Tratsch: Woher kommt das eigentlich....

krattler, 29. Juli 2011, um 09:03

dass fast alle, vor allem aber die wirklichen "genies" hier, beim FW die niedrigste erfolgsquote haben....?

Moped-Done, 29. Juli 2011, um 09:09

Weil das das Spiel ist, wo man mit dem größten Rotz als Letzter damit nicht zamgschmissen werd, noch irgendwas probieren kann.

Ex-Sauspieler #106145, 29. Juli 2011, um 09:09

#191.810.079
weil ich die ned spielen darf?
oder zu viel optimismus^^

Moped-Done, 29. Juli 2011, um 09:13

Ins Solo neitreim lassen, als Zweiter und der erste wollt ursprünglich an FW? Das ist ja schon fast suizidverdächtig.

hosenlatz, 29. Juli 2011, um 09:14

Ich will mich nun wahrlich nicht zu den größten Genies rechnen, aber ein neugieriger Blick in mein Profil verrät mir, dass meine Solos noch schlimmer ausgehen als meine Farbwenze. Das will mir etwas sagen - ich weiß nur noch nicht, was;-)

Zumindest beim Langen gilt auch: Die meisten anderen Hände an der Grenze zu "da lässt sich doch daraus was machen" haben verschiedene mögliche Varianten (Solo, Geier, Rufspiel). Der schlechte Farbwenz hat die nicht, weil er für den Wenz offensichtlich zu schlecht ist, und das Rufspiel geht dann auch nur, wenn es ein Herzwenz gewesen sein hätte sollen können.

Pete, 29. Juli 2011, um 09:18
zuletzt bearbeitet am 29. Juli 2011, um 09:53

Hab' grad nachgekuckt: Bei der Peitschenheike ist das Farbsolo die Spielart mit der geringsten Gewinnquote - woher DAS wohl kommt?^^

Aber im Ernst: Das ist mir auch schon aufgefallen, und ich habe keine Antwort darauf. Eigentlich ist ja ein Farbwenz nichts dramatisch Anderes als ein Farbsolo...

Liegt's etwa daran, daß die Durchlaufwahrscheinlichkeit der Sauen etwas höher ist und man von daher glaubt, mit weniger Trümpfen als beim Farbsolo auszukommen (was dann offensichtlich so nicht ganz richtig ist^^)?

Andererseits spielt man Soli mit sieben Trumpf durchaus, was ja auch weniger als die Hälfte der vorhandenen Trümpfe darstellt. Farbwenzen mit weniger als vier Trumpf sieht man auch selten - also doch eigentlich vergleichbare Trumpfanzahl.

Bei MIR verstehe ich es ja - ich kann den Drecks-Farbwenz einfach nicht besonders gut. Aber es ist bei sehr vielen so...

Nachtrag: "Weniger als die Hälfte"? Hmm, Ihr dürft nicht alles glauben, was ich schreibe - das war selbstverständlich nur ein Test, und Ihr seid ALLE durchgefallen....^^

keksle, 29. Juli 2011, um 09:18

du musst die gewinnquote in relation zur spielquote setzen kratti.
kleines beispiel - da ich ungefähr 3x so viele farbwenzen wie geier oder wenzen spiel ist meine quote dort natürlich niedriger.

jemand der 10% wenz spielt und 30% farbwenz der wird beim wenz immer die höhere gewinnquote stehn haben

Pete, 29. Juli 2011, um 09:22

@hosenlatz:
Bei Dir kommt aber noch dazu, daß Du ja oft ohne Farbwenz spielst - da wird ein potentieller, guter Farbwenz halt mal zu einem dramatisch schlechten Solo. ;-)

grubhoerndl, 29. Juli 2011, um 09:23
zuletzt bearbeitet am 29. Juli 2011, um 09:26

das ist glaube ich ein gefühl der "falschen sicherheit". nach dem motto "der ist scho so oft ganga", lässt man sich auf spiele ein mit hohem risiko, welches man auf den ersten blick verkennt.

hier mal ein schönes beispiel, zum glück war ich nichtspieler - ich hätte ihn auch in 99 von hundert fällen gespielt: #191.810.241. allerdings hätte ich im 3. stich nicht trumpf gespielt, was vermutlich am ausgang nur geringfügige änderungen bewirkt hätte, möglicherweise aber durch den 2. schellenstich doch noch hätte reichen können. auf dem "papier" ist das aber ein eindeutiges "schneiderblatt".

Moped-Done, 29. Juli 2011, um 09:32

... war klar, dass ich wieder drauf reinfalle und es anklicke... so klar...

grubhoerndl, 29. Juli 2011, um 09:35

wieso? was gefällt dir daran nicht? zu wenig karten? denk dir halt bei jedem noch einen 8er und einen 7er dazu, in verschiedenen farben... und fertig ist der spass!

