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Schafkopf-Strategie: super Schafkopferinnen

da ich keine FA annehm, darf ich vielleicht mal explizit die Schafkopf-Mädels loben.

Da trügt der Anschein, wenn sie wenige Punkte haben, denn cleveres Spiel und vor allem auf den Schafkopf-Partner eingehen - da kann man auch aussichtslose Spiele gewinnen.
Und solch clevere Mädels hab ich in letzter Zeit etliche erlebt.

Z.B. in einem Spiel zog ich als Nichtspieler Trumpf an und wollte auch tatsächlich das Spiel übernehmen. Meine NS-Partnerin zog daraufhin den Alten und wir gewannen deshalb haushoch.
Gleiche Spielerin schindete bei einem Wenz die Ass und stach mit dem König einen 9er, zog die Ass nach, und als der Zehner nicht kam, zog sie noch den kleinen Spatz, worauf wir mit dem Unter den Zehner stechen konnten - zu.

Also an all die 500.000 Punkte-Spieler, die bei solchen Situationen mit dem Spruch kommen "wie kann man als Nichtspieler Trumpf spielen" oder "im Wenz wird NIE nachgezogen" ...
(erlebe ich permanent !)

... lasst euch von solchen Anfängerinnen zeigen, dass es keine Regeln gibt, die IMMER greifen, sondern dass es wichtig ist, auch auf die AKtionen des Partners einzugehen.

^^

Das ist ja herablassend!

aber er hat recht....

pffffffffffffffffff

Schönes buntes Himmelreich ^^

kannst du einen übermächtigen gegner nicht besiegen-verwirre ihn

scheinbar a sauspiel gesehen, die superfrau...#254.541.271

herablassend find ich das überhaupt nicht. er vertritt seine meinung. Man kann ja eine andere haben.

Auf jeden Fall werden oft vermeintlich schlechtere Spieler hier blöd angeredet, weil manche meinen, man hätte die Weisheit mit löffeln gefressen.

Wer glaubt zu sein, hat aufgehört zu werden !!!
Ich bin glaube ich einen Mittelfeldspieler und lerne jeden Tag dazu.

Sowie zählen, Sitzposition uvm. dazu gehören zum Schafkopf, spricht Kamikaze etwas wichtiges an.... auch auf den Mitspieler eingehen.

Spiele gehen nicht selten dadurch verloren, dass man in seine Karten schaut und denkt, was spielt der/die. Aber derjenige spielt (i.d.R.) nach seinen Karten und es kann Gründe haben.

Wenn er das geschlechtsneutral formuliert hätte, so wie Du, hätte ich es auch nicht herablassend gefunden!

Ich halte mich -oh Wunder- für einen recht guten Schafkopfer und lerne trotzdem fast täglich dazu.

Und das es hier gute Schafkopferinnen gibt, dürfte hoffentlich allgemein bekannt sein - prozentual sogar vermutlich wesentlich mehr als bei den männlichen Spielern.

genau das meinte ich ...
und daß es auch gute männliche Schafkopfer gibt - keine Frage.
herablassend ?
Ich wollte eher den Anfängern / Anfängerinnen (die Spielerin hatte etwa 1500 Pkte) Mut zusprechen, daß ich mit 80T oder andere mit 500T Pkt nicht unbedingt besser spielen.
Zudem: sich etwas auszudenken ("ich übernehme das Spiel") ist einfacher, als diesen Zug als Freund zu erfassen und dann darauf einzugehen.
Deshalb war es nicht herablassend gemeint, sondern das Gegenteil: Hut ab!

Es klingt für mich so wie "für einen Achtjährigen spielt er richtig gut"

Aber passt schon;-)

@ faxefaxe:
fast schon Ironie, aber irgendwie implizieren gerade deine Bemerkung "herablassend" und die Letzte in sich eine herablassende und "Schulmeisterische Art".
Willkommen im Club :-)

Hm. Mordslogik.

Öhhm - herablassend find ich des auch nicht - eher begeistert.

Du kannst in bester Absicht was schreiben, aber irgendwie kann oft jeder was anderes verstehen.

Absolut. Vielleicht triffts hier den falschen, pardon.

Aber wenn ich in den Gästebüchern der Spielerinnen von Männern immer les "endlich eine Frau, die gut schafkopfen kann" hat das für mich immer so einen schmierigen Beiklang. Warum sollte man junge Schafkopferinnen besonders loben? Spielen natürlich ned schlechter als junge Schafkopfer.

