grubhoerndl, 26. März 2026, um 13:45
zuletzt bearbeitet am 26. März 2026, um 13:46
das kommt doch des pudels kern wesentlich näher! nur weil wir dezeit vorgeführt bekommen, daß im land der unbegrenzten möglichkeiten noch VIEL mehr korruption geht, wäre es sinnvoll, sich auf früher felsenfeste lokale standards zu besinnen.
Ex-Sauspieler #918891, 26. März 2026, um 15:26
Können wir das Mittelalter-Theater und die Gehaltsdebatte mal kurz beiseite lassen?
Der Punkt ist doch: In München (und Bayern) hat sich seit Strauß eine Kultur der ‚schlitzohrigen Gschafterlhuber‘ etabliert, die Anstand und Ehre eher als dehnbare Empfehlungen sehen.Es
geht mir gar nicht ums Geld – wer ein solches Amt bekleidet, wird
fürstlich entlohnt. Aber genau deshalb ist es so beschämend: Wer ohnehin
schon an einem vollgefüllten Trog
sitzt, sollte es am allerwenigsten nötig haben, auch noch die eigenen
moralischen Standards für den persönlichen Vorteil zu biegen.Nur weil es woanders (Stichwort: USA) noch wilder zugeht, heißt das nicht, dass wir unsere lokalen Ansprüche an die Würde eines Amtes
auf Mindestlohn-Niveau senken sollten. Ein bisserl weniger
Gschafterlhuber und ein bisserl mehr echtes Rückgrat würden der Stadt
deutlich besser zu Gesicht stehen!
Defluencer, 26. März 2026, um 16:01
du irrsl in deiner wahrnehmung
die kultur des schlitzohrigen gschaftlhuaba´s gibts schon wesentlich länger
ich erinnere an das "königlich bairische amtsgericht"
ach ja guade oide zeit da ham de leit no lachfaltn ghabt
Soizhaferl, 26. März 2026, um 16:35
...allerdings vor allem, weil anno 1970 auch schon ganz viel Bedarf an einer guaden oiden Zeit bestand, in der alles noch gut gewesen sein soll ;)
Ex-Sauspieler #918891, 26. März 2026, um 16:57
Mag sein, dass es schon früher so war, jedoch nicht als kollektives
‚Kulturgut‘ einer Gruppe oder Zunft. Hier scheint diese Erscheinung
sogar die Billigung der Gesellschaft zu bekommen. Vorgemacht haben es
die Fußballer – die 1974 weitestgehend vom FC Bayern München kamen –,
dass man ‚gute Freunde‘ nicht hängen lässt. Ab da galt wohl das Motto:
‚Eine Hand wäscht den anderen Fuß.‘ Das ist meine Meinung, ohne andere
kritisieren oder verurteilen zu wollen. Ich bin mir nicht sicher, ob
nicht jeder einen Vorteil, der legal und als Freundschaftsdienst
angeboten wird, annehmen würde. Somit ist für mich klar, dass soziale
Ausbuchtungen sich zu sozialen Normen etablieren. Wie meine Oma schon
sagte: ‚Das Glück liegt in der Begegnung.‘
grubhoerndl, 26. März 2026, um 18:09
zuletzt bearbeitet am 26. März 2026, um 18:10
‚Eine Hand wäscht den anderen Fuß.‘
made my day!!! 🤣
grubhoerndl, 21. April 2026, um 18:38
zuletzt bearbeitet am 21. April 2026, um 18:39
So, die „ernsthafte Erkrankung“ ist rum, jetzt machen wir auf „Resturlaub“.
P F U I !!!
„Münchner OB Reiter nicht mehr krankgeschrieben“
https://www.br.de/nachrichten/bayern/muenchner-ob-reiter-nicht-mehr-krankgeschrieben,VHQC0L4
Mario19667, 22. April 2026, um 07:07
Reg Di ned auf, vll besser so .. 