Tratsch: Donald Trump?

Soizhaferl, 09. Juni 2017, um 10:23

Ja, und wenn ich all diese langfristigen Sachen umstellen will - bessere Batterien, schnelleres Laden, bessere leitungen, mehr regenerative Energien - muss ich halt irgendwo mal anfangen mit dem E-Auto...
Dass viele Leute das auch einfach nicht "mögen", weils halt einfach scheiße klingt, da hat der Spielfuehrer auch recht, aber wer nen zu kleinen Schwanz hat, muss halt dann was andres als Ausgleich nehmen als sein Auto ;)

Das Schließen von KKWs wurde historisch gesehen vor allem aus zwei Gründen verhindert; zum einen kostet es Arbeitsplätze (eher die SPD-Schiene), zum anderen stellen sie (und stellen derzeit immer noch) eine Möglichkeit dar, Deutschland autark mit Enrgie zu versorgen (eher die CDU-Schiene).

Beide Gründe werden zunehmend unwichtiger, aber das wird halt einfach noch Zeit brauchen.

faxefaxe, 09. Juni 2017, um 13:44

Die Ausgangslogik vom Kami ist falsch und er zieht das unbeirrt durch. Respekt.

faxefaxe, 09. Juni 2017, um 13:44

Und dann fragt er am Schluss immer heuchlerisch: kannst Du mir das erklären?
Dann kommt die Erklärung - und verpufft.

Soizhaferl, 09. Juni 2017, um 16:34
zuletzt bearbeitet am 09. Juni 2017, um 16:34

Wir fragen also nach dem "warum" einer politischen Entscheidung, aber die Arbeitsplätze wollen wir ausklammern, weil es sonst ja kompliziert wird...

Wir tun also so, als ob eine Energiewende nicht längst schon von allen maßgeblichen politischen kräften eingeleitet wäre (dass sie noch inkonsequent ist, da sind wir uns einig, aber auch dafür gibt es halt ein Bündel von Ursachen - grundsätzlich wärs schon möglich, jetzt sofort auf regenerative Energien umzustellen, aber da sind halt Investitionskosten, Leute die keine Windräder vor der Nase wollen etc. pp.)...

Zwei maßgebliche Gründe, warum an den KKW noch festgehalten wird, auch wenn wir sie nicht bräuchten (die KKW kann man zum Beispiel im Vergleich zur Atomkraft vernachlässigen), habe ich genannt, aber trotzdem kommt dann noch die Frage, ob ich dir das erklären könnte - ne, da seh ichs wie der faxe: Rumblödeln is ja zwischendurch ganz nett, aber so bringt das nix.

chickenwilli, 09. Juni 2017, um 16:41

Jetzt bin ich mal gespannt wie ihr vom Energiebedarf für die Elektroautos wieder zurück zum Thema (Donald Trump) kommt.

Soizhaferl, 09. Juni 2017, um 16:53

Mit Eleganz, lieber Willi.

faxefaxe, 09. Juni 2017, um 17:15
zuletzt bearbeitet am 09. Juni 2017, um 17:18

Kami, die Fragen sind längst beantwortet. Es stimmt einfach nicht, dass wir für Elektroautos zusätzliche Kohlekraftwerke bräuchten. Dass wir sie mit einem so hohen Anteil haben, hat wie in den USA politische Gründe. Rücksicht auf Braunkohlereviere. In Europa gibt es Steomüberkapazitäten. An manchen Tagen zahlen wir dafür, dass andere uns Strom abnehmen. Um die Netze zu entlasten, weil die Speichermöglichkeiten für den Überschuss der Erneuerbaren fehlen. Hier wären Elektroautos auch gesamtgesellschaftlich eher ein guter Zwischenspeicher.
Wenn wir wollten könnten wir Kohle zu einem guten Teil sofort durch sauberere Gaskraftwerke ersetzen. Irsching hat die effizienteste Gasturbine der Welt (GE muss den Nachweis noch liefern, dass ihre tatsächlich noch effizienter ist), könnte Hunderttausende Haushalte versorgen und steht die meiste Zeit still.
Es gibt ein kompliziertes System von Subventionen und Zertifikaten. Innerhalb dessen fährt man mit abgeschriebenen Kohlekraftwerken ganz gut. Aber das hat wie gesagt vor allem politische Gründe.
In den nächsten Jahren wird es einen weiter steilen Anstieg der Erneuerbaren bei uns geben. Damit könnten viele E-Autos versorgt werden. Wenn der Strom billiger ist, wenn er weg muss, wird man ihn dann auch los. Und es wird natürlich nicht der gesamte Bestand auf einen Schlag Elektroautos, daher ist das eine Milchmädchenrechnung.

Gegen E-Autos sprechen andere Themen. Das fehlende Infrastrukturnetz, der hohe Anschaffungspreis und die geringe Reichweite.

Und jetzt komm Du wieder mit Deinem sinnlosen Kohlekraftwerke-Gerede. :-)

faxefaxe, 09. Juni 2017, um 17:27

Die Chinesen haben derweil eine E-Straßenbahn, die ohne Schienen autonom fährt.

https://www.nzz.ch/mobilitaet/verkehr/tram-auf-raedern-diese-strassenbahn-braucht-kein-teures-schienennetz-ld.1300056

Ich will derzeit auch kein e-Auto, aber wir müssen schon aufpassen, dass wir nicht den Anschluss verlieren.

faxefaxe, 09. Juni 2017, um 18:23

Ich geb es auf, Kami :-)

krattler, 09. Juni 2017, um 18:27

sag ich doch schon immer:)

faxefaxe, 09. Juni 2017, um 18:40

Natürlich sind sie das. *kopfaufdietischplatteschlag*

faxefaxe, 09. Juni 2017, um 19:07

Äh, ich habe gesagt, dsss bei uns Kohle aus den selben Gründen wie bei Trump gefördert wird.
Und nun soll ich das "offen zugeben"?
Du bist schon ein Spinner. ^^

Ex-Sauspieler #484842, 10. Juni 2017, um 09:46

america e pluribus Unum......

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