hoibe, um den ganzen Unsinn beiseite zu schieben zu können.
In diesem Sinne: hoch die Tassen 
TOAO, 06. Februar 2026, um 15:45
Politik FÜR und nicht gegen Menschen (ausser sie haben bereits schon zu viel) wäre schon mal ein Anfang.
Aber nachdem ich mich hier nicht auskenne und keine Lust auf Bier hab, geh ich lieber häkeln. ;)
Ali_Ass, 06. Februar 2026, um 16:27
Es stimmt schon, dass der öffentliche Dienst als größter Arbeitgeber gilt, aber unter diesem Begriff wird halt alles zusammenfasst von Bund, Ländern und Kommunen. Letztlich sind's halt doch nur 12% der Arbeitnehmer, die im öffentlichen Dienst beschäftigt sind. In der Industrie sind's über 20% und im nicht-öffentlichen Dienstleistungssektor arbeiten fast zwei Drittel aller Arbeitnehmer. EU-weit arbeiten je nach Sichtweise, was denn nun eigentlich überhaupt der öffentliche Sektor ist, schätzungsweise etwa 15 % bis über 30 % der Erwerbstätigen dort. Ob es da dann weniger Probleme mit der Bürokratie gibt, weil man genug Bürokraten hat, die sich darum kümmern und man es nicht selbst tun muss, das weiß ich aber nicht...
faxefaxe, 06. Februar 2026, um 18:23
zuletzt bearbeitet am 06. Februar 2026, um 18:23
Wir haben fundamentale strukturelle Probleme. Das hier über die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt zu sagen, ist dennoch reiner Blödsinn.
„Deutschland hat ein massives Arbeitsmarktproblem. Abgesehen von der heiligen Automobilindustrie gibt es doch kaum noch funktionierende Industrie. Und selbst die wenigen verbliebenen würden ohne staatliche Subventionen kaum überleben.“
HerrGottSakra, 06. Februar 2026, um 21:07
stimmt - alles supi. tschuldigung. war blödsinn.
Ex-Sauspieler #915909, 17. Februar 2026, um 16:09
zuletzt bearbeitet am 17. Februar 2026, um 16:11
Was macht Merz eigentlich? Leider ist er nur ab und zu ‚sichtbar‘ aktiv,
verharrt dann aber im deklamatorischen Bereich, worauf ein Stillstand
des Handelns folgt. So wird keine Wende herbeigeführt.
astro, 17. Februar 2026, um 17:45
Muss man immer Schlagzeilen produzieren? Kann man nicht auch ruhig ohne großes Tamtam seine Arbeit macheb?
Soizhaferl, 17. Februar 2026, um 18:23
https://www.bundeskanzler.de/bk-de/friedrich-merz/terminkalender-merz
Dazu dürfte es noch einen Haufen Termine geben, die in diesem offiziellen Kalender nicht geführt werden - Kabinettssitzungen, Einzel- und Gruppengespräche mit Politikern und Experten für diverse Themen etc. pp. Ich gehe, bei aller Antipathie Merz gegenüber, nicht davon aus, dass er besonders viel Zeit hat um die Beine baumeln zu lassen und in der Nase zu bohren. Diese Kritik ist albern.
Ex-Sauspieler #915909, 17. Februar 2026, um 20:18
Nun lt. Google :"In den Bundesministerien und im Kanzleramt arbeiten derzeit über 30.000 Angestellte und Beamte – also die gesamte Ministerialverwaltung",
Was machen die den ganzen Tag ?
Soizhaferl, 17. Februar 2026, um 20:34
Da das etwa ein Beamter pro 2.765 Menschen in diesem Land ist, fällt ihnen vieilleicht was ein, was sie beschäftigt hält?
Ex-Sauspieler #915909, 01. März 2026, um 18:59
Bundeswehr in Jordanien und Irak beschossen. Was habe die dort zu suchen ? Wir sind in diesem Konflikt keine Partei . Merz ist unfähig als Kanzler- Der Fred mahnt von Anfang an, dass Merz ein unerfahrener Politiker ist.
