Tratsch: Mischalgorithmus versus Realität

Esreichen61, 12. Juli 2017, um 17:50

Warum willst du alle Wenze notieren die 2 Unter auf je 2 Hände haben?
Nach jeder Ausgabe der Karten kann das doch gecheckt werden. Die Wahrscheinlichkeit hängt doch nicht zusammen mit der Spielansage.

christophReg, 12. Juli 2017, um 18:45
zuletzt bearbeitet am 12. Juli 2017, um 18:46

Es geht um eine bedingte W. Also wenn du sagen würdest: In jeder Ausgabe, in der ein best. Spieler zwei Unter hat: o.k.
Es schien mir aber nicht realistisch jemanden dazu zu bringen das in jedem Spiel zu überprüfen.
Bei einem angesagten Wenz dagegen weiß man es im Allgemeinen hinter noch:-).
Das Beispiel war insgesamt deshalb gewählt, weil
1. Diesen Wert viele kennen
2. Es eben sofort auffällt
3. Es doch ab und zu passiert:-)

Aber man könnte tatsächlich einfach mal 1000 Spiele im Stammtischmodus mischen und ausgeben und dann bestimmte Verteilungsdaten auswerten.
Mathelehrer unter uns: Es gibt so viele, weitaus sinnlosere Seminararbeiten:-)

Esreichen61, 12. Juli 2017, um 19:17

100 Leute die 10 mal mischen und austeilen. Ist doch realistisch hier.

Hoofer, 12. Juli 2017, um 19:20

1.Es ist nur Schafkopf, da braucht`s doch keine wissenschaftlichen Abhandlungen und keine Wahrscheinlichkeitsberechnungen für das Spiel X, das vielleicht irgendwann am St. Nimmerleinstag u.U. (falls man ihn erlebt) eintritt oder a ned!.
2. Dass eine "Maschine" anders mischt als die Kumpel in der Kneipe, muss man darüber noch erstaunt sein?

kamiko, 12. Juli 2017, um 19:33

zu 1.: da muss ich christoph mal zustimmen.
interessant wäre das schon; es würde zwar nichts über die Mischmaschine aussagen, aber wie der Wert in der Praxis abweicht - wär schon was.
nur weiß ich nicht, wie er zu einem Wert kommen will, der "allgemein" was bringt.

christophReg, 12. Juli 2017, um 21:44

Servus Esreichen
ja das könnte klappen, wenn so viele mitmachen und keiner meint, er muss an Kas posten. Allerdings muss man nicht nur austeilen sondern danach auch das spiel spielen und die Karten als Stiche übereinander sammeln. Anschließend schlampig mischen und von vorne:-).
Alsi mögliche Parameter erschienen mir die Verteilung von U und O, sowie der 14 Trümpfe sinnvoll. Da hätte man schon was zu vergleichen.
Ich fang die woche mal an - wollte sowieso meinem Sohn Schafkopfen beibringen- das lässt sich kombinieren:-)

Ex-Sauspieler #484842, 12. Juli 2017, um 22:25

der arme junge......

kamiko, 12. Juli 2017, um 23:11

nu denk mal nicht so destruktiv, bill.
wenn sein sohn mischt, wie Kinder das nun mal machen (auf dem tisch und dann durcheinander schieben) müsste er sehr an die Quote von sauspiel herankommen.

da christoph mit Sicherheit "normal" mischt - was ja nicht sonderlich effizient ist, sollte ne viel größere Abweichung sein. (bitte getrennt notieren)

nur gut, dass der kleine nicht weiß, um was es geht, sonst würd er wohl sagen: "papa, du kannst ja nicht mal richtig mischen - ok, jetzt zeig mir noch die regeln, dann kann ich das in 2 tagen auch besser wie du"^^

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