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Schafkopf-Strategie: Fortgeschrittenenfragen

So, nach 2 Monaten kopfen würde ich mi langsam als Fortgeschrittenen bezeichnen wollen. Meine Anfängerprobleme wie "Ober sind Trumpf" habe ich soweit gelöst und würde nun gerne mal ein paar Tipps zu folgenden wichtigen Themen bekommen:

Trumpf/Karten zählen - Irgendwie habe ich damit arge Probleme. Beim Skat wusste ich früher noch 3 Runden später, wer welche Karte gespielt hat, aber beim Schafkopfen blick ich es einfach net. Oder verzähl mi. Und dabei hat jeder nur 8 Karten und net 10, aber es is halt a Spieler mehr und soooo viele Trumpf im Spiel und mir fehlt wahrscheinlich einfach die Übung. Deshalb:
Wie zählts ihr die Trümpf? Nur die, die liegen oder Euere auf der Hand mit oder die die noch fehlen oder ganz anders oder überhaupt nicht!?

Punkte mitzählen - Habe ich beim Skat nie gemacht und es immer gehasst wenn jemand bei 61 die Karten auf den Tisch gelegt hat. Da geht der ganze Spielspaß verloren. Beim Schafkopfen ertappe ich mich aber selbst öfter dabei, warum weiß i noch net. Macht ihr das? Wenn ja: Warum? Wenn nein: Warum?

So, weitere Fragen folgen in Kürze.
Merci vielmals fürs antworten.

Die Trümpf mitzählen kommt hier genauso von selber... - is auch genausowichtig, wie beim Skat... - Das Punktezählen is fast noch wichtiger... - Du mußt scho immer wissen, wieviel Punkte Du und wieviel Deine Gegner haben, sonst verlierst zu viele Spiele, weil Du nicht im richtigen Moment stichst, schmierst oder eben durchlässt...

Trümpfe zählen ist wichtig! Ich merke mir die, die schon gefallen sind. Es ist besonders wichtig, zu wissen, welche Trümpfe noch da sind. Wenn ich z.B. raus bin, einen Trumpf habe, noch ein weiterer aussteht, muss ich unbedingt wissen, ob der andere Trumpf höher ist oder nicht.
Weiterhin muss man sich auch merken, was an Karten der Frabe fällt, die man selbst faul hat.

Punkte mitzählen ist genauso essentiell. Man muss immer wissen, was man selber hat und/oder was der Feind hat. Je nach Spiel muss man nicht alles zählen. Bei manchen Spielen (z.B. bei manchen Wenzen) schmeisst man nur ein paar mal weg, um dann alle Stich zu machen, da reicht es aus, den Gegner mitzuzählen. Es gibt auch Spiele, bei denen man sich nur darauf konzentrieren muss, 61 zu bekommen. Da kann man die Punkte des Gegners ignorieren. Bei manchen Sauspielen, bei denen ich keinen knappen Ausgang erwarte, zähle ich auch nicht mit. Bei einem Tout ist mitzählen auch nur Fleissarbeit ;-)

Also, Punkte mitzählen ist ganz wichtig, da man je nach Punktestand entscheiden muss, welche Karte zu spielen ist.

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Da hat er recht, der Tutut!
Ich hab früher über mehrere Jahre lang mindestens 50 Stunden in der Woche gespielt, ohne dass ich deswegen perfekt spiele. Schafkopfen ist eine Lebensaufgabe ...

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Naja i gib jetzt einfach a moi mein Senf dazua. I spui jetzt a scho fast 10 Jahr (mit 7e ho ichs glernt)! I ko des wos da Tobi gsogt hod nur unterstreicha und dem eig nimma vui dazuafügen. Er hods exakt aufn Punkt brocht! i woa allerdings ned wia Skat oblafft. Des ho i no nia gspuid!

Merci fürs antworten. Ich hoffe es ist klar, daß ich mir kein Profi-Verständnis zuspreche, ich denke aber über das Anfängerstadium hinaus zu sein. Und 25 Jahre mehr oder weniger intensive Skat Erfahrung haben IMHO auch ihr Spuren hinterlassen. Die Strategien sind da schon ähnlich, nur eben komplett anders :-).

