Ex-Sauspieler #929955, 15. August 2026, um 13:56
und du bleib lieber den „Spatzenhirnigen“ fern, denen offensichtlich auch du angehörst, dann ist wenigstens einer weniger hier.
Defluencer, 15. August 2026, um 14:15
zuletzt bearbeitet am 15. August 2026, um 14:21
Nägel mit Köpfen:
sport
felix neureuther, phillip lahm
kunst und kultur
wolfgang niedecken, campino
wissenschaft
harald lesch
religion
margot käsmann
philosopie
richard david precht
medien
martin sonneborn
usw
auf die schnelle aus den fingern gezogen
das wären tatsächlich leute die ich mir vorstellen könnte
Ex-Sauspieler #929955, 15. August 2026, um 15:15
Klaus Kleber, Franziska von Almsick, Maria Furtwängler, Robert Habeck, Giovanni di Lorenzo, Ferdinand von Schirach, Karin Prien.
Hexenmeister, 15. August 2026, um 15:20
Didi Hallervorden
Defluencer, 15. August 2026, um 15:33
den würd ich sogar mitnehmen
hintergrund meines post´s..
zur milleniumswende wurde der damalige bairische senat abgeschafft. zuviel bürokratie hiess es
für mich eher ein vorwand, hier hatten parteilose bürger die möglichkeit sich demokratisch unmittelbar in die regierungsarbeit einzubringen ohne vollzeitpolitiker sein zu müssen
Ex-Sauspieler #929955, 15. August 2026, um 15:34
meine Frage- die Namen sollten die Kandidaten für Jury oder Präsident sein ?
Ali_Ass, 15. August 2026, um 15:55
Hoffentlich nur für die Jury. Aber selbst da sehe ich etliche davon als völlig ungeeignet. Wieso nicht gleich auch noch Uli Hoeneß oder Michel Friedman? 
Ali_Ass, 15. August 2026, um 16:01
zuletzt bearbeitet am 15. August 2026, um 16:10
Oder Grölemeyer. Aber wenn wir wirklich nur Multimillionäre in dieser Jury wollen, müssen wir eine Handvoll der bislang Genannten weglassen, fürchte ich. Aber nur ganz wenige...
Ali_Ass, 15. August 2026, um 16:42
zuletzt bearbeitet am 15. August 2026, um 16:42
Aber hier ein paar weniger groteske Vorschläge von mir, nämlich Jan Böhmermann, die linke Socke, oder Oliver Welke. Nicht als Bundespräsidenten, Gott bewahre. Aber denen würde ich zutrauen, ähnlich wie auch Hallervorden, Lesch oder Niedecken, dass sie vielleicht wirklich ein paar geeignete BP-Kandidaten auftreiben könnten.
Ali_Ass, 15. August 2026, um 17:03
zuletzt bearbeitet am 15. August 2026, um 17:10
Im Bayerischen Senat waren übrigens so gut wie keine parteilosen Bürger. Die Senatoren waren zwar mehrheitlich (bis auf meist sieben Kommunalpolitiker) keine Berufspolitiker, aber sie hatten fast durchgehend feste Parteibindungen, und haben dementsprechend die Interessen ihrer Parteien in die Arbeit der Kammer eingebracht. Ich finde, das war in der Tat eine überflüssige, noch dazu wenig demokratische Doppelstruktur. "Normale" Bürger ohne einflussreiches Amt oder Spitzenposition gab es im Bayerischen Senat doch praktisch gar nicht. Der war strukturell eher als eine Versammlung von nicht vom Volk gewählten Eliten und Spitzenvertretern angelegt.
Ex-Sauspieler #929955, 15. August 2026, um 17:26
Ali, falsch - beim letzen Senat waren 10 Senatoren parteilos von allen 60. Diese gehörten der Gruppe " Glaubensgemeinschaften", die absolut darauf pochten unabhängig zu sein. Der Rest war CSU und SPD. Das war im Jahr 1999.
