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Tratsch: das Mysterim Lois

auf vielfachen wunsch hier der fred für die geschichten aus dem leider viel zu kurzen leben des Alois L.

der Lois war ein sehr stattlicher mann, der mit über 1,90 m Körpergrösse und mindestens demselben hüftumfang glänzte.
wenn sich der Lois in seinen umgebauten fiesta setzte, drohten stets die beiden rechten räder den bodenkontakt zu verlieren.
aus dem fiesta waren die rücksitzbank, sowie der beifahrersitz ausgebaut, damit der Lois genügend platz für seinen vom Gerstensaft geformten luxuskörper hatte.
statt eines beifahrer sitzes hatte der Lois ein schmales tischerl eingebaut, auf dem er die getränke für die fahrt lagern konnte.
Aber der Lois war keiner von den notorischen säufern, die während der fahrt auf unappetitlichste weise einen schluck aus der obstlerflasche nahmen, weit gefehlt.
Wenn der
lois an einer Kreuzung stadheben musste, dan nahm er die flasche, schenkte sich mit vorsicht und bedächtigkeit ein stamperl ein, trank dieses mit genuss und aller seelenruhe aus, stellte flasche und glas zurück auf eben beschriebenes tischerl, und war anschliessend bereit, den nächsten streckenabschnitt in angriff zu nehmen.
der rückwärtige Verkehr hatte dieses zerimoniell geduldig abzuwarten, denn allzugrosse hast mochte der Lois garned. wer hupte, riskierte lediglich eine wiederholung des rituals, denn hetzen, nö hetzen konnte man den Lois nicht....

es steht zu vermuten, daß der lois auch eine automatik hat nachrüsten lassen, nebst eines umbaus der lenkung. sonst sehe ich für die beschriebenen beigaben nur die möglichkeit einer kurzen gebrauchsphase wegen einer eminent hohen bruchgefahr bei plötzlich notwendig werdenden geschwindigkeits- u/o richtungsänderungen, wie sie der heutige hektische strassenverkehr so mit sich bringen.

Mysterim Passionis et Resurrectionis Festum. Mittelalterliche Musik zum Oktoberfest
hahaha:-)