Das man Trümpfe zählt is mir scho klar und das funktioniert auch schon ganz gut. Nur komme ich eben da noch oft durcheinander. Ich hatte gehofft einen kleinen Tipp zu erhalten wie ihr das so anstellt...

ja mache leut können sich sachen merken andere halt neda , du gehörst vermutlich zu letzterem persohnenkreis .

personen schreibt si niad mit H.

i als weltbeste schafkopferin (hört hört) zähl sogar mit. (jetzt is die frage, wieso ich so wenig punkte ho...)
Anders gsacht: ich als blutige anfängerin schau meine o und geh dann der reih nach von oben durch, welche wech san. des gäid si recht einfach oo, wammas so sicht...

nerf net rum...( i men natürlich n surf und net die liebe dori)

i zähl mit in dem i ma die merk die scho glaufen sind. meine seh i, und wes dadurch was no fehlt un was no da is..is a wichtig zu wisse beim sauspiel, oder als gegner beim solo, um schmiere zu könne wenn ma selber nix hat, der nach einem aba wahrscheinlich noch den höheren trumpf hat. punkte hob i bisher net mitgezählt..i sollt ma damit anfange :)

punkte haben nur mit setzbereitschaft und risiko zu tuhhhhhhhhhn .

Wie kann man sich die trümpfe besser merken.

Tipp: Merk dir die Trumpflücken die du auf deiner Hand hast und sei danach aufmerksam. Merk dir also welche Trümpfe dir noch gefährlich werden können. So musst du im Spielablauf immer weniger merken da die Lücken ja nach und nach kleiner werden.
Beispiel EOber, LOber fehlen(=2 Lücken), Unter 2 Lücken, Herz Ass, 10 , 9, 8, 7 fehlt

behelfsmäßig kannst am anfang die trümpfe "zamzähln", also 35 punkte bei rufspiel und solo (beim wenz werds ja wohl kein problem sein;)). davon ziehst ab, was du fallen siehst. klingt erst mal blöd, aber hilft scho weiter; solang dei gedächtnis ned entsetzlich schlecht is, werst bei 17 übrig ja wissen, ob no sau und 2 ober oder sau und drei unter da san usw. wennst jetz no a bissl drauf achtest, welcher der höchste übrige is und ob du den hast, dann passts.
ich weiß, des klingt sauumständlich, aber es funktioniert. (aber nur als eselsbrücke am anfang!!!!)
am besten is aber immer noch: einfach merken, und wenns dirs hirn zerreisst;)

#baumbua
darfst Dich dann allerdings nicht wundern, wenn Du beim zamzählen bei minus 10 ankommst :-)

und wia macht's ihr des nach'm 6. Bier mit de restlichen 8 Trümpf ? *hicks*

:) nachm 6. bier is hoid scheiße.
aiso i gib jetz einfach a mein senf dazua (aber von develey!)
i spui jetz seid 4 johr. und zähl mi imma no zu de anfänger. anfängerfehler mach i zwar fast nimma...
i bin der meinung, dass wenn ma des spuin kon, dann kimmt des mitm zähln ganz einfach dazua. des braucht echt jahre....jahrzehnte...

...jahrhunderte... wenn ned länger...^^

des sig i ähnlich.
des mitm mitzähln, ob pkt. oder trümpf, is sehr wichtig und kann spiel entscheidend sei. Du muaßd da schlichtweg JEDE karte die foid merka und des dann in dei spielerisches kenna integriern dann erst kemma vom profi redn.
I spui scho 25 - 30 johr und lern immer no dazua also mach da etzt no koan kopf dasd des mitm mitzähln ned ganz drauf hosd.

