Schafkopf-Strategie: Wenn ich mir das so ansehe, wäre die Frage, wie hoch der Glücksfaktor beim Schafkopf ist (und wie man ihn ermitteln kann), ja fast einen eigenen Thread wert.

DerProgrammierer, 11. Juli 2011, um 10:47

Die guten geschickten mutigen und begabten Spieler gewinnen die schlechtn maurer verlieren :-)

mamaente, 11. Juli 2011, um 11:22

was für ein überraschendes ergebniss ;-)

krattler, 11. Juli 2011, um 11:26

stimmt, weil eigentlich wars von vornherein klar ;-)

grubhoerndl, 11. Juli 2011, um 11:55

wir sind a bissal vom thema abgekommen und ausserdem scheinen alle beitragenden im grossen und ganzen einer meinung zu sein...

GÄÄÄHN!

joerg1810, 11. Juli 2011, um 11:58

ich versteh euch................
mal wieder nicht!...

Ex-Sauspieler #181277, 11. Juli 2011, um 11:58

loooooooooool

janth, 11. Juli 2011, um 11:59
zuletzt bearbeitet am 11. Juli 2011, um 12:01

Sicherlich gehört im einzelnen Spiel "Glück" auch mal dazu. Fast jedes Spiel ist doch irgendwo vom Stand der Trümpfe/Farben und vom "glücklichen" Ausspiel - wenn man z.B. 3 blanke Könige zum Ausspieln hat und genau den richtigen anlangt - abhängig.
http://www.sauspiel.de/spiele/185307151
Steht halt gut, nur deshalb hat man überhaupt ne Gewinnchance... ;-)

Aber: Nur durch aufpassen, mitzählen und kombinieren kann man im Laufe eines Spiels rausfinden, wer noch welche Karte(n) auf der Hand haben muss und wie man hier richtig (re)agieren kann.

Als Beispiel: Man hat als Spieler am Ende des Spiels noch nen kleinen Trumpf und ne Sau in der Hand, die Gegner haben noch 2 höhere Trümpfe. Man muss hier also mit Trumpf raus und hoffen, dass beide fallen und der Stecher genau meine Farbe mit hat. Spielt man die Sau, ist die Wahrscheinlichkeit zu verlieren höher. Also kann man hier sein Glück nur durch geschicktes spielen erzwingen... Es gibt hier soooo viele Situationen, die dieses Spiel erst zu dem machen, was es ist...

Dazu kommt noch, dass Genie und Wahnsinn oft nah beieinander liegen. Ich glaube, viele sagen das oben gepostete Spiel nicht an und werden nie erfahren, ob mans gewinnen kann. Ein schmaler Grat zwischen knappem Sieg und Niederlage Schneider... Langfristig zahlt man vermutlich mit solchen Dingern aus. Also wäre es besser, hier weiter zu sagen... Im "short run" bringts aber vielleicht den erhofften Gewinn.

Taken, 11. Juli 2011, um 12:12
zuletzt bearbeitet am 11. Juli 2011, um 12:15

die wesentliche Frage bei Deinem Spiel ist wahrscheinlich, würdest Du es um Geld auch spielen?? Denn m.E. geht es in dem Fred darum, zu erfahren ob man SK als Glückspiel abhaken soll, oder doch ein wenig trainieren, üben, ect. um langfristig Gewinn zu machen.
Und um Geld würde dein Spiel immer nur in den Faktor Glück fallen (perfekter Stand) denn Deine Karten garantieren dir KEINEN einzigen 100% Stich, oder?

grubhoerndl, 11. Juli 2011, um 12:38

genau hier sind wir beim thema, taken. "rechnerisch" kein einziger stich, spiel gewonnen. ist es nun "doof" sowas anzusagen, oder nicht.

als argument der "vernünftigen" kommt dann immer sowas wie "von 20 solchenen holst einen, wenn überhaupt". stimmt ja statistisch, aber eben nicht im einzelfall.

wenn man jeder spiel einzeln betrachtet müsste man so etwas immer versuchen; wenn man seine gesamt-lebens-spiel-leistung im auge hat, eben nie.

krattler, 11. Juli 2011, um 12:58

und nu? kristallkugel? oder was hilft weiter....

joerg1810, 11. Juli 2011, um 13:15

kratti............
ich helf dir auf die sprünge^^

Brot112, 11. Juli 2011, um 13:20

ich find auch, dass die Hexe mal ihre Meinung abgeben sollte....

