MeisterRudi, 12. Januar 2026, um 15:07
zuletzt bearbeitet am 12. Januar 2026, um 15:08
Ahh Esreichen61, vorher würd ich meine Sau bringen, dann Suchen. Wär vieleicht besser, sonst bringt mein Partner wieder nur die Falsche Farbe und er kann sich dann evtl auf meine Sau freimachen.
Esreichen61, 12. Januar 2026, um 15:07
Keinen Trumpf mehr ? Wie meinst du das?
da ist Übergang zu Farbe ja nicht aufzuhalten.
es geht mir um selber suchen im ersten, da hat der Spieler meistens schon noch trumpf! Das wäre ja Übergang zu Farbe.
überhang zu Farbe heißt für
ich als Spieler, ich hab in Trumpf eine trumpfschere, die ich in den letzten beiden Stichen zuschnappen lassen will, weil ich nicht rauskomme und so 2 Stiche auf Trumpf mache statt Trumpf vor zu spielen, und nur einen zu machen.
oder ich bring Farbe, damit ich 2 Stiche später Trumpf ziehen kann und Farb Böcke habe.
Esreichen61, 12. Januar 2026, um 15:09
Ja natürlich bei trumpflos immer selber Sau und Böcke und wenn keine Böcke mehr, dann selber suchen.
das ist aber Schafkopf 1x1
MeisterRudi, 12. Januar 2026, um 15:11
zuletzt bearbeitet am 12. Januar 2026, um 15:14
Wenn einer der beiden Gegenspieler keinen Trump mehr hat, sprich wenn es uns beiden dann 2 Trümpfe kostet und den anderen nur einen.
Auspiel mach ich nur noch Trumpf, gerne weitere Beispiele warum vieleicht doch Suchen beim ersten, bin da nicht abgeneigt dazu
Gibt ganz klar Stände, da ist es sinnvoll, aber bin nicht ganz überzeugt das es meistens so ist
MeisterRudi, 12. Januar 2026, um 16:02
Im ersten Beispiel von Layermarker , hier wenn ich Partner bin und die geht durch, ich geh dann davon aus Spieler kein Trumpf Partner kein Trumpf, bring gras und die Katastrophe geht los, oder soll ich dann Trumpf spielen?
Esreichen61, 12. Januar 2026, um 22:22
Spiel#1.536.247.142
Da ist nicht mal Kontra provozieren sinnvoll
spielfuehrer, 13. Januar 2026, um 05:57
bei einem eher schwachen blatt mit ober-zange such ich selbst.
Soolbrunzer, 13. Januar 2026, um 07:13
Danke für die zahlreichen Beiträge. Leyermarkers Beispiel würde ich persönlich gar nicht an Position 1 spielen, weil ich da die Chancen als Gerufener oder Gegenspieler höher sehen würde, so dass ich da gar nicht in die Verlegenheit käme. Selbst wenn erscheint auch mir klein Trumpf am sinnvollsten, denn es bleibt ja dabei: Rufsau und eigene Sau schützen, indem man dem Gegner Trumpf entlockt.
spielfuehrer, 13. Januar 2026, um 07:48
je geringer die chancen, desto radikaler muss der verzicht sein!
oder: was man im mangel opfert, kehrt nicht kleiner, sondern größer zurück!
Soolbrunzer, 13. Januar 2026, um 07:55
Aber was wäre nun mein Job als Mitspieler? Meine Sau ist gelaufen. Bin ich relativ trumpfstark (4+), würde ich nun meinen Chef bringen. Bei drei oder weniger Trumpf vielleicht färbeln, wenn ich eine Farbe frei bin (obwohl ich kein Fan des Färbelns bin)? Ansonsten? Ne Sau? Weiß nicht, hat mir doch mein Spieler (vielleicht, wissen tu ichs nicht) doch angezeigt, dass er nicht sooo stark ist, was bedeutet, die Gegner sind eher stark, wodurch meine Sau wieder stärker gefährdet ist? Generell scheint mir auch hier Trumpfspiel eher das Mittel der Wahl zu sein (vielleicht hat sich der erfahrene Spieler auch vertippt oder es sucht jemand aus Unerfahrenheit selbst, das weiß man hier ja nie so genau).
Soolbrunzer, 13. Januar 2026, um 08:01
Sf, Du bist junger und dynamischer Kurzspieler. Ich bin mir nicht sicher, ob Deine opferbereite und das Risiko begrüßende Taktiken auch bei mir in der Rentnerschafkopfliga opportun sind...
spielfuehrer, 13. Januar 2026, um 08:13
mal im ernst: ich glaub, dass diese strategie auch beim langen taugt.
und zur frage, was du als mitspieler machen sollst: nix!
der spieler kann doch nicht ernsthaft davon ausgehen, dass auch du anfängst zu zaubern.
spielfuehrer, 13. Januar 2026, um 08:19
wenn der spieler meint, er gewinnt es über die trümpfe, weil er selbt eine starke hand hat, dann sucht er doch eh nicht.
wenn er eine schwache hand hat und er deshalb meint, er gewinnt es über die farben, was ohnehin immer a bissl riskant ist, dann soll er bittschön doch damit rechnen, dsss sein partner das spiel zumindest zu spielbeginn konventionell runterrattert. oder?
Soolbrunzer, 13. Januar 2026, um 08:25
Die Frage ist gar nicht so sehr, ob diese Taktik objektiv taugt, sondern eher, ob sie subjektiv zu meinem konservativen Rentnerschafkopf-Mindset passt. Mein mittlerweile 15jähriger Sohn wird nicht ohne Grund kaum müde, mir mitzuteilen, wie alt ich doch sei.
Soolbrunzer, 13. Januar 2026, um 08:27
Aber dass es akzeptabel zu sein hat, wenn ich konventionell rattere, das passt sehr gut zu meinem Mindset, vielen Dank :)
spielfuehrer, 13. Januar 2026, um 08:33
is wie im verkehr beim brems-pingpong: im zwischenraum der guten absichten entsteht immer gefahr!
Soolbrunzer, 13. Januar 2026, um 08:40
Wem sagst Du das... musste grade wieder von Estenfeld nach Würzburg rein. Brems-Pingpong par excellence...
viehweide, 13. Januar 2026, um 12:46
....zur Wahrscheinlichkeit, vorausgesetzt der Spieler hat die Ruffarbe einmal, wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit dass die Sau geht. Ich schätze 80%...
MeisterRudi, 13. Januar 2026, um 16:35
Ich glaube irgendwo mal 75% gelesen zu haben, also jedes vierte mal wirds gestochen.
Drum versteh ich auch manche nicht, wenn sie sagen,wird eh fast jedes zweite mal gestochen, ja ist fast so, aber die geht halt nicht 10mal hintereinander, wie sie es gerne hätten
Soolbrunzer, 13. Januar 2026, um 16:54
Jetzt wäre noch interessant, um wieviel Prozent die Wahrscheinlichkeit, dass die Rufsau gestochen wird, sinkt, wenn ich orthodox mit Trumpf eröffne...
MeisterRudi, 13. Januar 2026, um 17:10
zuletzt bearbeitet am 13. Januar 2026, um 17:11
Oder sich erhöht, wenn man nicht blank sucht, als Gegenspieler 
MeisterRudi, 13. Januar 2026, um 19:10
#1.536.446.294 ein Gegenspieler kein Trumpf, egal dann weiter mit Trumpf