Tratsch: Ist Deutschland noch sicher?

Ali_Ass, 30. Juli 2026, um 22:14

Zumal ja auch mit Äxten immer wieder mal wer Amok läuft, und Armbrustmorde gab es in den letzten paar Jahren auch welche. Wir reden hier ja nicht von Gegenständen, die noch nie zum Morden eingesetzt worden wären, sondern von realen Gefahren.

MeisterRudi, 30. Juli 2026, um 22:14

Weils so sein muss, da man es sonst nur noch komplett verbieten könnte.
Das wäre dann die nächst härtere Stufe, was aber nicht geht, weil ich zum Angeln mein Messer brauche.

Ali_Ass, 30. Juli 2026, um 22:18
zuletzt bearbeitet am 30. Juli 2026, um 22:23

Es wäre eigentlich ganz einfach: Das Führen von gefährlichen Werkzeugen oder Sportgeräten nur erlauben, wenn man einen tatsächlichen Grund dazu hat, und das anlasslose Führen verbieten. Dabei durchaus wie auch jetzt schon die verschiedenen Orte berücksichtigen, also allgemeine Öffentlichkeit anders behandeln als Volksfeste, Demonstrationen oder Züge. Und dann für jeden dieser Fälle eine explizite Liste machen, welche Werkzeuge oder Sportgeräte für dort als gefährlich einzustufen sind. Kindermesser oder Minitaschenmesser sind nunmal nirgends gefährlich, Äxte und Baseballschläger überall.

MeisterRudi, 30. Juli 2026, um 22:26
zuletzt bearbeitet am 30. Juli 2026, um 22:43

Volksfeste hast ein Problem, weil es in Bayern Tradition ist, als Waschechter Bayer ein Messer zb mit Geweih oder sonst was zu Tragen.

MeisterRudi, 30. Juli 2026, um 22:27

Lass mein Messer in Ruhe 😅

Ali_Ass, 30. Juli 2026, um 22:43

Das Messer als Teil der Tracht ist im Rahmen der Brauchstumpflege vom Waffengesetz her betrachtet meines Wissens nach wie vor erlaubt. Auch auf Volksfesten. Allerdings macht hier wahrscheinlich auf jedem Volksfest das Hausrecht des Veranstalters einen Strich durch die Rechnung, aber das war schon vor der Verschärfung so.

Anik, 30. Juli 2026, um 23:41

weil Messer quasi die fieseste "Waffe" ist, die man auch noch unauffällig mit sich führen kann.

ToRo1, 31. Juli 2026, um 00:14

Muss unser Staat alles regeln ? Was ist aus unserer Freiheit geworden. Kann mich nicht Wundern, dass vielen, vieles "Wurscht" ist und die nichts mehr interessiert. Im Auto telefonieren, keinen Blinker benutzen, bei Rot bei Fußgängerampel gehen und vieles mehr.

Ali_Ass, 31. Juli 2026, um 00:45

Messer sind in der Regel eben keine Waffen. Und manche auch völlig ungeeignet, um als Waffe zweckentfremdet zu werden. Der Gesetzgeber schert sie jetzt aber mittlerweile in vielerlei Hinsicht (nicht in jeder) alle über einen Kamm, und das ist nunmal Unsinn. Mit einem Minimesserchen am Schlüsselbund oder einem Opinel-Kindermesser (oder gar einem Plastik-Picknickmesser) kann man nunmal nicht Amok laufen. Und auch mit einem normalen mittelgroßen Taschenmesser dürfte man sich schwer tun damit, zumal mit einem ohne arretierbarer Klinge. Trotzdem sind sie in vielen Situationen unsinnigerweise verboten, sogar in manchen, in denen Äxte oder Armbrüste erlaubt sind. Was die Unauffälligkeit betrifft: Stimmt. Aber man kann auch kleine Beile oder große Scheren und Schraubendreher unauffällig mit sich führen. Man muss Gegenstände nach ihrer tatsächlichen Gefährlichkeit beurteilen und eventuell verbieten. So wie das jetzt gemacht wird, ist es einfach Murks.

MeisterRudi, 31. Juli 2026, um 01:27
zuletzt bearbeitet am 31. Juli 2026, um 01:36

Sunst hod uns da Opa no mitn Flobert rumm ballern lossn, heid brauchst bei na Stoaschleida ah Ausnahmegenehmigung, bzw man muas diskutieren ob ned doch oana mid na Stoaschleida ah Granatn einesteckt und irgendebs in Luft sprengt.

Finde den Fehler

Anik, 31. Juli 2026, um 01:38
zuletzt bearbeitet am 31. Juli 2026, um 01:46

Das meiste sind ja keine Waffen in dem Sinn, als Waffe könnte ja wirklich sehr vieles zweckentfremdet werden. Ich kann auch mit ner Bratpfanne rumlaufen;) Messer sind leider sehr "beliebt" und eben sehr fies, häufig schwer oder tödlich verletzend, da haben auch gute Selbstverteidiger Respekt vor. Was braucht man auf Festen o.ä. ein Messer. Ist das so ein Männerding? ;))

MeisterRudi, 31. Juli 2026, um 01:40

Tradition Jagd Beute Vorfahren.

