Schafkopf-Strategie: Kontra aus taktischen Gründen

Ex-Sauspieler #106145, 07. Februar 2011, um 11:35

des aber nur wenn des re ausser acht läßt

MetzgersTochter, 07. Februar 2011, um 11:35

"und 70% ist doch genial, da verlierst ja nur 3 von 10 kontras, auf dauer sollte das gewinnoptimierend wirken."
selektives lesen?
siehe mein beitrag weiter oben:
"...dass man laufende und res in solchen situationen überhaupt nicht einschätzen kann..."
vor dem hintergrund sind 70% wohl nicht mehr allzu "genial" - und mit dem kommentar versehen, dass diese 70% eine willkürliche zahl ist, die hier im raum steht.

janth, 07. Februar 2011, um 11:41

...und 70% hat man ja in so nem Fall nicht mal... Zumindest, wenns um den Wenz mit 3 geht... Wenn man den richtig spielt, sollte der dennoch gewonnen werden als Spieler...

grubhoerndl, 07. Februar 2011, um 14:31

@pete und alle anderen interessierten

so, jetzt habe ich mal einen lehrbuch-jomeo

#157.977.549.

da lässt sich jetzt aber wirklich nix mehr wegdiskutieren. durch die entscheidung, nicht anzuziehen, ist das spiel verloren.

MetzgersTochter, 07. Februar 2011, um 15:13

immer wieder die gleiche leier... das ist doch nicht das erste spiel, das durch nicht-ziehen gewonnen wird. ich wiederhole mich mal wieder, wenn ich sage: ein guter spieler erkennt, dass er hier eh nicht gewinnen kann, wenn sie zusammenstehen, und zieht demnach trotzdem.
womit wir mal wieder bei dem punkt angelangt sind: bei schlechten bis mittelmäßigen spielern mag das funktionieren, solange sie nicht 3 unter haben oder du ihnen in die farbe läufst. bei guten spielern hilft oder verändert so ein kontra nix.

cravallo, 07. Februar 2011, um 15:19

Da liegst aber falsch, MT, aber jeder Ko-Geber kann selbst einschätzen wie der Gegner beieinander ist! So, in diesen Fall hat das Hoerndl die Entscheidung getroffen und das Ergebnis lautete Sieg!!! Und das nur durch den Einsatz des Kontras! Fazit: GW und ganz großes Kino ;-)))

MetzgersTochter, 07. Februar 2011, um 15:20
zuletzt bearbeitet am 07. Februar 2011, um 15:22

wo lieg ich falsch?
hast du meinen post gelesen?
ich hab nirgendwo bestritten, dass das spiel durchs kontra gewonnen wurde. ich sage nur, dass das nur bei schlechten/mittelmäßigen spielern klappt, begründung siehe oben. und auch die haben mal 3 unter und geben re.

cravallo, 07. Februar 2011, um 15:34

Ja, genau das ist der Punkt was ich meine, die kontraentscheidung erwägt jeder Spieler nach situation und Lage am Tisch und lässt sich nicht so trocken nach Einsicht aller Karten geben! Darum hör du mit deiner Leier auf dies nicht so toll zu finden! Aber bitte jetzt keine Grundsatzdiskussion eröffnen weil ich nur über dieses Spiel Rede und keine andere Konstellation!

grubhoerndl, 07. Februar 2011, um 15:37
zuletzt bearbeitet am 07. Februar 2011, um 15:38

ich widerspreche ein letztes mal zu diesem thema.

wenn ich beide unter hätte, hat er aufgrund seiner schellenfahne noch eine geringe gewinnchance, wenn ich nur mit den beiden untern stechen kann. auch wenn wir drei stiche machen ist noch nicht zwangsläufig hopfen und malz verloren.

dadurch, daß er nicht einsticht (weil er meint, beide unter stünden bei mir) machen wir einen stich MEHR. und nur darum geht es.

und ein guter spieler wird die chance mit der langen farbe als höher einschätzen, verglichen mit der chance, daß die unter auseinanderstehen, und zwar NUR WEGEN DES KONTRAS. zumindest so lange es noch viel widerstand gegen das jomeo-kontra gibt...

MetzgersTochter, 07. Februar 2011, um 15:46
zuletzt bearbeitet am 07. Februar 2011, um 15:47

@cravallo:
in deinen beiträgen bist auf das, was ich geschrieben hab, nicht eingegangen. wir reden aneinander vorbei.
@grubenhörndl:
wenn ich sehe, dass ich 3 stiche abgebe, inklusive 2 volle von mir selbst, muss schon ein wunder passieren, um noch zu gewinnen. ergo: ziehen.

grubhoerndl, 07. Februar 2011, um 15:56

mein nick hat nix mit grube zu tun...

Schafkopfjoe, 07. Februar 2011, um 16:33

könnt ihr die Spiele bitte mal vorschlagen, damit ich mir die Beispiele für die Diskussion auch mal anschauen kann

cravallo, 07. Februar 2011, um 16:47

sind doch schon einige drin! schau 1. Seite oder vorletzte! Z. B.

