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Schafkopf-Strategie: frage zum kurzen schafkopf

hi leute
hab da mal ne frage. wenn ich beim kurzen ein sauspiel mache und zwei fehlfarben habe welche sau nehme ich dann die wo ich den 10er habe oder die wo ich meinetwegen einen 8er habe oder soll ich mit 2 fehl erst gar nicht spielen? wohl gemerkt nur beim kurzen. würde mich über eine antwort freuen. im voraus vielen dank.

8er beim kurzen gibts net viele^^

ja sorry oder halt die fehlfarb de kein 10-er ist

Dieser Eintrag wurde entfernt.

hab mi jetzt wahrscheinlich ganz schee blamiert mit der frag oder?

keine rede von blamieren. eine interessante frage. also ich spiel, wenn ichs spiel, mit der kleineren karte. die chance die höhere fehl als schmiere einzusetzen ist so intuitiv meine begründung.....vielleicht lieg ich auch falsch.

looool
Komm zu mir in die ZS ich lerne dir den Kurzen.
Mit kurzen Sachen kenn ich mich aus :-))

bitte deine begründung, progri

Ich spiel immer mit der Karte die mehr Augen hat.
Mit der Hoffnung dass ich erst zum Schluss suche wenn die Trümpf weg sind.
Ob das richtig ist weiss ich auch nicht.
Frag die Lisa1967 sie ist die Beste hier und kannte die Kurze Karte schon vor Sauspiel.
Ich habs ja erst hier gelernt und lerne immer noch.

Also mit zwei Fehlfarben spiel ich beim Kurzen gar nicht, außer ich hab wirklich 4 gute Trümpfe und komm selber raus. Wenn du 3 Stiche wegrechnen mußt, ist das nicht zu gewinnen oder sagen wir, sehr selten zu gewinnen.

deshalb schrieb ich "wenn ichs spiele".aber eher mit der grösseren oder kleineren, wennst spuin daadatst?

wolli, lass dich nicht ins boxhorn jagen. der kratti hat völlig recht. immer die farbe mit weniger augen wählen! begründung: die wahrscheinlichkeit, daß die rufsau fällt, ist beim kurzen ca. 75%. somit solltest du in deiner kalkulation den rufsaustich immer grundsätzlich abschreiben!!!

LG,
G, ein kleiner theoretiker...

ich möchte mich zwischendurch mal ganz herzlichst für die beiträge von euch bedanken. und natürlich auch für weitere beiträge. hat mir jetzt schon geholfen um hier einen einblick zu bekommen.
lg an alle
Danke

Spiel zwar ned kurz aber folgende Überlegung kommt mir in den sinn:
Für den unwahrscheinlichen Fall, dass sie rennt kommt der 10er vom Feind also is der ruf zehner ned verloren wies beim langer wär, er kommt eben nur wo anders her.
Den Fehlzehner kann i wie ichs brauch flexibeler verwenden und hab zugleich die chance, dass mein Freund genau die Farbe frei is wo i den zehner hab, was für mich auch eher einen Vorteil darstellt.
Zudem bliebe zu 50% wenn de Farb gschlagen wird der zehner als Bock beim Freund, andernfalls eben nur König oder neun, auch das ist mMn a Überlegung wert.

Daher denk ich - frei ausm Bauch raus - dass es eher richtig wäre mit dem "Nixer" zu rufen.

langsam werd i mi doch mal mit dem Gedanken befreunden müssen mal de kurzen auszuprobieren :-)

dann mal her mit dir^^

und übrigens mir einem blanken 10er spiele ich beim kurzen grundsätzlich kein sauspiel (auch nicht in einer anderen farbe), ausser ich kann bei meinem blatt erwarten, daß ich den verlust problemlos verschmerze. als spieler muss man grundsätzlich die farbstiche abschreiben; wenn man mal einen macht, schön, aber nie damit kalkulieren!!!

des dad mi a gfreier,
kriegst dann glei die jomeo schulung vom grubi, kratti und mir verpasst lieber fan edmuina :-)
^^

Also ich würde nach Gefühl spielen. Je nach dem, was du bezwecken möchtest (mal wieder eine reine psychologische Angelegenheit^^).
Soll dein Gegner "unaufmerksam" werden, sich sicher fühlen, das Spiel zu gewinnen (er hat zusätzlich noch 2 Herren oder so), dann spiele mit der höheren Karte. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann spiele mit der 8, weil gerade beim Kurzen zumeist als erstes gesucht wird, dieser Stich aber relativ sicher nicht durchgeht.
Manchmal hilft auch die "was wäre wenn"-Überlegung weiter. Sollte tatsächlich die 10ner Farbe angespielt werden, ärgerst du dich, wenn sie durchgeht oder der Gegner stechen kann. Bei einer 8 ist es dir nahezu egal.

Fazit: Wenn du mit 2 Fehl spielst, sollten deine Trümpfe echt verdammt gut sein, weil du leider nie auf den Partner hoffen kannst, da du mit größter Wahrscheinlichkeit(zumindest gefühlt^^) den "falschen" Mitspieler erwischst. Im schlimmsten Falle hat dann der Gegner 3 Stiche sicher bei sich (den Rufstich, den Fehlstich und den Alten Ober)

LG,
B, ein kleiner psycho ;-)

und unernst , wie immer. der junge hat doch eine ganz normale frage gestellt....

fermentiert? freitags? wie auch immer. wir gehören zu einer "muster-kurz-gruppe" schöne auszeichnung, gell!

mit 2 Fehl - das sind oft sehr tolle Spiele...
Wieso soll man das nicht spielen? Brauchst halt "ruhig Blut" anstatt "Hexenblut"... ggggg

Mal im Ernst
Ich bevorzuge die Variante mit der "niedrigen" zu spielen. Die Ruf versucht der Gegener immer zu holen - aber dann bittschön ohne Punkte von mir! Die "10" geht in 3 von 5 Fällen zu mir nach Hause...* (im Gegensatz zu die Madla...)