Da wo de Welt no in Ordnung war

Blechkultur_Kim, 31. Juli 2026, um 09:40

unterm Strich ist es doch vollkommen egal ob ein Messer verboten ist oder nicht!
Wenn ich vor habe ein Blutbad anzurichten, werde ich sicher nicht davon abgebracht weil ich ja jetzt auf dem Marktplatz kein Messer mehr dabei haben darf.
Es werden aber "spontan" Taten evtl etwas gemindert. Ist ja leider "normal" geworden aus einem Streit heraus ein Messer zu ziehen.
Manch einer lässt vielleicht das Messer zuhause wenn er bereits 3, 4x Strafe zahlen musste.
Aber das hält den Aggressiven Mensch nicht ab der bereit ist das Messer einzusetzen.
In manch Jugendgruppen gehört es ja eher zum Standard und um Cool zu sein.

Was soll alles verboten werden?
Selbst eine Nagelschere ist hervorragend geeignet böse Schäden anzurichten.

Dazu findet man viele "Tipps" womit man sich legal gegen Angreifer schützen kann. Das diese Tipps auch gerne Dankbar von den Gewaltbereiten genutzt werden steht außer Frage.
Der Kreativität ist kaum eine Grenze gesetzt!
Fahrradkette mit massivem Vorhängeschloss. Überland Starkstromkabel, Es muss nicht immer eine kmpl. Axt sein. Ein Stiel von einer Axt ersetzt jeden Baseball Schläger.

Es wird sich niemals verhindern lassen!

und um auf den akuten Fall zurück zu kommen...
Sollen wir das Autofahren verbieten?

Anik, 31. Juli 2026, um 11:41

der Vergleich hinkt aber sehr mit dem Autofahren. Mit dem Auto komm ich zB zum Fest, hat also Zweck, welchen Zweck hat ein Messer heutzutage auf einem Fest? Alkohol und Auto ist auch sehr ungünstig/quasi verboten. Ist das etwa auch doof? Auf Festen häufig Alkohol- da kommt bei viel Testosteron schnell eins zum anderen. In Gemeinschaft kann man eben nicht unbedingt auf sein (sogar unsinniges) eigenes Recht pochen.
Ein geplantes Attentat bleibt natürlich trotzdem schwer zu verhindern, aber es geht eben ganz viel auch um Affekttaten. Also ich frag mich eher warum man sich über so ein Verbot aufregt.

MeisterRudi, 31. Juli 2026, um 12:14
zuletzt bearbeitet am 31. Juli 2026, um 12:17

Die nächsten 50 tausend Fachkräfte sind in Spanien angekommen!!

Ali_Ass, 31. Juli 2026, um 15:37
zuletzt bearbeitet am 31. Juli 2026, um 15:41

Axt oder Axtstiel ist rechtlich völlig egal. Beides im Normalfall erlaubt, außer in den erwähnten Ausnahmefällen. Und ob ein Messer verboten ist oder nicht, ist vielleicht für einen Amokläufer völlig egal. Mir ist es jedenfalls nicht egal, ob ich z.B. mein Leatherman Micra vom Schlüsselbund runtertun muss, wenn ich auf einen Flohmarkt gehe, oder ob ich es dranlassen kann. Oder ob ich mir im Zug mit meinem Opinel-Kindermesser einen Apfel schälen darf oder nicht. Das Problem für den Normalbürger ist doch wie gesagt nicht, dass gefährliche Messer oder sonstige gefährlichen Gegestände verboten sind (wobei letztere es in der Regel eben unverständlicherweise meist gar nicht sind), sondern dass auch ungefährliche Messer in manchen Situationen verboten sind. Und natürlich gibt es ungefährliche Messer. Nagelscheren sind übrigens ebenfalls ungefährlich, jedenfalls ungefährlich genug, dass man sie mit ins Flugzeug nehmen darf.

Ali_Ass, 31. Juli 2026, um 15:47
zuletzt bearbeitet am 31. Juli 2026, um 15:49

Um die Frage nach dem Zweck eines Messers auf einem Fest beantworten zu können, müsste man erstmal klären, um welches Fest und vor allem um welches Messer es sich denn handeln soll. Natürlich braucht man ein Besteckmesser, um gegebenenfalls sein Essen zu schneiden. Und natürlich braucht man kein Jagdmesser, um es vorher zu erlegen oder auszuweiden . 😄

MeisterRudi, 31. Juli 2026, um 15:58

Glaub du verdrehst zuviele Dinge.

Nagelscheren haben im Handgepäck nix zu suchen.

War vor 4Wochen in Norwegen Angeln, da nimmt man seine Messer selber mit, weil man die braucht.
Hatte da ein Metzgermesser und Filetiermesser mit 20-25cm Klingenlänge dabei, alles kein Problem aber im Großen Koffer.

Und nur weil vieleicht Leatherman Micra dein Penis vergrößert auf den Flohmarkt, muss es eben runter.

