Tratsch: Pegida - offener Brief an Frau Merkel

Ricky, 10. Januar 2015, um 17:39
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faxefaxe, 10. Januar 2015, um 17:41
zuletzt bearbeitet am 10. Januar 2015, um 17:41

@serave Käse. Es werden derzeit unheimlich viele sachliche Diskussionen geführt, in der Politik wie in den Medien.

Das "man darf ja nicht mal sagen" ist eine Urban Legend. Und dass etwas nicht in den Medien stattfindet, behaupten meist die, die wenig Mediwn konsumieren (bei einzelnen kann ich das nicht beurteilen, daher nicht persönlich gemeint).

Wie oft ich in den verhangnen Tagen im Internet die Klage gelesen habe, dass niemand über das Elend in Nigeria berichte, weil sich alles nur für die Menschen in Europa interessiere...gleichzeitig habe ich in allen großen Medien ausführliche Berichtw gelesen (nur hat niemand eine Lösung).
Und genauso habe ich über Zuwanderung und Quoten Unmengen gelesen.

faxefaxe, 10. Januar 2015, um 17:42

Jo, fussel. Wir brauchen 32 Mio Einwanderer, sagt Sinn.... Ohne Zuwanderung gibt's bald fast nur noch Armutsrentner

Ex-Sauspieler #390111, 10. Januar 2015, um 17:50

Ist Deutschland nicht schon längst ein Auslaufmodell?

Ex-Sauspieler #390111, 10. Januar 2015, um 18:07

Fast uneingeschränkte 2.

Man sollte aber noch hinzufügen, dass die Zuwanderungspolitik sich doch bitte keinesfalls an dem kanadischem System der selektiven Immigration auch skilled worker Programm genannt, orientieren darf und sollte.
Wir brauchen Zuwanderer aller sozialen Coleur um Deutschland bunt und multikulturell zu machen. Die Sozialkassen sind voll wie nie, also sollte man doch bitte auch eine gewisse Quote an zukünftigen Beziehern von staatlichen Leistungen mit in Betracht ziehen.

Ricky, 10. Januar 2015, um 18:23
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Ex-Sauspieler #390111, 10. Januar 2015, um 18:33

schon richtig, dass kanada in gewissem maße auch auch soziale Kriterien bei der Einwanderung berücksichtigt.

Aber dieses sklilled worker Programm hat für mich den Beigeschmack einer NS-Politik der Selektion.

schnointreiba, 10. Januar 2015, um 18:36

@ faxe: meine vor längere zeit ausgesprochene empfehlung "kahneman" zu lesen, trägt schon früchte und der h.w. sinn ist auch gelegentlich sinnig :-)
ach ja ... als ich vor einigen jahren regelmässig mehrere wochen in bayern, und dann wieder mehrere woch in hamburg war ... passte ein junges, bitterarmes pärchen aus albanien auf meine wohnung in bayern auf, die mal meine studis waren ... wieviel leute haben mich dafür für verrückt erklärt: "albaner lässt du auf deine wohnung aufpassen???" und immer wenn ich aus hamburg nach bayern gekommen bin: post aufm schreibtisch sortiert, sixpäck im kühlschrank ... und das schönste dabei: das wurde aus freundschaft gemacht, nicht gegen bezahlung! nebenbei bemerkt: ich war auch in tirana in albanien und in sarajevo in bosnien... da fühlte ich mich weit sicherer als in jeder ami-metropole!

schnointreiba, 10. Januar 2015, um 18:44

und noch was: "meine albanis" haben mittlerweile einen deutschen pass, ein kleines kind, und arbeiten als akademiker wie die irren für deutsche firmen ... die sind von der mentalität her "deutscher" als mancher deutsche"!
... und wie schreibt man das eigentlich genau? "pedigree"? ist das ned hundefutter??