Ich denke das Zählen wird hier ein wenig überbewertet. Was macht es für einen Sinn in z.B. jedem Sauspiel mitzuzählen. Dadurch wird die Konzentration nur vom Spielgeschehen abgelenkt. Die Spiele, die auf Grund vom Zählen der Punkte und nur dadurch gewonnen werden, liegen doch sicherlich unter einem Prozent. Und deswegen 99% der Spiele umsonst mitzuzählen, das macht doch nur Sinn, wenn das Gehirn sonst nichts zu tun hat. Bei Sauspielen zähle ich weder die Punkte noch die Trumpf, auch wenn dreimal geklopft wurde. Läuft die Trumpffarbe dreimal, dann sind halt nur noch zwei Trumpf da und die sind meist beim Spieler. Deswegen such ich als Spieler die Rufsau nach dem dritten durchlauf. Als Mitspieler warte ich bis ich gesucht werde.

Klar kann man beim Wenz die Trumpf zählen, wichtiger ist jedoch welche Wenzen fallen und bei wem. Beim Wenz zähle ich jedoch die Punkte der Gegner wenn ich selber spiele, damit ich weiß, ob ich noch abschmeißen kann oder schon mit dem Beten anfangen soll.

Bei Farbsolis, zähl ich nur die Trumpf der Gegner und addier sie auf meine auf.

So, das ist meine naive Sicht auf die Dinge. Vermutlich auch für Anfänger die bessere Strategie.

Ganz so einfach ist es nicht. Natürlich muss man nicht bei jedem Spiel mitzählen, aber bei (imho) 80% der Spiele ist es schon angebracht. Bei manchen Spielen zähle ich auch nicht mit, aber bei den Meisten schon.

Da gebe ich zaurus recht. Etwa 1% der Spiele werden vielleicht durch Mitzählen entschieden, weit unter 1% meiner Spiele verliere ich aufgrund von Fehlern durch Nicht-Mitzählen. Damit kann ich leben.
Ich zähle eigentlich nur bei teuren Spielen mit, z. B. wenn mehrfach geklopft wurde, besonders bei Wenz und Solo oder wenn ich selbst alleine spiel.
Ansonsten verlasse ich mich auf mein Gefühl und kann so ohne Probleme nebenher reden, surfen, chatten, usw..
Wenn man auf Turnieren oder um Geld spielt, ist das natürlich was anderes. Ich habe beides nicht vor und fahre mit meiner Spielweise ganz gut.

@Trapattobi

Nana, kann sein, dass Du nur spielen und gewinnen kannst weil Du zählst, der Überblick übers Spielgeschehen ist dennoch wichtiger. Zählen macht doch nur Sinn bei Spielen die zwischen 55 und 65 Punkten ausgehen. Das sind sicherlich nicht 80% der Spiele. Alles andere sind eindeutige Spiele, die nicht durchs zählen der Punkte entschieden werden können.

Das Zählen bringt doch nur dann was, wenn Du aufgrund der gezählten Punkte eine Entscheidung treffen kannst, die Spielentscheidend ist. Du Stichst z.B. mit Deinem letzten Trumpf ein, weil Du auf sichere 61 kommst und der Rest ist Dir egal,oder Du lässt durchlaufen, weil Du dann die Chance hast auf mehr Punkte, aber auch das Risiko unter 61 zu bleiben. Hier wärst Du dem Nichtzähler ggü. im Vorteil. Aber diese Spiele kann ich an meinen zwei Händen abzählen.

zaurus - Ich denke dass Du das Zählen in 80% der Spiele brauchst. Zum Zählen gehört auch Karten zählen und Das ist meiner Meinung nach das Wichtigste an diesem Spiel. Nur Regeln lernen und dann behaupten es zu können ist hier vollkommen falsch. Spiele in dene man nicht "mitzählen" oder konzentrieren muss nennt man omas, und Die laufen ja folgt von selbst. Es gibt Spieler Die das Zählen schon in die Routine umsetzen, da ist es nicht mehr wichtig ob es eng wird oder nicht, auch schneider kann ja ein schönes Ziel sein.

Wer glaubt, man muss ned bei jedem Spiel zählen, hats ned kapiert. Wie der JD scho sagt, muss man immer zählen, eigene Augen, fremde Augen, Trumpf, wer was warum gschmissen und no über hat - am Besten alles. Wenn man erst zum Zählen anfängt, wenns eng wird, ists schon zu spät. Sparen kann man es sich natürlich bei am klassischen Oma-Spiel oder am Tout.