Kleine Penise ist kein Grund ein Messer zu tragen, auch wenns nur 2cm hat

MeisterRudi, 31. Juli 2026, um 16:04

Hätte ich aber in Norwegen aber kein Aufenthaltsort gebucht, wo Angelreisen angeboten werden oder nix zum Angeln dabei oder oder oder.
Würden mir die Messer abgenommen werden, das entscheidet dann der Zoll.

Ali_Ass, 31. Juli 2026, um 16:11
zuletzt bearbeitet am 31. Juli 2026, um 16:14

Natürlich dürfen Nagelscheren ins Handgepäck. Und natürlich kann sich ein Kontrolleur querstellen und sie trotzdem grundlos ablehnen, wobei man dann aus Zeitgründen meist nachgeben muss, obwohl man im Recht ist. Jedenfalls sind sie grundsätzlich TSA-konform, wenn sie klein genug sind. Und du lenkst vom Thema ab. Ich weiß nicht, wie du angelst, und ob das vielleicht den Schniedel verlängert oder eher verkürzt, wenn der falsche Fisch anbeißt. Was man sich an den Schlüsselbund hängt hat jedenfalls keinen Einfluss darauf.

GrossmeisterM, 31. Juli 2026, um 16:16

Servus MeisterRudi, Nagelscheren dürfen in Flughäfen in der EU meist bis zu einer Klingenlänge von weniger als 6 cm ins Handgepäck.

Ich erinnere mich an meine Waffenkontrollen am Flughafen, da ich zu bestimmten Anlässen ein Gewehr dabei habe. Selbstverständlich mit Waffenschein. Die Sicherheitskontrolle dauert ab und zu länger und alles wird sehr genau und detailliert überprüft und abgesichert. Auch mir gibt das ein Gefühl von Sicherheit am Flughafen.

Es grüßtDer Großmeister

Hexenmeister, 31. Juli 2026, um 16:39

Es grüßt der Großwildjäger

MeisterRudi, 31. Juli 2026, um 17:28

Würde nicht alles erlauben, was am Schlüsselbund hängt, sonst kommen wieder Leute und sagen meine Ak47 die da dran hängt, ist doch völlig ok

Es sollte hier einfach vernünftig damit umgegangen werden, nur weil eine Nagelschere erlaubt ist, leg ich sie trotzdem in den Koffer oder, danach brauch i ned rumheulen, wenns weg is.

Genau so mit dein Ding am Bund, wenn du es Tagen willst dann mach, aber halt ah ned beschwern wenns weg is.
Kommentarlos dann abgeben, weilst ja vorher scho weißt wie es sein kann, dann holst es halt morgen wieder ab und fertig.

Wie gesagt i bin zufrieden so wias is.

Anik, 31. Juli 2026, um 17:41
zuletzt bearbeitet am 31. Juli 2026, um 17:43

Messer sind einfach klein, leicht, scharf, überall verfügbar, man kann aus direkter Nähe angreifen und gleich sehr schwer verletzen. Nen Knüppel schlägt man jmd vielleicht noch aus der Hand, oder kann besser ausweichen, weil man es mehr kommen sieht. Bei nem Messer wird das schwierig, auch kann man das Messer selbst nicht zur Verteidigung greifen oder dem Angreifer unbedingt abnehmen. Wenn das Kindermesser eine scharfe Klinge hat, ist das auch nicht so ganz ohne. Also so verstehe ich Regelungen, die dann vielleicht andere möglicherweise gefährliche Gegenstände
erlauben. Man könnte aufm Flughafen ja auch mit seinem Reisekoffer um sich schlagen;) Und warum hat Bruce Willis in Pulp Fiction den Säbel gewählt;)

und mei, wenn es jetzt eben auch die Opinel Kindermesser im Zug betrifft (die man aber ja in seinem Koffer mit sich führen kann nur eben nicht in der Brotzeitbox, so wie ich das verstehe), dann vielleicht Apfel vorschneiden oder Bioapfel mit Schale essen;) also es gibt für sowas schon einfache Lösungen;)

Soolbrunzer, 31. Juli 2026, um 18:10

Schräge Propaganda, Rudi. Die Migranten von Cueta dürften nach aktuellem Stand der Dinge allergrößtenteils nach Marokko zurückkehren müssen. Deutschland ist also "sicher" vor Menschen, die bessere Arbeits- und Lebensbedingungen suchen. Wer will ihnen den Versuch verdenken. Hast Du schon mal drüber nachgedacht, Deine Heimat zu verlassen, weil Du hier keine Chancen siehst und deshalb sehr viel riskieren musst in der vagen Hoffnung, dass es in einem fremden Land besser wird? Ich nicht. Das müssen btw auch keine Fachkräfte sein. Sie könnten hier welche werden. Und auch unqualifizierte Arbeitskräfte können für unser Sozialsystem hilfreich sein, wenn sie integriert und sozialversicherungsrelevant entlohnt werden. 0,66 Reproduktionsquote, do You remember?

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