Defluencer, 15. August 2026, um 18:53
mir gehts ja primär erst mal um mehr direkte Bürgerbeteiligung in der politik. Und die von mir genannten sind unabhängig von ihrer finanziellen situation bürger die in der öffentlichen wahrnehmung glaubwürdig sind ( zumindest in meiner wahrnehmung) bürger die die meisten kennen, das ist auch der unterschied zum bairischen senat, dort waren hauptsächlich interessenvertreter einzelner teilbereiche vertreten. mir gehts darum mehr "gesunden menschenverstand" einzubringen. ich war selber ne zeitlang ehrenamtlicher arbeitsrichter, vor beginn dieser tätigkeit fragte ich mich was ich da soll? mit meinem bisschen juristischen hintergrund dachte ich wäre ich dort total fehl am platz.
allerdings sagte mir der hauptamtliche ganz unmissverständlich mein job wäre es vor allem meine erfahrungen aus der praxis heraus mit in die urteilsfindung mit einzubringen, er selber wäre diesbezüglich realitätsfern.
hat sich immer wieder bestätigt wie recht er hatte
und ähnliches würde ich mir auch aus solch einem bürgerforum erhoffen
ob dies auch das privileg besässe vorschläge zum bp zu machen? wäre wünschenswert
Ex-Sauspieler #929955, 15. August 2026, um 19:04
@Defluencer:
Danke für diesen hervorragenden und absolut wertvollen Beitrag! Dein Beispiel als ehrenamtlicher Arbeitsrichter bringt es exakt auf den Punkt. Genau das ist die gelebte Praxis, die unserer Politik heute völlig fehlt. Die Hauptamtlichen in Berlin sind oft komplett realitätsfern und im eigenen Parteien-Wasserkopf gefangen – da braucht es dringend den gesunden Menschenverstand und die Lebenserfahrung aus der Mitte der Gesellschaft!Und genau das ist der Kern meiner Idee: Ein solches Gremium aus glaubwürdigen, allseits anerkannten Köpfen aus Wirtschaft, Politik, Kirche, Sport, Medien und Kultur besitzt genau diese moralische Autorität. Sie stehen im Leben, kennen die Praxis und sind eben keine reinen Interessenvertreter wie damals im bayerischen Senat.Wenn so ein überparteiliches Bürgerforum die 10 besten Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten vorschlägt und wir Bürger am Ende direkt wählen, holen wir die Entscheidung weg vom Berliner Hinterzimmer-Klüngel. Das wäre echte, gelebte Bürgerbeteiligung, die dem ganzen System wieder Glaubwürdigkeit zurückgibt!
Ali_Ass, 15. August 2026, um 22:03
Ok, dann halt nur zu über zwei Dritteln. Genaue Zahlen dazu finde ich nicht, hab mich auf die Google-Ki verlassen. Die das erste mal "fast durchgehend" schreibt, beim nächsten mal dann "dauerhaft schätzungsweise 40 bis 50 Senatoren". Auf jeden Fall die meisten davon.
Ali_Ass, 15. August 2026, um 22:15
zuletzt bearbeitet am 15. August 2026, um 22:43
Für die Kirchen direkt waren übrigens nur 5 Vertreter im Senat. Für andere Glaubensgemeinschaften niemand. Aber es gab noch drei andere Gruppen mit zusammen 12 Sitzen, die offenbar in der Regel parteiliche Neutralität vorzogen. Zum Beispiel Wohltätigkeitsverbände, die dann indirekt doch wieder durch die Kirchen verteten sein konnten. Ist jetzt alles nicht wirklich wichtig, und auch ich hab' mich da vorher nie damit beschäftigt. Aber nicht uninteressant, deswegen erwähne ich's mal. Ohne 100%ige Gewähr, weil's wieder von der Google-KI kommt. Da muss man sicherheitshalber immer mehrmals nachfragen, aufs erste Mal kommt unglaublich oft eine falsche Antwort.