Ricky, 10. Januar 2015, um 18:49
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Ex-Sauspieler #390111, 10. Januar 2015, um 18:53

absolute 2

auch ich hege mehr Sympathien für unsere albanischstämmigen Mitbürger, wie für die sich als "Herrenrasse" fühlenden Amis.

Wird zeit, dass denen mal wieder jemand nen anständigen Denkzettel verpasst.

faxefaxe, 10. Januar 2015, um 18:55

Das Kanada-Modell wird überschätzt.

schnointreiba, 10. Januar 2015, um 19:00

@ kampffussel: "selektion" war in der nazizeit echt ein feststehender begriff! bei jeder "anlieferung" neuer deportierter in einem konzentrationslager wurde an der "rampe" ein offiziell als "selektion" bezeichneter vorgang dahingehend durch geführt, wer als "arbeitsfähig" erkannt wurde, und wer gleich sterben musste! daher ist das wort "selektion" im deutschen durchaus massiv vorbelastet!

Ex-Sauspieler #390111, 10. Januar 2015, um 19:08

Finde auch, dass das Kanada-Modell überschätzt wird.

MMn sollte man Kanada genau wie Pegida und die AfD durch Ignoranz einfach ächten.

Ricky, 10. Januar 2015, um 19:08
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serave, 10. Januar 2015, um 19:12
zuletzt bearbeitet am 10. Januar 2015, um 19:13

@kampffussel:

"bei einer geburtenrate von 1,3 heißt die entscheidung, wir lassen deutschland auslaufen oder wir binden die "neuankömmlinge" ein.... punkt"

Punkt ? Gibt vielleicht auch andere Möglichkeiten.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/demografie-was-frankreich-und-schweden-besser-machen/3533626.html

Wie gesagt, ich bin weder für noch gegen Einwanderung. Aber Demographie ist wieder so ein typisches Todschlagargument.

@faxe: Vielleicht komplett und richtig lesen:
1. Geht es mir nicht um die Quantität der Beiträge.
2. Müssen die Menschen ernst genommen werden.
3. Sollte man nicht eine Meinung haben und die Argumente drum herum bauen, sondern:
Welche Optionen gibt es ?
Was spricht dafür und dagegen ?
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus ?
Was ist das Besten aus diesen Erkenntnissen für das Land ?

Fürs Land ! Nicht nach meinem Gusto oder von einem anderen.

Ex-Sauspieler #390111, 10. Januar 2015, um 19:14
zuletzt bearbeitet am 10. Januar 2015, um 19:16

muss mich hier leider ausklinken, weil bei uns im ort gleich ne christenverbrennung ist.

edit:
sorry, es muss natürlich Christbaumverbrennung heißen.

Schönen Gegenteiltag euch allen noch!

faxefaxe, 10. Januar 2015, um 19:16
zuletzt bearbeitet am 10. Januar 2015, um 19:17

alle wollen ja, dass irgendwelche hochqualifizierten Ingenieure und so zu uns kommen.
Unser Einwanderungsrecht ist aber heute schon modern genug, dass sie reinkönnen. Sie müssen es nur wollen, das heißt, das Land muss attraktiv für sie sein. Die kommen nicht, weil eine Quote das festlegt. Es gibt ja nicht Hochqualifizierte, die auf einer Warteliste stehen und nicht rein dürfen.

Kanada ändert auch nix daran, dass man entscheiden muss, ob man Flüchtlinge reinlässt.

Im Übrigen ist mir auch ein geringqualifiziertee Türke willkommen, der eine Dönerbude aufmachen will, wenn er halbwegs davon leben kann. Auswandern war doch immer schon eine Chance für einen Neuanfang. Amerika wäre heute was anderes, wenn sie alle Geringqualifizierten abgewiesen hätten.

