Schafkopf-Strategie: ausspielen beim sauspiel

deollabessa, 10. November 2011, um 20:34

1. wenn ich die rufsau hab und mein gegner hinten sitzt, soll man da auch den höchsten trumpf ausspielen?
2. wenn ich zwei trümpfe habe, z. b. die herz sieben und die herzzehn, was spielt man aus?
danke im voraus

Ex-Sauspieler #71780, 10. November 2011, um 20:46

1. ja
2. die 10

Tecumseh, 10. November 2011, um 20:49
zuletzt bearbeitet am 10. November 2011, um 20:58

Hi
Zu 1.
Es kommt immer auf dein Beiblatt und die Position des Spielers an.
Wenn er hinten sitzt kann man deine Aussage sicherlich immer anwenden, ausser siehe 2.

zu 2.
Bei 2 Tr, davon einer der Schmiertrumpf, ist es eigentlich immer so, dass du die Schmier ausspielen solltest.
Der Spieler versucht normalerweise den ersten zu halten und spielt beim 2ten Stich klein(er) aus. In dem Fall müsstest du sonst den Schmiertrumpf dem Gegner geben.
Ausnahme: du hast den Alten, evtl noch beim Blauen und Roten, wenn der Spieler hinten sitzt.

Tecumseh, 10. November 2011, um 21:05

Ehm grad gesehen, du spielst kurz oder?
Was ich geschrieben hab gilt für den Langen, obs beim Kurzen auch so ist müsste jemand bestätigen.

Pete, 10. November 2011, um 21:34

Beim Kurzen hat er die Herzsieben nicht... ;-)

Pete, 10. November 2011, um 21:38

Und da kannste auch noch nachlesen, damit Deine Sauspielquote etwas ansteigt:

https://www.sauspiel.de/forum/diskussionen/51...

deollabessa, 11. November 2011, um 08:53

i spui im internet nur mit der langen, sonst nur mit der kurzen. hob iaz vui mit der langen gübt, weil auf turnieren oft mit der langen gspuit werd und iaz gehts a scho bessa.

Tecumseh, 11. November 2011, um 09:54

ok, dann ist es allerdings bemerkenswert, dass du eine Rufspielquote von 10% und eine Soloquote von 30% hast. Allerdings waren manche Solos wohl eher ein Rufspiel gem. deiner Gewinnquote ;)

deollabessa, 11. November 2011, um 11:45

ja, das weiß ich schon. da es bei sauspiel.de nur um punkte geht, spiele ich halt oft auch spiele, die schwer zu gewinnen sind. sauspiele mag ich gar nicht gerne. möchte manchmal einfach wissen, wie die spiele so verlaufen. mittlerweile kann ich das risiko schon einschätzen. vor der "übenszeit" wusste ich oft einfach nicht, ob "es" ein solo/wenz ist. mit der kurzen kann ich das risiko gut einschätzen, ist ja auch viel, viel einfacher. mittlerweile gefällt mir das spiel mit der langen sogar besser, der verlauf eines spieles ist nicht so vorhersehbar wie mit der kurzen. hab übrigens neulich ein turnier mit der langen gewonnen (500 euro), a) wegen der guten karten b) weil ich bei sauspiel.de viel gelernt habe.

Tecumseh, 11. November 2011, um 12:22

gw :-)

krattler, 11. November 2011, um 13:29

.... die wahrscheinlichkeit, dass eine sau geht, soll ja bei der langen karte 40% sein, wohlgemerkt beim auswurf 1 und bei nur einer karte dieser farbe auf der hand.....da stellt sich tatsächlich die sinnfrage neu.....

deollabessa, 11. November 2011, um 14:18

habe eher den eindruck, dass die meisten sauen durchgehen. was im buch steht, muss aber doch stimmen! werde selber ab heute eine statistik aufstellen.

MetzgersTochter, 11. November 2011, um 14:27

@Kratti: Woher kommen denn die 40%? Scheint mir arg wenig.

nairobi, 11. November 2011, um 14:30

@kratti
kumm a mol in die frankenrunde...
da zeign ma dir scho wie die ass läfft - und vor allem, wohin!!!

krattler, 11. November 2011, um 14:55

@ Mt-chen guggst du :http://www.schafkopfschule.de/html/wahrscheinlichkeit.html
@nairobi, ich komm, versprochen, han gestern schon mit weigele konferiert^^

Saugsoch, 13. November 2011, um 10:03
zuletzt bearbeitet am 13. November 2011, um 10:05

Die verlinkten Dokumente von dieser selbsternannten Schafkopfschule sind mit Vorsicht zu genießen, ich habe den Eindruck dass die da einfach alles verlinken was ihnen unter die Finger kommt ohne es zuvor auf Plausibilität zu prüfen.

Richtig ist:
Hat der Spieler nur einen von der Ruffarbe, so geht die Sau beim langen mit einer Wahrscheinlichkeit von gerundet 69,6%, beim kurzen mit 26,5%.
Nicht mit eingerechnet ist die Möglichkeit, dass ein Gegner frei ist, aber keinen Trupf hat.

Trotzdem sollte der Spieler nicht suchen, sondern Trumpf spielen. Denn mit jedem aus dem Spiel genommenen Trumpf steigt die Chance, dass die Rufsau durchgeht (weil ein freier Gegner dann vielleicht keinen Trumpf mehr hat).

Faustregel:
1. Trumpf ziehen
2. Sauen heimbringen
und nicht andersrum.

krattler, 13. November 2011, um 10:19

deine 70% erscheinen mir auch weit realistischer als die 40% aus der sk-schule.

Tecumseh, 13. November 2011, um 11:10

Hm also bei mir steht da, dass das ursprüngliche Dokument einen Fehler enthält und drunter ist eine Berichtigung verlinkt in der erklärt wird wo der Denkfehler lag und dass eben diese 69,6 % rauskommen.

Von wem sollte die Schafkopfschule auf ernannt werden als von sich selbst? Und da dort schon so einige das Schafkopfen erlernt haben finde ich den Namen recht passend.

krattler, 13. November 2011, um 11:30

hm, des kleingedruckte wieder mal überlesen......

Tecumseh, 13. November 2011, um 11:42

passiert mir auch immer ;)

Taken, 13. November 2011, um 11:46

naja in eurem Alter verständlich^^

Saugsoch, 13. November 2011, um 11:51

Oder doch nicht überlesen:
Der Kommentar steht dort noch nicht ewig, die Falschinformation war lange ohne weitere Warnung online.

Tecumseh, 13. November 2011, um 12:02

jo stimmt, Berichtigung wurde erst 2006 erstellt...

@Taken
Wenigstens können wir das Kleingedruckte noch lesen ;p

Taken, 13. November 2011, um 12:40

nur noch mit Hilfsmittel :P

krattler, 13. November 2011, um 12:45

Bla bla bla:-)

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