Tratsch: Nix Neues?

hansolo_forever, 24. Juli 2017, um 14:47

sorry - vielleicht bin ich ja manchmal etwas zu sarkastisch... aber mir ist die literarische Brillianz nicht so richtig aufgegangen; es kann natürlich sein, dass mein Horizont nicht weit genug reicht, um das ermessen zu können

Aber Du kannst scho mal überlegen, was'd beim Besuch in Stockholm anziehst ^^

Die_Schelmin, 24. Juli 2017, um 15:13

Ist doch immer Ansichtssache! ^^ Aber lesen hilft, Han, ich hab mich an die gewendet, denen der Text damals gefallen hat. ;-)

hansolo_forever, 24. Juli 2017, um 16:11

Das ist durchaus in Ordnung, Du_Schelmin...
Lesen ist durchaus eine meine Kernkompetenzen, und mir hat der Text halt nicht so gefallen...
Deswegen geht der Nobelpreis für Literatur nicht an dich, sondern an kami. aber dein neues Buidl is echt der Hit ! ^^ (leider gibts dafür koan Nobelpreis... ^^)

kamiko, 24. Juli 2017, um 16:19
zuletzt bearbeitet am 24. Juli 2017, um 16:21

hansolo, ich werde jetzt zwar fürchterlich scheitern, aber mal so als idee...

du hast einen betonquader, den willst du ein paar meter verschieben... zuerst versuchst du's selbst, dann holst du deine nachbarn, und als ihr das immer noch nicht schafft, kommen noch alle deine freunde - und ihr schwitzt und drückt mit aller kraft und dieses ding bewegt sich keinen mm.

sie/er schaufelt ganz allein außen rum nen kleinen hügel, schiebt zwei balken unter den quader und lässt wasser einlaufen bis es sich ganz von selbst hebt.
dann zieht sie/er den quader mit nem kleinen strick an die richtige stelle und lässt das wasser ab.

es ist rhetorisch so was wie "kraftfreie dynamik" bis auch hin zu polemik, die sich dennoch ihresgleichen entziehen kann und dem leser im ansatz gar keinen zweifel an selbiger unschuld aufkeimen lässt - faszinierend; kein zeigefinger, da zieht dich der sog des "leicht geschriebenen";
vl. so, als würdest du eine schlacht schlagen aber nicht mit waffen, sondern mit kinderlieder.

wenn es nun zu pathetisch war, sry. ich kann es nicht erklären und will es auch nicht weiter zerpflücken, aber vl. hilft dir das weiter, was ich darin sehe...

hansolo_forever, 24. Juli 2017, um 17:36

Also 'Mein Krampf' (verfasst anno 1923 zu Landsberg am Lech) war literarisch auch nicht viel schlechter...
Ich finde vor allem 'kraftfreie Dynamik' äußerst ausdrucksstark - inspiriere mich bitte weiter, dann bekomm am Ende ICH den Literatur-Nobelpreis !

P.S. gibt's was Neues ? ^^

kamiko, 24. Juli 2017, um 17:55
zuletzt bearbeitet am 24. Juli 2017, um 18:02

oops, wird wohl doch was mit dem literarischen quartett^^

ranicki, na ja also ich, also das heißt wir, finden ja, die blechtrommel so was von überflüssig, aus dem papier hätte man besser zigaretten gefertigt; oder einfach in die tonne getreten...
und ranicki, also ich, also wir, finden, dass wenn grass für dieses da auch noch nen nobelpreis bekam, sollte die lektüre von valerie zumindest einen blick wert sein.

hee, wir wissen doch noch gar nicht, um was es in dem buch geht, aber mir gefällt schon mal die kurzbeschreibung:

"Unvermutet findet sie sich in einer ihr völlig fremden Welt voller irrwitziger Charaktere und absurder Umgebungen wieder"
haha - wieso nur fiel mir da gleich sauspiel ein ???

kamiko, 24. Juli 2017, um 18:15

soja, mit den gallensteinen funktioniert das nicht, wenn du sie unter alkohol setzt - alkohol hat ne geringere dichte als wasser - also bitte genau an versuchsanweisung halten...

Traumbefreiter, 24. Juli 2017, um 21:04

wow, nun schon drei schriftstellerinnen unter den sauspielerinnen! herzlichen glückwunsch VV!

Ex-Sauspieler #484842, 24. Juli 2017, um 22:04

poor soul....

verana, 25. Juli 2017, um 07:19

Schön wär´s Violetta, wenn es so einfach wäre.....

Ja, du hast recht, es ist sprachlich saugreißlich und ätzend, SauspielerInnen zu schreiben-sagen.

Ja, du hast recht, wenn du schreibst
"Gegenseitiger Respekt würde doch wohl mehr bringen als kleinliche Haarspaltereien" -
Aber.
Da ist sowas wie ein kausaler Zusammenhang zwischen Sprache und dem Prä- und Postfakt, dass Gleichberechtigung noch immer trudelt.

Es geht um das, was im Grundgesetz steht und nicht um Gleichmachen.
Es lebe der Unterschied, der ist und machts und bringts.
Und dieser Unterschied ist halt auch sprachlich nicht...ohne.

Es gibt nun mal eine Spielerin und einen Spieler.
An Mo und a Frau.
Man hat die männliche Form als Generalisierung bestimmt nicht ausgewürfelt.......

Die_Schelmin, 25. Juli 2017, um 12:34

😄 Du wirst von mir keinen Widerspruch ernten. Ich denke nur, dass sprachlich da einige über ein grundsätzlich löbliches Ziel hinausschießen. Dazu habe ich (bewusst überspitzt) eine Gegenposition eingenommen. Und manche Wortspielereien sollen einfach nur unterhalten. 😉

Dem Fazit bleibe ich treu: ändert sich in den Köpfen der Menschen etwas, wird das auf die Sprache von alleine durchschlagen. Am umgekehrten Weg, vor allem wenn da so sprachliche Irrungen wie das Binnen-I kommen, zweifle ich.

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