(Der türkische Software-Ingenieur ist mir auch willkommen)
Es geht doch darum, zu verhindern, dass hier Leute kommen, nur um von den Sozialkassen zu profitieren. Und es geht darum, alle, die hierher kommen und hier leben, gut zu integrieren. Dazu müssen sie die Sprache können und mitmachen. Im Gegenzug muss ein Ahmet aber genau die selben Jobchancen haben wie ein Dieter.
Ich fürchte, die hat er nicht

schnointreiba, 10. Januar 2015, um 19:20

"auswahlverfahren" klingt auch viel "humaner", sofern man von "humanität" bei uns "human beings" noch sprechen kann ... australien ist meines wissens übrigens fast noch rigider geworden als canada!
und wenn man sich die "besiedelungsgeschichte" der dann späteren USA ansieht: wer ging denne in die "neue welt"? in "old europe" gescheiterte existenzen: zuerst religiös verfolgte, meist komische sekten (quäker, rappiten, babtisten, anababtisten, amish und und und ...), dann politische spinner (vor allem sogenannte "frühsozialisten"), und dann pure armutsflüchtlinge aus irland, deutschland ... und aus deren nachkommen rekrutiert sich nun die "auserwählte" die us-amerikanische führungsschicht! da war eben KEIN "auswahlverfahren", und was haben wir nun davon?

Ex-Sauspieler #390111, 10. Januar 2015, um 19:24

2
die USA sind eine Seuche, von der uns hoffentlich der IS in baldiger Zukunft befreit!

schnointreiba, 10. Januar 2015, um 19:37

@saeson: also bei dieser art der "befreiung" würd ich sofort von einer klippe springen!!!! IS ist pureste menschenverachtung, perversion hoch unendlich!!!

noch zum thema "immigration": ich würde mir das land, die dort eventuell seit jahrhunderten vorherrschende kultur, genau ansehen ... und mir dann überlegen, ob ich gemäß der dort vorherrschenden kultur leben kann und mich dort auch "aktiv, konstruktiv einbringen" (ich schreib jetzt bewusst nicht "mich nur allenfalls passiv integrieren") MÖCHTE ... da geb ich dem hundefutter pedigree recht! es gibt ja positive beispiele dafür, allein wenn ich an "meine, oben erwähnten albanis" denke!

Ex-Sauspieler #390111, 10. Januar 2015, um 19:46

wo siehst du Menschenverachtung, wenn jemand seinen glauben konsequent lebt?

warum sollten menschen, die in ein fremdes land immigrieren sich an die neue Kultur anpassen und sich integrieren?

Ich, als Verfechter von Multikulti bin für Null Integration, denn nur so kann eine multikulturelle Gesellschaft entstehen!

AnjaJens, 10. Januar 2015, um 19:48

du bist doch nimmer ganz sauber season!!! poch poch, der verfassungschutz steht vor der tür!!!

Ricky, 10. Januar 2015, um 19:51
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schnointreiba, 10. Januar 2015, um 20:00

erstens: jeder "glaube" birgt mmn ein aggressiven impuls, anderen menschen diese "allein richtige einstellung aufzwingen zu wollen, andere bekehren zu wollen"!
zweitens ist eigentlich erstens: wenn ich wo hingehe, kann ich dort nicht die wirkmächtigkeit von jahrhunderten jahren tradition, lebenseinstellungen, umkrempeln wollen ... dann muss ich eben dorthin gehen, wo diese wirkmächtigkeit nicht da ist! und da muss ich faxefaxe zustimmen: dort gibt es eben keine anzapfparen soazialkassen! multikilti ist ein klasse ponzept, wenn sich kulturen mit neuartigen impulsen befruchten, ergänzen ... aber nicht über jahrhunderte gewachsene strukturen neu okkupieren wollen ... das ging vielleicht zu zeiten eines pizarro oder eines cortez! "multikulti" ist ein langsames, gegenseitiges und aktuell mühsames "verschmelzungsprojekt" einer einheitlichen "menschheitsexistenz", kein "ich will etwas aufzwingen wollen", schon gar ned in religiöser verblendung, oder geleitet aus "passenden" sozialen versorgungsinteressen heraus! "NULL"-Integration ist pure Arroganz gegenüber den "aktuellen" Mitmenschen!

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