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Verbesserungsvorschläge: Ständige Flucherei...

Hallo liebes Sauspielteam,
frage mich, ob man nicht auch einen schönen Sauspielabend haben kann, wenn nicht ständig das Gefluche kommt. Ich kann
auch sehr gut damit leben, wenn die Karte mal nicht so gut ist.
Zudem glaube ich, dass auch meine Wenigkeit selbst flucht, und
es nur nicht selbst hört. Habe darüber mit anderen Spielern gesprochen, die mir das bestätigten. Es wäre schön, wenn man wenigstens selbst nicht fluchen würde. Könnt Ihr das nicht so regeln, dass man das selbst entscheiden, bzw. einstellen kann?
Ansonsten, eine supertolle Plattform, toll gemacht von Euch!
Großes Lob und Dank für die Möglichkeit mit anderen am Schafkopfen Spaß zu haben.
Liebe Grüße,
Gusimaus

Dieser Eintrag wurde entfernt.

Jeder kann tun wie er meint es zu müssen. Ich für mich selbst würde lieber wissen, dass mein Avatar nicht flucht! Deshalb wäre es schön, eine eigene persönliche Entscheidung treffen zu können.

zefix noch a mal, ständig diese verfluchten kleinigkeiten

Bei mir zu Hause war mei Frau von der Hundsgefickten ziemlich irritiert ;-)

des anliegen kann ich verstehen...... auch wenn die flucherei hier sicherlich nur ganz harmlos gemeint ist..... soll halt ein bisserl den derben spielcharakter unterstreichen. ich glaube nicht, dass jemand damit religiöse gefühle verletzen will...

Andersrum is genauso schlimm. Wenn i moi so richtig Luft nauslassn möcht, kimmt a luschigs "Oh mein Gott" :-)

Ich bin verwirrt - die Avatare brabbeln ungefragt drauf los?

Ich schließe mich der Pete'schen Verwirrung an...

@pete & MT
des kommt bei Euch net vor, aber bei mir heisst oft "Zefix weider"

Ach doch, kenn ich... hab ich bei anderen schon gehört!

^^

Schalt hoid an Ton ab, Zefix

da gibts doch links unten das Lautsprechersymbol, wo man das Gefluche der anderen abschalten kann.
Also wenns mich aufregt, oder ich ruhe brauch schalt ich des ab.

dass mein Avatar ungefragt flucht glaube ich nicht.

ich fürchte doch, das tut er.. ich selbst spiel immer ohne ton, aber wenn wir mit voicechatt spielen, dann hör ich im hintergrund bei mitspielern die den ton anhaben, die nölige fränkische stimme drohend ankündigen, dass sie den rest der bande "weghaut" oder so ähnlich. dass ich das sein soll find ich auch peinlich...^^

mein Avatar flucht?
,...oh mein Gott, mein Haus steht auf Kirchengrund.

Die Arschgeigen spielen wieder

Im amerikanischen Fernsehen darf endlich geflucht werden, und die "Beeps" fahren zur Hölle. Gut so: Schimpfen ist schön!

Den Stinkefinger hat es in der Kunst schon immer gegeben. Jetzt darf er sich auch in Amerika wieder recken
Frau Mozart war es furchtbar unangenehm. Ihr Mann, ja, einerseits war er ein genialer Musiker, andererseits ein fäkaler Schimpfer. Wenn beide Seiten kollidierten, entfuhr ihm bisweilen gar ein unflätiger Kanon: O leck mich doch geschwind, geschwind im Arsch. O leck, o leck, o leck ... Gott bewahre! Die hohe Kunst und die vulgäre Sprache dürfen nicht nebeneinander stehen, sagte sich Frau Mozart. Und so ließ sie allen verbalen Schmutz aus ihres Gatten Nachlass entfernen.

Heute sind wir froh, dass sich Mozarts rumpelnde, feixende, dreiste, fäkalverliebte Flüche nicht ganz haben ausradieren lassen. Schließlich verraten sie uns so viel über seinen Humor, seine geistige Unabhängigkeit, seine Kreativität.

Ja, so ist es: Wer gut fluchen kann, ist kreativ. Doch Obacht: Wer nicht fluchen darf, wird noch kreativer. In den USA befürchtet man eine unkontrollierte Vermehrung der Verbalinjurien. Jeden Tag würden neue Schimpfworte erfunden, beklagte jetzt ein amerikanisches Gericht. Und all das nur, weil Fluchen im dortigen Fernsehen bisher verboten war. Wer im Rundfunk oder auf der Kinoleinwand pöbelte, musste bis zu 325.000 Dollar Strafe zahlen. Damit ist jetzt Schluss. Die Beeps fahren zur Hölle, und die Fucks kehren zurück ins mediale Leben, haben sie doch das wahre Leben schon längst erobert.

Die Kunst ohnehin. Wir denken an Charles Bukowski, Rainald Goetz, Eminem, Klaus Kinski, Homer Simpson, Al Bundy – große Schimpfbolde hat es immer gegeben. Auch im Sport: Wayne Rooney oder John McEnroe. Dysphemismen gegen den Schiedsrichter sind doch oft das Spannendste am Spiel.

Und was wären wir ohne Loriots Jodelschnepfe? Wie würden wir den ungeliebten Kollegen nennen, wenn nicht Krampfbolle? Wie empörten wir uns über all die Körperkläuse im Fitness-Studio? Wie zeigten wir dem Blasius auf der Bühne, dass sein Theater Moppelkotze ist? Nicht zuletzt: Welcher Kretin spielte die Arschgeige?

Schimpfen ist schön! Nun kommen also auch amerikanische Fernsehzuschauer wieder in den Genuss des gepflegten Malediktats. Da möchte man doch mit Lily Allen sagen: " Fuck you very much ". Und mit Mozarts Lieblingsgruß abschließen.
Herzlichst, Ihr Süßmaier Scheißdreck.

(c) http://www.zeit.de/kultur/2010-07/fluchverbot-usa-medien