* siehe Kommentar von edmuina vom 25.002.11
(dies ist eine Fußnote) ;-))

Immer auf die Sau, von deren Farbe man die zugehörige Karte mit mehr Augen hat. Sowohl beim Kurzen als auch beim Langen.

Alles andere sind doch schon wieder irgendwelche an den Haaren herbeigezogene Theorien. Natürlich wird beim Kurzen die Rufsau oft gestochen, aber z. B. nach zweimal Trumpf spielen schauts doch schon wieder ganz anders aus.

Der Vorteil liegt doch auf der Hand: Ich weiß zu 100%, daß mein Partner die zugehörige Sau zu meinem Schmierer hält. Spiele ich aber mit der Sau zum - von mir aus - 9er, dann ist es doch total spekulativ, was mit dem Schmierer dann passiert. Evtl. hat mein Partner auch die Sau, evtl. hat er die Farbe ein- oder zweimal mit, evtl. kann ich den Schmierer auf eine andere Farbe schmieren, evtl. kann ich den Schmierer billig abspatzen, evtl. hat mein Partner zwar die Sau, aber der Gegner sticht sie, evtl. ist er die Farbe frei, aber ein Gegner auch, evtl. hat er die restlichen drei davon, evtl. bla bla bla... und mit Flexibilität bezüglich der Verwendung des Schmierers ist es oft auch nicht weit her, wenn dann beim Langen, beim Kurzen geht da nicht viel in diese Richtung.

Anscheinend meinen manche, sie müssten den Schafkopf neu erfinden und kommen jeden Tag mit einer anderen abstrusen Idee ins Forum gerauscht; nach Aufmerksamkeit hechelnd.

Der DerProgrammierer mag zwar auch ein Narzisst sein, jedoch hat er durchaus mehr Ahnung vom Kurzen (Schafkopf), als er vorgibt, zu haben, um unschuldige Forumsleser in die Zockerstube zu locken, wie die Spinne ihre Beute ins Netz.

darf ich da nachfragen?

1. sind wir einer meinung, daß die rufsau deutklich häufiger nicht läuft, als das sie läuft? ich würde, wie ober schon geschrieben das verhältnis auf ca. 3:1 schätzen.

2. dann sind doch die augen, die im rufsau-stich fallen, für die spieler verloren; ist ja auch konsensfähig.

3. meine überlegung ist, wenn ich den stich schon abgebe, dann mit möglichst wenig augen.

wenn ich die 10 z.B. nicht habe, kann die bei meinem kumpel liegen, dann fällt sie nicht. wahrscheinlichkeit über 50%, denn mein kumpel könnte neben 2 auch alle 3 farbkarten haben. wenn ich die 10 halte, fällt sie sicher. in der summe ist es doch unwahrscheinlicher, daß ich die 10 verliere, wenn ich sie nicht habe.

siehst du da einen gedankenfehler? oder ist das nur anti-jomeo-generalopposition?

ich kann eisensacks gedanken sehr gut nachvollziehen. es gibt eben zu viele (nicht bekannte) spielmöglichkeiten, um klar sagen zu können, was die bessere entscheidung ist. eine wissenschaftlich fundierte beweisführung zu dem thema müsste sicherlich mehrere szenarien voneinander unterscheiden. spielt der rufspieler beispielsweise selber aus und hat viel kontrolle übers spiel (z.b. EO GO HU und H9 als trumpf), wäre die wahl der hohen farbe wohl sinnvoller, weil es wahrscheinlicher erscheint, dass die ruffarbe erst spät im spiel gesucht wird.

in mittelhand kann man, denke ich, auf die schnelle keine eindeutige aussage treffen, was diesbezüglich die bessere entscheidung ist. dabei ausschließlich mit der 75%-wahrscheinlichkeit zu argumentieren ist sicherlich zu einfach, weil diese prozentzahl von vielen weiteren faktoren beeinflusst wird (kommt überhaupt ein nicht-spieler raus? kann dieser suchen? wie viele trümpfe hat der potentielle stecher? wie ist die konstellation mit der möglichen "zweitfarbe"? und und und).

diese überlegungen sind beim langen sehr wohl von belang. beim kurzen ist es doch so, daß in ca. 90% (das ist jetzt gefühlt) gesucht werden kann.

als spieler in mittelhand liegt ja die wahrscheinlichkeit, dass einer der zwei gegenspieler rauskommt bloß bei 67%. davon musst du dann noch den fall abziehen, dass der ausspielende nicht-spieler überhaupt suchen kann. auch die wahrscheinlichkeit, dass der mitspieler des gegners trumpflos ist, sollte berücksichtigt werden (auch wenn's unwahrscheinlich ist). und erst DANN greifen deine 75 %, dass die rufsau nicht durchgeht.

der fall, dass ein nicht-spieler durch suchen den ersten stich kassiert, ist also auf jeden fall unter 50%.

wie das spiel von diesem zeitpunkt an abläuft, kann nicht pauschal dikutiert werden.