Mieeeeetz Miau

Oh ich glaub des stört die wenigsten Frauen - wenns nicht schmierig ausgedrückt ist. Mich störts ja auch nicht, wenn z.B. meine "Kochkünste" mit nem "Ausderschubladewiederrausholspruch" gelobt wern. ;-)

Die Frage "Warum sollte man junge Schafkopferinnen besonders loben" kann ich leicht beantworten:
Wenn schon, sollte ein Lob von "außerhalb" kommen.
So etwa wie wenn ein Borussia Fan die Spielweise von Schalke04 lobt - würden sich die Schalker vielleicht freuen.

Aber ich seh schon, obwohl dies nur ein Beispiel ist, fallen nun bestimmt gleich alle Fußballfans über mich...

Was ich nicht verstanden hab - was wollte uns Matixkatze mit "Mieeeeetz Miau" sagen ?
Ist das Bauchweh oder hab ich den Katzenverband auch verärgert - vielleicht hab ich irgendwo "da wo der Hund draufsitzt" geschrieben :-)

Grundsätzlich sollte es ja schon selbstverständlich sein, dass Frauen so gut (oder eben auch so schlecht) spielen wie Männer. Bei der etwas jüngeren Generation ist das (glaube ich) auch kein Problem mir. Ich kenne es allerdings von Turnieren z.B. durchaus, dass ältere Herren Frauen, egal welchen Alters, tatsächlich nicht als vollwertige Spieler akzeptieren können oder wollen.
So gesehen kann die Ermutigung ja nicht schaden. Ich muss aber auch gestehen, dass der Eingangspost auf mich erst mal ähnlich gewirkt hat wie auf Faxefaxe. Insbesondere das "auf den Partner eingehen" klingt schon etwas nach der berühmten "weriblichen Intuition" - und das Gegenstück wäre dann die "männliche Vernunft". Das würde bedeuten, es gibt einen weiblichen und einen männlichen Spielstil - und das ist Quatsch.

jo.

ich bezweifel auch die Grundthese ein wenig. Spieler mit 1500 Punkten sind meist einfach noch nicht so gut. Um von den Standards abzuweichen, sollte man genau wissen, wann ich das warum machen kann. Sonst spielt man beliebig und hat ab und zu mal einen Zufallstreffer. Und der wird dann gelobt, weil man den Mädels schöne Augen machen will (sage ich ganz generell, nicht in Richtung des Threaderstellers).

Die wenigsten Spieler mit 1500 Punkten wissen, wann es sinnvoll ist, ausnahmsweise mal die Farbe beim Wenz nachzuspielen. Da ist es mir lieber, wenn IMMER die Farbe gewechselt wird.

Durch cleveres Spiel gewinnt man Punkte.

joo, jetzt sind wir beim Punkt!
denn ich bin sehr wohl der Meinung, dass Frauen und Männer anders "ticken", aber das hat nichts mit "besser" oder "schlechter" zu tun - jede Seite hat ihre Stärken und Schwächen.

Genauso wie alte (Erfahrung) und junge (Energie, Wagemut) Menschen.
In der Regel ist kein reines Männer- oder Frauenteam so effektiv wie ein gemischtes.
Z.B. denke ich, dass das "Einfühlungsvermögen" bei Frauen oftmals besser ist. Und GENAU DAS kann m.M. auch beim Schafkopfen ein Spiel entscheiden, deshalb ist der Thread auch in der Rubrik "Strategie" (- und nicht "Kontaktanzeigen" bzw. "Tratsch" :-).
Als Gegenstück von "weiblicher Intuition" sehe ich übrigens z.B. "männliche Sturheit oder Risikofreude bis zum Harakiri" - für alles gibt es Situationen, wo das eine oder andere richtig oder falsch ist.

Zu den Punkten:

Was sagen schon 100.000 Pkte aus ?
Wenn jemand 10 Jahre Tag und Nacht gespielt hat, doch eher erbärmlich.
Es gibt Glücks-/Pech-Serien (-> Threads über "Bevorzugung beim Mischen") - hab selber in kürzester Zeit 20000 Pkte verloren, kommt vor.
Wie manche zu ihren Punkten gekommen sind - da gibt es Threads drüber...
und dann gibt es noch DIE Gattung Spieler, die immer mit den gleichen spielen: man kennt genau die Fehler des anderen - Sado grüßt Maso, aber man versteht sich halt gut.
Also >absolut< und ohne andere Kriterien sagen Pkte
NICHTS,NICHTS,NICHTS...

Wenn überhaupt, dann ist em ehesten noch das Verhältnis Punkte / Anzahl Spiele ein Anhaltspunt !
(sorry für den langen Eintrag)

Dieser Eintrag wurde entfernt.

Des is scho klar, denn wenn du angezogen kommst, geht das meistens in die Hose^^

in Spanien fängt man wilde Hunde ein - hab ich gehört