Ali_Ass, 15. August 2026, um 22:42
Du kannst dir sicher denken, was du in den Augen der Welt bist. Oder vielleicht kannst du das auch nicht, weil es dich intellektuell überfordert...

Ex-Sauspieler #929955, 16. August 2026, um 12:29
zuletzt bearbeitet am 16. August 2026, um 12:31
Meine 10 besten Jury-Kandidaten stehen nun für mich fest. Diese Riege bildet für mich die unabhängige Jury, die die am besten geeigneten Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten herausfiltriert. Die folgenden Persönlichkeiten zeichnen sich durch einen scharfen Verstand, enorme Integrität sowie ein brillantes Urteilsvermögen aus.
Große Medien wie die F.A.Z., der Cicero und das Handelsblatt prämieren regelmäßig die klügsten Köpfe Deutschlands – und genau aus dieser Liga kommt meine Jury:
Harald Lesch (Physiker und Wissenschaftsjournalist)
Mai Thi Nguyen-Kim (Chemikerin und Wissenschaftsjournalistin)Steffen Mau (Soziologe und Gesellschaftsforscher)Nicole Deitelhoff (Politikwissenschaftlerin und Friedensforscherin)Herfried Münkler (Politikwissenschaftler und Theorie-Experte)Sigmar Gabriel (ehemaliger Spitzenpolitiker und Außenpolitik-Experte)Aladin El-Mafaalani (Soziologe und Bildungsforscher)
Carolin Emcke (Philosophin und Publizistin)
Richard David Precht (Philosoph und Publizist)
Navid Kermani (Schriftsteller und Orientalist)
Diese Jury bringt genau die überparteiliche Weitsicht mit, die wir brauchen. Sie schlägt uns Bürgern eine Liste von 10 geeigneten Kandidaten vor, und das Volk wählt am Ende direkt. Ganz ohne den üblichen Berliner Hinterzimmer-Klüngel!
jGoetz, 16. August 2026, um 13:43
zuletzt bearbeitet am 16. August 2026, um 13:43
Die Bürger sollten entscheiden wer der/die nächste Bundespräsident oder Bundespräsidentin werden wird. Eine einfache Mehrheit die auf eine Amtszeit von 4 Jahren begrenzt ist und keine Vergütung bis ans Lebensende vorsieht.
Ex-Sauspieler #929955, 16. August 2026, um 13:53
Ich stelle mir den Wullf in der UBahn bildlich vor. Keine Limousine, Personenschutz , Büro und Personal.
Soizhaferl, 16. August 2026, um 14:07
Und die Wähler wählen dann überparteiliche, neutrale Kandidaten. Die sie kennen. Durch einen Wahlkampf. Der finanziert und organisiert werden muss. Das machen die Kandidaten aber dann selbst, ohne Hilfe von Parteien, Medien, Spendengebern
. Alles naives Geschwätz hier.
