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Schafkopf-Strategie: Trickaufschläge

gehasst und geliebt, bisweilen als Betrug verkannt, oft sinnfrei, manchmal hilfreich :)

Möchte dem fiesen Trumpfanspiel als Nichtspieler hiermit ein Forum geben.

https://www.sauspiel.de/spiele/290332800

kann man machen keine frage, abert die eichel 10.....na ja...also ...deppert, einfach deppert

ab da wäre ich ausgestiegen, es gibt Sachen, die macht man nicht...

warum?

also mir gefällts :)

Absolut in Ordnung.

@senego:
Ich finde die Eichelzehn konsequent, mich wundert bei fünf Trumpf und zwei Freifarben eher die Herzsau.

die sowieso, aber wer nach dem alten und ner fremdsau ned stutzig wird dem is ned zu helfen.

hm, der alte könnt ja sein einziger trumpf sein und die ruf könnt er ja dreimal haben..... also des mit dem net zu helfen is scho hart....

ich haett auch net die Trumpfsau gschmiert... aber die Eichelzehn erst recht net.

und @Cal: Ja warum macht man das denn nicht? Werd ich nie kapieren, diese Einstellung.

Mir sin Leute die absichtlich "falsch" spielen 10 mal lieber als solche die's unabsichtlich tun ;)

Es bestünde ja durchaus die Möglichkeit, daß der "Partner" drei Trümpfe hat und Schellen frei ist. Spielt er nochmal Trumpf, kommt er vermutlich nicht mehr ran, um es dem Spieler mitzuteilen. Also: Alter, um zu zeigen "ich gehöre zu Dir", dann Gras, um zu zeigen "ich bin Schellen frei". Die Eichelzehn ist von daher konsequent, weil er Eichel ja eh dreimal hat und die Gefahr durchaus da ist, daß die Ruf nicht läuft. Klar: Da der "Partner" vor ihm sitzt, könnte er die Eichelzehn immer noch schmieren, wenn der dann Schellen sticht. Aber dumm finde ich es nicht. Gut, nachdem dann Schellen kommt, sollte es klar sein, daß man verarscht wurde - ich hätte da übrigens den Graskönig gespielt.

Ich hab's bei meinen 6000 Spielen erst einmal erlebt.

Klar kann man's machen.

Ich verstehe nur den Sinn dahinter nicht, denn wenn ich weiß, dass jemand so spielt, dann traue ich dem halt ab diesem Zeitpunkt nicht mehr, wenn ich dann der Partner wäre.

Ein Spiel, das man auch so hätte gewinnen können gegen die nächsten Spiele, die man verliert, weil man Partner in Unsicherheit wiegt...

das ist genau der grund warum ichs ebenfalls immer lass.

des is a grampf!

Es is in seeeeeeehr seltenen Fällen sinnvoll, und da sollte man es dann auch machen.

Dem Spieler der Trumpf bringt sollte man eh immer nur dann vertrauen, wenn
A) das spiel nur so gewonnen werden kann
b) man im Forum gelesen hat, dass er sie des nie macht.

Wir hatten das Szenario gestern bei der Kurzen Karte. Spieler spielt den Alten, Gegenspieler hat Herz 10, Grün und Rot Ober. Also gibt er im ersten den 10er zu und geht im zweiten mitm Ober drüber. Ich hab zugeschaut und hätte dann nochmal gezogen und meine As nachgespielt (Kurze Karte) Der Spieler (bzw. Gegenspieler) hats nicht gemacht und dann verloren. Hätten sie anders vielleicht auch, aber in dem Fall wärs äusserst glaubwürdig gewesen und hätte glaub ich auch geklappt.

Die Diskussion hatten wir ja schon öfter.
Ich glaube, dass es sich meist allenfalls lohnt, wenn man den blauen Ober blank hat.
Denn sonst nimmt man ja evtl zb dem Partner die Chance, die Herzsau zu schmieren.

Ich würde, verstehe aber, dass manche das für unprofessionell halten, es bei einem Spieler, mit dem ich gern spiele, erst recht nicht machen.

@mamaente & mumerumpumpel: Ich hatte die Diskussion in meiner Live Rundn scho a paarmal, mit Eurem Argument auf der Gegenseite... das End vom Lied war, dass es sich im Hirn eines jeden Mitspielers durchgesetzt hat, dass man die Trumpfsau nur dann auf Verdacht schmiert, wenn mans anders eh net gwinnt. Auch und besonders für Turniere, wo man die anderen meist eh net kennt, absolut empfehlenswert meiner Meinung nach.

Und ja, ich seh es schon auch so, dass so ein Trickaufschlag meistens Quark ist. Aber manchmal bringts auch was, und ich war der Meinung, dass der gepostete Fall einer dieser seltenen Fälle ist. Bitter halt, dass der Pete mir dann trotzdem mal wieder aufgezeigt hat, wie man's richtig weiter hätte spielen müssen :D

Würde mich freuen, wenn noch der ein oder andere Fall von so nem hinterfotzigen Ausspiel gepostet würde, denn auch da gibts ja unterschiedliche Szenarien. Des mit dem Blauen blank ist ja bekannt, aber dieser aktuelle Fall mit dem Alten (nicht blank) und der langen Farb in Kombination mit dem Spieler an zwei war für mich zumindest Neuland.

Wenn der Spieler, der es anwendet, kein absoluter Volldepp ist - und das merkt man ja auch hier online schnell -, dann wird er das ja auch nur in seltenen Fällen anwenden. Wieso sollte ich demjenigen nachher mehr oder weniger vertrauen als vorher?

find ich top gespielt. er rechnet damit das der spieler, gras sticht und vermittelt ihm das er sein mitspieler ist , iin der hoffnung das sein wirklicher mitspieler ebenfalls gras aus ist um zu stechen und eichel zu bringen. genial.

Also wenn er diesen Plan hatte, dann ist der gerade nicht aufgegangen.

Er lebt nur von der Schmier des Spielers. Das geht einmal als Überraschungseffekt und bei der übernächsten Runde wenn Hans wieder spielt und sushi spielt als Partner Trumpf an, pfeift er ihm eins. Dann sticht er mit dem Alten Sushis singulären Blauen und sucht die Alte die suhsi viermal hat, weil er die Faxen dicke hat... ^^^

ja von mir aus - der plan ist nicht aufgegangen des hob i a scho gsehn. is geht ja um die aktion an sich. mit seiner karte ist eigentlich von vorne rein klar, das er und sein mitspieler ned viel reissen ausser...

Mume, das ist doch Unsinn. Wieso sollte er ihm denn dann in der Zukunft weniger trauen als vorher? Mit so einem Trick muss man im Prinzip IMMER rechnen, vorher wie nachher.

ja du vielleicht, aber doch nicht wenn man an das gute im menschen glaubt^^

:-)

Nein, ob ich das selber anwende oder nicht, ist ja meine Sache. Aber wenn jemand anders das tut (sinnvoll tut, siehe oben), dann kenne ich keinen guten Spieler, der ihm das nachträgt.
Das klingt jetzt total fies, ist gar nicht so gemeint, jeder hat mal angefangen und so weiter.
Aber wenn er das nächste Mal schmieren (und vertrauen) "muss", um das Spiel zu gewinnen, sollte er es tun, und zwar auch dann, wenn der andere den Trick vorher 15mal in Folge gebracht hätte.