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Schafkopf-Strategie: Wo liegt der Reiz beim Kurzen

Deit es den Kurzen gibt stell ich fest dass immer mehr kurze Tische aufgemacht sind.

Das Spiel ist mir Fremd, da läuft ja so gut wie keine Farbe..

Deshalb liebe Kurze wo liegt der Sinn des Kurzen Spiels???????????????ßßßßß

-schnellere spiele

-weniger nicht-punkte-karten

Is echt interessant. Am Anfang haben ein paar wenige monatelang für den Kurzen gekämpft und alle haben des als so eine Exotenvariante abgetan. Fast so wie a Farbgeier, wennst dene Ignoranten zughört hast. Und etz spielens selber alle bloss no kurz.

Is ganz klar viel mehr los beim Spiel. Es sind deutlich weniger langweilige Zugebspiele. Beim Langen gehen meist eh erst mal alle Farben mal rum, bis richtig los geht. Des gibts beim Kurzen ned. Da zählt a jede Karten - auf 2 Stich zu is da kei Problem.

Egal wie, ich beobachte mit Genugtuung die vielen Überläufer zum Kurzen ;-)

Reiz beim Kurzen??

Brechreiz höchstens!

Ernst beiseite: Beim Kurzen macht man als halbwegs guter Spieler sehr schnell sehr viel Punkte/Spielgeld/Euros, deswegen dürften ihn einige bevorzugen.

Außerdem muss man nicht mitdenken.. (-:

alles miese verräter ;-)
na ja, kurzer is ganz nett, aber meins is a ned. aber soi halt jeder so spuin, wiara mog...

Der baumbua hat heut den Tage der klugen Kommentare ...
Nachdem endlich jeder sp spuin derf, wia er mog, spuin immer mehr kurz :-)

Und von am Blauen is ja a nix anders zu erwarten ;-)

kurzer? also näh, da steh ich zu mein langem!

ich hab beides schon öfters gespielt, beim kurzen is halt mehr "action" dabei, aber mit den Langen zu spielen is deutlich anspruchsvoller und mir eigentlich auch lieber...da muss man sich seine punkte noch richtig erkämpfen ;)

Muss da sackbauer und Trapattobi zustimmen.

Der Kurze ist einfach schneller und interessanter. Beim Langen kommts halt öfters vor (zumindest mir passiert das), dass man eine Stunde an einem Tisch hockt ohne auch nur eine soloähnliche Hand zu kriegen. Beim Kurzen lässt sich da einfach viel schneller ein Solo basteln. Allerdings gefällt mir dabei auch die Entwicklung nicht, dass viele Leute einfach ihre Rufspiele zamschmeissen und nur Soli und Wenzen spielen. Betrübt schon, wenn dann jemand mit 0% Sauspiele dahockt...

kurz und quick- der männer glick

Es wurde hier schon desöfteren von "langweiligen Zugebespielen" beim Langen gesprochen. Meiner Meinung nach ist das eher beim Kurzen der Fall. Auch wenn es beim Langen natürlich deutlich mehr Sauspiele gibt und man häufig Farbe zugeben muss, hat man als Nichtspieler auch wenn man jede Farbe mithat doch meistens noch die ein oder andere Chance noch das ein oder andere Auge rauszuholen, indem man aufpasst nicht nur welche Trümpfe schon gefallen sind sondern indem man auch die Farben die gefallen sind mitzählt. So kann (fast) jedes Blatt noch ein bisschen dazu beitragen dem Spieler das Leben schwer zu machen. Es gibt sehr selten Blätter wo man vorher schon sicher weiß dass man zum Spiel nichts beitragen können wird.
Beim Kurzen dagegen hat man (meiner Erfahrung nach, die allerdings beim Langen deutlich größer ist) wirklich häufig als Nichtspieler einfach Blätter bei denen man kaum Einfluß auf das Spiel nehmen kann und nur Karten reinschmeißt, das Spiel läuft häufig nur zwischen dem Spieler und dem stärksten Gegenspieler ab, so dass die Aufgabe von zwei Leuten am Tisch nur das Kartenreinschmeißen ist und halt zu schaun das sie ihre Schmier im richtigen Moment (der aber meist offensichtlich ist) loswerden.
Allerdings muss ich auch noch sagen dass ich den Kurzen nicht prinzipiell nicht mag ich spiel häufig in Regensburg und muss mich dort ja auch der Mehrheit fügen. Allerdings is mir der Lange dann doch noch aus oben erwähnten Gründen lieber.
Bin aber jederzeit dafür zu haben mich von einem fortgeschrittenen Spieler am Tisch überzeugen zu lassen.