Ex-Sauspieler #929955, 16. August 2026, um 14:28
Wer heute noch glaubt, dass man für einen Wahlkampf Hunderte Millionen Euro, riesige Parteiapparate und Plakatwände an jeder Straßenlaterne braucht, der lebt gedanklich echt noch im letzten Jahrhundert, Soizhaferl! Wir reden hier von einer digitalen Volkswahl im Jahr 2026. Die 10 Kandidaten, die von der hochkarätigen Jury nominiert werden, bekommen ein komplett gleiches, fest gedeckeltes Budget für ihre Vorstellung. Keine privaten Großspender, keine Lobby-Millionen!Und die technische Umsetzung ist längst keine Utopie mehr: ARD und ZDF könnten die gesamte Plattform für diese Wahl direkt auf ihren Homepages und Mediatheken bereitstellen. Über die sichere Online-Ausweisfunktion des Personalausweises (eID) loggt sich jeder Bürger mit seiner geprüften und personalisierten Identität ein. Dort kann man sich die Videos und Konzepte der 10 Kandidaten in Ruhe anschauen, Fragen stellen und am Ende absolut fälschungssicher digital seine Stimme abgeben! Da braucht niemand eine Partei im Hintergrund, um Plakate zu kleben. Da zählen rein die Inhalte auf dem Bildschirm. Das ist kein naives Geschwätz, sondern zeitgemäße, schlanke und transparente Demokratie auf der Höhe der Zeit!Und damit ist auch der ewige Einwand, eine digitale Wahl sei angeblich „undemokratisch“ oder unsicher, komplett entkräftet! Wenn sich jeder Bürger über die fälschungssichere Online-Ausweisfunktion auf den öffentlich-rechtlichen Plattformen verifiziert, ist das Verfahren transparenter und sicherer als jede Briefwahl. Jede Stimme zählt gleich, jede Identität ist geprüft, und jeder hat denselben Zugang zu den Informationen der 10 Kandidaten. Wer das immer noch als „undemokratisch“ bezeichnet, der will in Wahrheit einfach nur den alten, intransparenten Parteienklüngel im Berliner Hinterzimmer beschützen. Die Technik ist da, der gesunde Menschenverstand auch – man muss es nur wollen!
astro, 16. August 2026, um 14:38
zuletzt bearbeitet am 16. August 2026, um 14:38
ToRo, ein bisschen muss ich dir widersprechen mit digital ist alles sicher. Z.B. hat die Oma keine Lust auf wählen, da nimmt halt der Enkel den Ausweis der Oma und macht online für die Oma ein Kreuz, und zwar wo er meint und nicht die Oma.Oder ein Kandidat fährt in seiner Gegend durchs Land und sagt, hey, ihr braucht doch sicher einen Gehsteig oder einen Fahrradweg bei euch. Wählt mich und ich beschaff euch einen…und..und..und..
Was ich damit sagen will, es wird immer irgendwie Manipulationsversuche geben und manche werden positiv für den Kandidaten ausgehen
Ex-Sauspieler #929955, 16. August 2026, um 14:51
zuletzt bearbeitet am 16. August 2026, um 14:53
Oida, i mou fei sogn:
Danke für deine sachlichen Einwände, astro, aber da springst du zu kurz! Zu deinem ersten Punkt mit der Oma: Was glaubst du eigentlich, was heute bei der analogen Briefwahl am Küchentisch passiert? Da kann der Enkel der Oma den Stimmzettel genauso wegnehmen, das Kreuzerl machen und es in den gelben Postkasten werfen. Beim Online-Ausweis (eID) braucht man dafür aber zusätzlich die persönliche 6-stellige PIN der Oma – die Hürde ist digital also sogar viel höher als beim Ausfüllen eines einfachen Papierzettels!Und zu deinem zweiten Punkt mit dem Fahrradweg: Ein Bundespräsident hat politisch überhaupt keine Macht, um über Straßen, Fahrradwege oder Gehsteige vor Ort zu entscheiden. Das ist Kommunal- und Landespolitik. Wer im Präsidentschaftswahlkampf mit einem Fahrradweg um Stimmen wirbt, macht sich vor den 10 hochkarätigen Jury-Mitgliedern und den informierten Bürgern auf den öffentlich-rechtlichen Kanälen sofort komplett lächerlich!Manipulationsversuche wird es im Leben immer geben, egal ob auf Papier oder digital. Aber mein Modell ist um Längen sicherer, transparenter und bürgernäher als das aktuelle Postengeschacher im Berliner Hinterzimmer!
Soizhaferl, 16. August 2026, um 17:03
Und dieses feste Budget verhindert natürlich, dass über das Offizielle hinaus einzelne Kandidaten gepusht werden von diversen Interessengruppen
. Immer noch naives Geschwätz.