Schafkopfjoe, 07. Februar 2011, um 16:55

ja aber des Erste is ja einfach schlecht gespielt und die vom eisensack sind ja mit 2 Obern. Aus den Spielen erschließt sich mir nicht auf was der grubhoerndl hinauswill.

Pete, 07. Februar 2011, um 17:12

@grubhoerndl:
Dein Beispiel ist in meinen Augen ein klassischer Standwenz - stehen sie auseinander, gewinnt der Spieler, stehen sie zusammen, verliert er (außer es kommt als Erstes Schellen). Ich denke -und da muß ich doch tatsächlich mal MT widersprechen-, daß der Spieler von "Ziel erreichen" auf "Sekundärziel erreichen" umgeschaltet hat. Er hat also nach der ausgespielten Sau und dem eingefangenen Kontra lediglich noch auf "schneiderfrei" gespielt. Denn sobald bei einem solchen Spiel (ein absolut berechtigtes nebenbei) die Unter zusammenstehen, verliert man's.

Was ich damit sagen will (und schon mal gesagt habe): Das Spiel wurde tatsächlich ausschließlich durch Dein Kontra gewonnen, das sehe ich wie Du. Aber ich vergleiche es mit dem Ausspielen von Trumpf als Nichtspieler bei einem Sauspiel. Es führt manchmal zum Erfolg, auf Dauer ist es in meinen Augen jedoch nicht gewinnbringend. Das Problem ist nämlich in Deinem Beispiel, daß Du ein böses Re bekommst, wenn der Spieler anstatt der Herz Zehn den Dir fehlenden Unter hat.

Und auch diese Idee ist ja nicht neu, sondern vermutlich fast so alt wie das Schafkopfen selbst.

grubhoerndl, 07. Februar 2011, um 17:28
zuletzt bearbeitet am 07. Februar 2011, um 17:30

also das der hosenlatz und du jetzt plötzlich nach wochenlanger erbitterter diskusiion mit "die idee ist ja gar nicht neu" daherkommt, zeigt, daß wir ziemlich lange aneinander vorbeigeredet haben. aber jetzt haben wir uns ja ausgesprochen.

ich finde die ganze soche trotzdem so spannend, daß ich weiter vom jomeo-kontra sprechen werde. und der feldversuch geht weiter, ich berichte dann bei einer höheren spieleanzahl nochmal.

@schafkopfjoe:

must halt den fred a bissl durchklicken, da sind mehr spiele gepostet. aber das letzte ist eindeutig das, in dem man die angestellte theoretische überlegung am besten nachvollziehen kann.

Schafkopfjoe, 07. Februar 2011, um 17:32

wenn das letzte das beste beispiel ist, dann könntest es doch bitte mal vorschlagen

grubhoerndl, 07. Februar 2011, um 17:48

bitteschön, erledigt.

Brot112, 07. Februar 2011, um 17:51

grubi man sieht hier nix^^

(meinst du das?: http://www.sauspiel.de/spiele/156706768-eiche... )^^

grubhoerndl, 07. Februar 2011, um 17:57

du schrecklicher angeber! ist das nicht der falsche fred?

Brot112, 07. Februar 2011, um 18:00
zuletzt bearbeitet am 07. Februar 2011, um 18:00

wieso ange.. ups, sorry! Falsch gepostet;-))))

krattler, 07. Februar 2011, um 18:00

zum zuletzt geposteten jomeo GW!
so 100 prozentig überzeugt bin ich noch nicht, aber es scheint halt echt zu wirken....jedenfalls ein sicherlich cooles ab und zu anwendbares mittel, nur wie entscheide ich wann.......und hier sind wir wieder bei der pilzwiese.

Brot112, 07. Februar 2011, um 18:01

nicht nur ab und zu anwendbar!
Taktisch gesehen meist äußerst wirksam, zumindest bei den ersten Malen, weil immer unerwartet!

MetzgersTochter, 07. Februar 2011, um 18:12
Dieser Eintrag wurde entfernt.

MetzgersTochter, 07. Februar 2011, um 18:18
zuletzt bearbeitet am 07. Februar 2011, um 18:19

@pete:
klar, der spieler gibt hier auf, um schneiderfrei zu werden. aber mein primärziel muss doch immer sein, das spiel zu gewinnen, will heißen: ich versuch doch nicht, 30 cent zu sparen, wenn ich noch die möglichkeit hab, 1,50euro zu gewinnen. auf sekundärziel "schneiderfrei" umzuschalten, finde ich nur sinnvoll, wenn die gegner schon zu sind bzw. ich merke, dass das spiel unmöglich zu gewinnen ist.

zum rest: danke, das ist genau das, was ich die ganze zeit meine. klar gibts spiele, die man dadurch gewinnt - aber solche kontras machen halt nur sinn, wenn ich langfristig damit erfolg habe, und das ist nicht gegeben.

zur Übersichtzum Anfang der Seite