Moped-Done, 29. Juli 2011, um 09:45

Ich denke nicht! (daran) ;-)

Tecumseh, 29. Juli 2011, um 09:55

Mögliche Erklärung (zu Krattis Frage, nicht zu Dones Denke ;-)), die ich mir zusammenreime:

Standard FW -- 5 Tr, Sau besetzt, Spatz
Standard Solo --7 Tr, Spatz

Beim Standard FW kann dank der 1,5 Spatzen mehr schief gehen, im Verhältnis zum Standard Solo. Soll heissen, mehr Möglichkeiten das zu verlieren. Was bei mir zumindest auch oft eintritt........ zusammen mit Keksles Erklärung.

krattler, 29. Juli 2011, um 09:57

@ keksles erklärung:
52,8% Sauspiele (82%)
18,0% Farbwenzen (71%)
6,4% Geier (75%)
7,9% Wenzen (68%)
14,5% Farbsoli (75%),
aus datenschutzgründen edmuinas namen rausgelassen, das widerspricht deiner theorie doch....

Pete, 29. Juli 2011, um 10:02

Und ich möchte nochmal verdeutlichen, daß beim Farbwenz fünf Trumpf WENIGER als die Hälfte der vorhandenen Trümpfe darstellen, sieben Trumpf beim Solo exakt die Hälfte. Warum spielt man die Dinger dann eigentlich trotz des halben Mehr-Spatzen?

keksle, 29. Juli 2011, um 10:04

Gespielte Spiele
15736 insgesamt
24% Spieler, 12% Partner, 64% Gegenspieler
Angesagte Spiele (davon gewonnen)
47,7% Sauspiele (83%)
20,7% Farbwenzen (76%)
8,3% Geier (85%)
6,7% Wenzen (85%)
16,1% Farbsoli (79%)

wie du siehst je höher die spielquote des einzelspiels desto niedriger die gewinnquote

krattler, 29. Juli 2011, um 10:06
zuletzt bearbeitet am 29. Juli 2011, um 10:07

mit ausnahme der sauspiele.....übrigens schön, dass mal wieder im forum bist^^

joerg1810, 29. Juli 2011, um 10:09

2

joerg1810, 29. Juli 2011, um 10:09

du keks du
.)

Pete, 29. Juli 2011, um 10:45

@keksle:
"da ich ungefähr 3x so viele farbwenzen wie geier oder wenzen spiel ist meine quote dort natürlich niedriger."

Das ist in sich selbstverständlich stimmig. Aber da stellt sich mir immer noch die Frage: WARUM spielt man dann dreimal soviel Farbwenzen wie Geier oder Wenzen? WARUM ist man bei Farbwenzen mit einer niedrigeren Gewinnquote "zufrieden" als bei Geiern oder Wenzen?

Pete, 29. Juli 2011, um 10:48

@Tecumseh:
...und WARUM ist dann ein Fünf-Trumpf-Farbwenz "standard", wenn das zu einer niedrigeren Gewinnquote führt als beim Farbsolo? Warum sind dann nicht sechs Trumpf standard beim Farbsolo?

krattler, 29. Juli 2011, um 10:49

hm, *auchwissenwill*

grubhoerndl, 29. Juli 2011, um 10:51

5:11 = 0,454545,
6:14 = 0,428571 aber bekanntlich 7:14 = 0,5...

grubhoerndl, 29. Juli 2011, um 11:01
zuletzt bearbeitet am 29. Juli 2011, um 11:11

aber grundsätzlich ist anzumerken, daß die anzahl der spatzen nicht für den spielausgang entscheidend sein muß, auch wenn viele spiele auf farbe gewonnen werden (ein tragisches beispiel: #191.582.124 - done, da kannst getrost reinschauen!).

eure theorien stimmen, meine ich, nicht weil es unter den maurern, jede menge gibt mit 84%-87% bei sämtlichen spielvarianten. es ist nur eine korrelation da zwischen spielfreude und verlustquote (je mehr eigene spiele, umso miesere quote), aber das ist naheliegend...

Tecumseh, 29. Juli 2011, um 11:11

Is doch bloss meine Meinung ;-) Für andere is "standard Spiel" halt was anderes (sieht man gern an der Spielquote)

Es geht, denk ich, nicht drum, dass man die Hälfte der Tr hat, sondern um die Menge die noch draussen ist.
Bei nem 5 Tr Fw kann ich mit 2x Tr spielen theoretisch alle Gegner Trumpflos machen. Bei nem Farbsolo mit 6 Tr geht das nicht.

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