3 mögliche Senfe kann ma do dazua gemb, je nach Niveau-Vorliebe.

1.) wer dem Kurzen das Wort redet, hat wohl selber einen (na ja...)

2.) I mogn hoid ned. Do konne glei Wattn. Oder mau mau (Neinenerln).

3.) Der so genannte "Kurze" ist eine vor allem in der Oberpfalz, in und um Regensburg, weit verbreitete Variante des beliebten bairischen Kartenspiels Schafkopf. Da jeder Spieler nur 6 statt der üblichen 8 Karten bekommt, greifen viele der im normalen Schafkopf häufig angewendeten Tricks und Taktiken bei der 6-Karten-Variante nicht, zB "Viererzug" oder "Unter schinden" beim Wenz.
Dadurch kommt die Komponente "Glück" im Kurzen stärker zum Tragen als beim Langen, das ist weitgehend unbestritten. Auch ein höheres Spieltempo und ein größerer Anteil punkt-hoher Spiele wie Wenz und Solo sind wohl kaum umstritten.
Über das Für und Wider ist von meinen Vorrednern viel Wahres, Redundantes und Einleuchtendes gepostet werden. Man kann daher -- um den Diskussionsverlauf zu verbreitern -- das Thema auch einmal von seiner soziokulturellen Seite beleuchten:
Dass der Kurze sich wachsender Beliebtheit auch ausserhalb seiner vermutlichen Heimat südliche Oberpfalz erfreut, ist in einer genrell immer schnellebigeren und auf kurzfristigen Profit ausgelegten Welt sicher nicht verwunderlich. Siehe Hedgefonds und falsche Anreizsysteme durch Boni für schnelle Geschäftsabschlüsse bei Investmentbankern, durch die nicht selten langfristig größerer Schaden als Nutzen zu befürchten sind. Auch muss der Spieler beim Kurzen weniger denken und zählen, weshalb diese Variante der Gameboy und Playstationgeneration ebenfalls entgegen kommt. Hinzu kommt ein gewisser "Kick", vor allem für einseitig monetär ausgerichtete Spieler; das Geld- bzw Punktekonto lässt sich beim Kurzen schneller in die Höhe treibenm.

Wie köstlich!!!! Das war der Händlmeyer unter den dazugegebenen Senfen...

Mein 1. Beitrag war einleuchtend??
Wusst ich doch, dass ich die besseren Argumente hab!

Lasst doch jeden das spielen was er mag und damit Nudel. Ich glaub des ist der vernünftigste Weg. Da sind schon so viele Diskussionen wegen diesem Thema offen. Fühl mich hier schon wie im bayrischen Landtag. Rauchverbot ja, aber mit der Umsetzung happerts. Transrapid brauchen wir, aber Geld haben wir keins. An Kurzen finden fast alle deppert wir, aber spielen tun ihn viele. Also mein rat an alle die unschlüssig sind. setzt Euch einmal an einen kurzen Tisch und probierts aus und wenn es nicht passt, dann spielts halt einen langen Schof bis zur letzten stunde.

Ohne Deinen Beitrag jetzt wäre die Diskussion vorbeigewesen.

...und des wär doch schad gwesn;-).

Also in der Ärbert hab i mitlerweile meina Kollegen fast so weid dass sie alle in der Midachspause an langa spuiln, der is einfach inderresander. Hob i kan Trumpf kon i wenigstens versucha gscheid zu schmiern. Und es is a neda so das do a jeda Sau laft. Mehr Denken muss ma auf jeden fall. Ober des fälld ja dena leut heutzerdoch immer schwerer.
Wos mer beim kurzen überhaupt ned gfälld is einfach das wen ana a Solo oder an Wenz spuilt meistens gar kan einfluss aufs spuil mehr host. Und die paar die a mit a weng Risiko spuiln wenrn a immer weniger.

i spui beides gern, aber den langen gerner ;-)
einfach deshalb, weil er anspruchsvoller is, weil ma mehr mitdenga muass. Und des is für mi des, wos as karteln interessant macht.
den Kurzn spuit ma hoid, wenn ma Geld/Punkte scheffeln mog oder halt ned wegam mitdenga Kartn spuid ;-)

Wer Schofkopfn kann, spüit mit 8 Kartn. Alles andre is wia a Weißwurscht mit scharfm Senf!

mit Ketchup!!

tabasco?

"Weißwurscht Hawai"?
(Und bitte die Cocktailkirsche nicht vergessen!)

goldmedaille--->julia *verbeug* (und *wüüüäääärg*;-))