Tratsch: KI arbeitet, der Mensch kassiert: Warum unser Steuersystem reif für den Friedhof ist

ToRo1, vor 24 Stunden

Wir stecken mitten in der KI-Revolution, steuern den Staat aber mit Konzepten aus dem Jahr 1950. Unser Steuersystem basiert fast komplett auf der Ausbeutung menschlicher Lebenszeit (Lohnsteuer). Das funktioniert nicht mehr, wenn KI und Algorithmen die Wertschöpfung von menschlicher Arbeitszeit entkoppeln.Wir müssen die Rolle des Staates radikal neu denken:Wertschöpfung besteuern, nicht Fleiß: Warum belasten wir menschliche Arbeit astronomisch hoch, während KI-Gewinne und IT-Einsparungen steuerlich davonkommen?Vom Almosen zum Anteilsschein: Der Staat darf kein angstgetriebener Verwalter von Sozialhilfe mehr sein. Er muss zum Dividenden-Manager werden, der KI-Gewinne direkt an die Bürger ausschüttet.Daten sind Volkseigentum: KI lernt mit den Daten von uns allen. Also steht auch allen ein Teil der Rendite zu.

Ali_Ass, vor 24 Stunden

Die kriegen doch nicht mal eine Übergewinnsteuer auf die Reihe.

boeff-62, vor ungefähr 5 Stunden

darüber habe ich auch schön öfter nachgedacht.... eine theoretische Zukunft in der KI und Robtik so weit ist, dass kein Mensch, für sein Auskommen, einen Finger rühren muss...... wie würden uns dann der Geldadel erklären, dass ihnen dennoch das alles gehört ...lol

ToRo1, vor ungefähr 5 Stunden

Das ist doch kein neuer Sozialismus!“
Im Gegenteil, das ist echter Kapitalismus für alle. Daten sind der neue Rohstoff. Eine Dividende ist kein Almosen, sondern die Rendite auf unser kollektives Eigentum. Der Rest ist doch klar.

Hexenmeister, vor ungefähr 5 Stunden

Welche Sprache ist das?

ToRo1, vor ungefähr 4 Stunden
zuletzt bearbeitet am 06. August 2026, um 20:45

finde es raus !😉 Das ist Wirtschaftsdeutsch für Fortgeschrittene. Aber im Ernst: Wenn Roboter alles machen, müssen wir das System eben neu denken.“

ToRo1, vor ungefähr 3 Stunden

Sei mir erlaubt einige Grundsatzgedanken als Abschluss zu formulieren, damit die Diskussion nicht in alten verkrusteten Mustern stecken bleibt:

Wir stecken im kognitiven Post-Kapitalismus, steuern die Politik aber mit Begriffen von 1850. Das Problem ist nicht links oder rechts, sondern mathematisch: Wenn KI die Wertschöpfung von menschlicher Lebenszeit entkoppelt, kollabiert ein Staat, der sich zu fast 50 % aus Steuern auf Fleiß finanziert. Das beste Beispiel für dieses alte Denken: Der brutale Sturz unserer Autoindustrie.Die Bosse haben ihr Premium-Image geopfert. Statt die massiven China-Gewinne in KI und Software zu investieren, dachten sie nur an kurzfristige Dividenden und Boni. Heute baut China Smartphones auf Rädern, während deutsche Manager Spaltmaße optimiert haben. Sie haben keine Vision für Produkte in 5 Jahren. Das globale Update für den Staat:Wertschöpfung besteuern: Weg von der Lohnsteuer. Wer KI-Einsparungen nutzt, zahlt Steuern am Ort der Wertschöpfung.Vom Almosen zum Anteilsschein: Der Staat muss zum Dividenden-Manager werden und KI-Gewinne direkt an die Bürger ausschütten. Daten sind Volkseigentum. Wer heute noch fordert, dass jeder Mensch seine Lebenszeit gegen Existenzsicherung tauschen muss, betreibt ideologische Romantik. Wenn der Staat den Wandel verschläft, droht uns als Gesellschaft exakt derselbe Absturz wie VW und Co. Alles das hat nichts mit politischer Ideologie zu tun, denn Politik hat die Aufgabe, Rahmenbedingungen für das wirtschaften zu stellen.

Hexenmeister, vor ungefähr 3 Stunden

Ich meinte Boeff.
Aber im Ernst, ich nenn das Geschwafel.

ToRo1, vor ungefähr 3 Stunden

Boeff oder ToRo1 Geschwafel ?

Brotchip, vor 28 Minuten

Ich glaub er meint sowas wie: wieso ist so a Schlauer wie der ToRo1 nicht in die Politik gegangen? Könnte alles besser machen, dem Volk wirklich helfen, Deutschland voran bringen! - und was tut er? Märchenstunde bei Sauspiel moderieren🙄
Talent total verschwendet!

ToRo1, vor einer Minute

@BrotchipGetroffene Hunde bellen. Wenn die inhaltlichen Argumente ausgehen, wird es eben persönlich – das ist der Klassiker. 😉Aber um deine Frage zu beantworten: Man muss kein Politiker sein, um zu sehen, dass die Hütte brennt. Und Foren sind genau der Ort, um über neue Ideen zu diskutieren, anstatt stur das veraltete System zu verteidigen.Aber lenk nicht ab: Was ist denn nun deine Antwort auf das mathematische Problem? Wie finanzieren wir unseren Staat und unsere Sozialsysteme in 5 bis 10 Jahren, wenn KI-Systeme die menschliche Arbeit ersetzen und die Lohnsteuereinnahmen wegbrechen? Oder bleibt es bei dir bei persönlichen Spitzen, weil dir zum eigentlichen Thema schlicht die Argumente fehlen?

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