MetzgersTochter, 11. Juli 2011, um 13:21

Ich melde mich auch mal eben zu Wort:

Es ist denke ich allen klar, dass Schafkopf kein reines Glücksspiel ist und man mit guten Entscheidungen (bei Tischwahl, Spielansage und Karten rauslegen) den Ausgang eines Spiels positiv beeinflussen kann.

Es gibt unbestritten auch einen Glücksfaktor, auch wenn der sich auf lange Sicht ausgleicht - meine Frage war, wie hoch der eigentlich ist.

Ein kurzer Vergleich zur Erklärung: Auch beim Mensch-Ärgere-Dich-Nicht ist Spielgeschick ein Faktor (mit welcher Figur rutsche ich), aber ich denke, jeder sieht ein, dass Glück (Würfelwürfe) einen realtiv hohen Anteil ausmacht.
Das Glück gleicht sich natürlich auf lange Sicht auch hier aus, allerdings sind die Spiele, deren Ausgang ich positiv/negativ beeinflussen kann, prozentual geringer als beim Schafkopf.

Auf Schafkopf übertragen:
Betrachtet man nur das laufende Spiel, lässt also die Spielauwahl außer Acht, gibt es 3 Kategorien an Spielen:
a) Spiele, die man nicht verlieren kann, auch wenn man Fehler macht (zb. Wenz Tout mit 4 Untern + 2 Sauen im Auswurf beim Kurzen)
b) Spiele, die man nicht gewinnen kann, auch wenn man keinen Fehler macht (s. Scheiß-Stand-Thread)
c) Spiele, deren Spielausgang man als Spieler beinflussen kann.

Die Spiele a) und b) fallen unter reines Glück/Pech.
Wenn ich mir also 10.000 Spiele ansehe, von denen 2.000 unter diese Kategorie fallen, wäre der Glücksfaktor 20%.
Den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Spieler erkennt man (betrachtet man nur die Spielergebnisse) demnach daran, wie viele der restlichen 80% der Spieler für sich entscheidet.

joerg1810, 11. Juli 2011, um 13:23

uah
so viel mag ich etz doch ned lesen^^

MetzgersTochter, 11. Juli 2011, um 13:25

Kurze Zusammenfassung:
Den Glücksfaktor beim Schafkopf auszurechnen ist interessant, auch wenn er sich auf lange Sicht ausgleicht ;-)

joerg1810, 11. Juli 2011, um 13:26

1

Ex-Sauspieler #159296, 11. Juli 2011, um 15:05
zuletzt bearbeitet am 11. Juli 2011, um 15:11

Der Glücksfaktor ist 100% da man es nicht beeinflussen kann , welche Karten man überhaupt bekommt und absolut faires Mischen in der Praxis unmöglich ist.
Allein schon , da die Spieldauer beschränkt ist und man nicht unendliche lange spielen kann.
Als Krasses Bsp.:
Spielt man nur ein Spiel gewinnt der( die Spielerpartei) mit den besseren Karten .

Bekommt man bessere Karten in der Spielzeit gewinnt man , bekommt man schlechtere verliert man .
Mit schlechten Karten kann man eben nicht gewinnen und man kann nicht selbst beeinflussen welche Karten man bekommt .

Im Spiel selbst kann man durch "geschicktes Kartenwausspielen" nix beeinflussen , da man dazu die Karten des Gegners kennen müsste.
Diese kennt man im Normalfall nicht.

Man kann nur raten:
Man kann in Situationen Erfahrungswerte (Berechnugsmethoden) anwenden beim Ausspiel , was stochastisch gesehen bessere wäre und daher oftmals klappt , aber jede Einzelentscheidung ist dennoch pures Glück .

Auf lange Sicht spielt man dadurch besser , aber eigentlich jeder Mitspieler kann genau diese Berechnungen anwenden und spielt dadurch gleich gut wie man selbst und somit kommt es bei gleich gute spielenden Spielern wieder nur darauf an , welche Karten jeder Spieler bekommt und das ist nicht beeinflussbar.

Aus meiner Sicht wäre daher Schafkopf auch als Glücksspiel zu betrachten auch wenn es der Getzgeber anderst sieht .