Ex-Sauspieler #915909, 01. März 2026, um 19:03
zuletzt bearbeitet am 01. März 2026, um 19:41
Die Bundeswehr-Soldaten in Jordanien und im Irak sind Teil der
internationalen Anti-IS-Koalition und stehen dort auf multinationalen
Basen, zum Beispiel nahe Erbil im Nordirak und im Feldlager Al-Azraq in
Jordanien. Ihr Auftrag ist vor allem Lufttransport, Aufklärung und Unterstützung der Operationen gegen den sogenannten Islamischen Staat sowie Schutz
und Ausbildung von Partnerkräften in der Region; geführt wird die
Gesamtkoalition militärisch von den USA.
Koalition mit USA ? Die wollen uns auch nicht. Deshalb muss Bundewehr abgezogen werden. Wir können nicht die ganze Welt retten. Merz soll sich um Inland kümmern und nicht dauernd nur reden und nichts tun.
Ex-Sauspieler #915909, 01. März 2026, um 19:39
zuletzt bearbeitet am 01. März 2026, um 19:39
Es sind Fakten. Kein Müll.
Denk du lieber selber nach.
Ex-Sauspieler #915909, 01. März 2026, um 19:46
Du vestehst nichts davon. Bundesregierung entsendet die Bundeswehr und diese ist nie im Ausland aus eigenen Antrieb dort.
Ex-Sauspieler #915909, 01. März 2026, um 19:58
zuletzt bearbeitet am 01. März 2026, um 19:59
Merz ist als Kanzler politisch verantwortlich für Einsätze, Mandate und
deren Ausweitung oder Beendigung. Deshalb ist es absolut legitim, seine
Entscheidungen in diesem Zusammenhang zu kritisieren. Das hat nichts mit
fehlendem Verständnis zu tun, sondern mit politischer Meinungsäußerung. Du kannst meine Meinung falsch finden, aber sie als ‚Hetze‘ abzutun und
mir pauschal Unwissen zu unterstellen, ersetzt keine Argumente. Wenn
Du sachliche Gegenpunkte hast – gern. Persönliche Abwertungen bringen
uns in der Diskussion nicht weiter.
Ex-Sauspieler #915909, 01. März 2026, um 20:02
Man hat uns auch erzählt, die Bundeswehr würde unsere Freiheit am
Hindukusch verteidigen – heute ist sich die Politik weitgehend einig,
dass der Afghanistan-Einsatz ein Fehler war. Nur weil ein Einsatz von der Bundesregierung beschlossen wird, ist er
noch lange nicht automatisch klug. Kritik daran als ‚Hetze‘ abzutun,
zeigt eher Geschichtsvergessenheit als Reife.
Ex-Sauspieler #915909, 01. März 2026, um 20:10
Genau deshalb sage ich: Die Bundeswehr hat in Jordanien nichts zu
suchen. Deutschland ist in diesem Konflikt offiziell nicht Kriegspartei,
trotzdem setzen wir unsere Soldaten dort völlig unnötig Leib und Leben
aus. Das soll der Kanzler bitte mit seinem viel zitierten christlichen
Gewissen verantworten – aber erzählen Sie mir nicht, jede beschlossene
Mission sei automatisch sinnvoll. Unsere Bündnis ist fragil und deshalb muss alles neu überprüft werden.
Ex-Sauspieler #915909, 01. März 2026, um 20:17
Bündnis verpflichtet nicht Bündnis gehorcht blind . Zum Beispiel :Schon Schröder hat die deutsche Beteiligung am Irakkrieg abgelehnt –
und das, obwohl wir NATO‑Partner der USA sind. Bündnisse heißen also
nicht, dass wir jeden Einsatz mitmachen müssen, sondern dass wir
Verantwortung übernehmen und auch mal Nein sagen können.
Wer behauptet, wir müssten aus Pflichtgefühl überall mitziehen und
‚Fehler gehören eben dazu‘, redet sich aus der Verantwortung – auf Kosten derjenigen, die am Ende im Einsatz stehen.“