Dort ist es nur kein Glücksspiel , da es als Gewohnheitsspiel wegen der Tradition angesehn wird und die Betrugsmöglichkeiten durch Ausgabe aller Karten eingeschränkt sind.

faxefaxe, 11. Juli 2011, um 15:10

^^ das ist ja in Teilen recht krude!

Dass alle genau gleichgut spielen wie man selbst hatte ich bislang nicht gewusst!

Ex-Sauspieler #159296, 11. Juli 2011, um 15:12

Ja das wäre theoretisch möglich , aber die meisten werfen ja die Karten planlos rein und denken ned viel darüber nach sondern spielen nach Gefühl xD

Ex-Sauspieler #159296, 11. Juli 2011, um 15:14

Man könnte einfach 4 gleiche Bots programmieren mit nem gleichen Ausspielalgo , dann käme es nur auf die Karten drauf an , welcher Bot der 4 gewinnt .

janth, 11. Juli 2011, um 15:17
zuletzt bearbeitet am 11. Juli 2011, um 15:49

Natürlich kann man während eines Spiels gravierenden Einfluss nehmen, das Spiel in die Bahn zu lenken, in der man es gerne sehen würde... Nicht umsonst sollte der gerufene (normalerweise) mit Trumpf raus und der Gegner eben nicht. Nicht umsonst kann man mit Nachkarten einer schon gespielten Farbe beim Solo/Geier/Wenz viel richtig aber auch viel falsch machen. Ein "guter" Spieler liest das Spiel und spielt eben "wahrscheinlich richtig" aus. Weils eben einige Möglichkeiten, zusätzlich zum Glücksfaktor, gibt. Hab ich als Ausspieler alle Grünen beim Schelln Solo in der Hand und der Spieler sitz an 2, dann werd ich nicht die blanke Eichel Zehn anfassen. Schwupps, schon hab ich was "besser" gemacht, als der Zufallsgenerator... Und: Nehm ich die Sau oder die 9? Schwupps, schon wieder ne Möglichkeit, das Spiel zu beeinflussen...

Das oben gezeigte Spiel mach ich um Geld genauso. Ok, bei 3 Legern tu ich mich hart...
Nur als Beispiel um Geld, auch wenns hier nicht funktioniert hat:

http://www.sauspiel.de/spiele/184426352-herz-...

und nicht ganz so schlecht, dafür aber gewonnen... Spielt wahrscheinlich auch nicht jeder.

http://www.sauspiel.de/spiele/176337572-eiche...

Ich fahr bisher schon ganz gut damit, auch mal nen Ratzen zu spielen. Nicht, weil ich den gewinnen muss, sondern weil sowas zu gewinnen einfach viel Spaß macht. Dafür nehm ich die 5 verlorenen von der Kategorie gerne in Kauf.

Ex-Sauspieler #159296, 11. Juli 2011, um 15:23
zuletzt bearbeitet am 11. Juli 2011, um 15:25

Dann programmiere 4 Bots gleich mit den stochastisch gesehenen besten Auspielen , dann kommt es nur noch auf die Karten drauf an .

Die meisten Menschen hier spielen aber nach Gefühl und nicht immer wie es stochastisch gesehen das beste wäre .
Sie machen daher auch viele Spielfehler .

Nur wegen dieser Spielfehler kommt es dann nicht mehr so sehr auf die Karten darauf an .

Der Abweichung vom Glücksfaktor wären die Spielfehler, die aber theoretisch alle vermeidbar wären und damit wäre es dann ein 100% Glücksspiel , das nur von den Karten abhängt .

janth, 11. Juli 2011, um 15:26

Wie beim Fußball... Alle Spieler sind theoretisch gleich gut, nur mancher ist durch Training, Ernährung,... etwas schneller und ein anderer technisch etwas begabter... Fehler führen zu Toren, Fehler sind alle theoretisch vermeidbar. Und Fußball ist auch kein Glücksspiel...

MetzgersTochter, 11. Juli 2011, um 15:26

Meine Güte, es hat ja nie einer bestritten, dass das Glück alleiniger Faktor ist, wenn alle Spieler exakt gleich gut spielen. Na und?

faxefaxe, 11. Juli 2011, um 15:26

^^

zur Übersichtzum Anfang der Seite