Tratsch: Anfeindungen am Tisch

Fred_tir, 04. Juli 2011, um 19:50

So ich muss jetzt hier auch mal was schreiben, da mir langsam der Kragen platzt. Und zwar muss ich leider sagen, dass hier mittlerweile das Verhalten einiger Spieler doch sehr zu wünschen übrig lässt. Mittlerweile sind die Tische an denen keine Beleidungen mehr ausgesprochen werden die Minderheit, was eine sehr beängstigende Entwicklung darstellt in meinen Augen. Natürlich ärgert sich jeder über Fehler die Spiele kosten, allerdings würde man in einer "Live"-Runde mit Freunden oder Bekannten auch nicht gleich zu Schimpfworten greifen - was auch verständlich ist, da ansonsten die Einladungen zu Schafkopfrunden doch sehr übersichtlich werden würden. Leider kann solches Verhalten wohl durhc die Anonymität des Internets nicht eingedämmt werden...
Ein weiterer Punkt der mich immer mehr zur Weißglut treibt, ist die Empfindlichkeit mancher Spieler bezüglich des Klopfverhaltens anderer. Sobald ein Solo verloren wird, werden die evtl. Klopfer aller Mitspieler am Tisch überprüft und bewertet. Dies soll jetzt keine Verteidigung des Dauerklopfens werden(das wurde ja schon ausführlich diskutiert), da Beschwerden darüber durchaus nachvollziehbar sind. Allerdings muss sich wohl jeder Spieler hier im Klaren sein, dass es vor allem an Tischen mit Solo, Wenz, Geier und Farbwenz viele Kartenmöglichkeiten gibt, die ein Klopfen rechtfertigen. Je nach Aggressivität des Spielers mehr oder weniger.Dass nicht jeder Klopfer zum Spiel wird ist wohl nur logisch, sonst wärs ja langweilig. Solange die angesagten Spiele dann gewonnen werden, gibt es keine Probleme, allerdings wird nach verlorenen Spiel rumgezickt wie im Kindergarten und oftmals die Tische verlassen. Ich bin jedenfalls froh, dass sich solch schlechte Verlierer(anscheinend ist Verlieren wirklich eine größere Kunst als gewinnen) nicht in meiner privaten Kartenrunde tummeln. Ich glaube viele Schafkopfrunden müssten in ganz Bayern, aufgrund von Spielermangels, beendet werden wenn sich dieses Verhalten durchsetzen sollte.
Ich möchte hier nur wirklich an diejenigen appellieren, die sich beschrieben und angesprochen fühlen, dass sie die Spielerei in der Wirtschaft doch wirklich etwas lockerer sehen sollten. Gegen ein gesundes Streben nach Punkten spricht ja nichts, aber man sollte dabei trotzdem immer im Hinterkopf haben, dass es sich trotz allem dabei nur um PUNKTE handelt!!!
MfG
Fred_tir

chefcamper, 04. Juli 2011, um 20:00

Also ich spiele in letzter Zeit wirklich viel und eigentlich ausschließlich in der Wirtschaft. Die Beleidigungen, die du ansprichst, naja, die Erfahrung hab ich nicht wirklich gemacht.
Zum Thema klopfen:
Ich seh das ähnlich wie deine Schilderungen waren. Trotzdem muss man nicht auf jeden dümmlichen Farbwenz klopfen. Schon gleich garnicht wenn's nur ein unter und ne niedrige Fahne ist...

faxefaxe, 04. Juli 2011, um 20:03

Sperren, und gut ist's!

(ich habe inzwischen allerdings soviele gesperrt, dass ich manchmal nicht gleich an den erstbesten Tisch komme ;-) )

dazu dann eine gescheite Freundesliste, und alles wird gut.

chefcamper, 04. Juli 2011, um 20:04

da kann ich faxe nur zustimmen

Ex-Sauspieler #159296, 04. Juli 2011, um 20:05

Ich finde unter 500 Leuten auf der Sperrliste kommt man hier nicht aus .

grubhoerndl, 04. Juli 2011, um 21:29

wieviele hast du denn schon gesperrt, cross?

wobei ich "gespeert" wesentlich plastischer finde...

faxefaxe, 04. Juli 2011, um 21:38

Bin zwar ned gefragt, aber ich hätte 165 gesperrte anzubieten ;-)

Ex-Sauspieler #159296, 04. Juli 2011, um 21:49

Ich biete mehr *gg

Brot112, 04. Juli 2011, um 22:23

Sperren an sich ist ziellos. Es führt nicht dazu, dass jemand sein Verhalten ändert. Deswegen macht es keinen Sinn gewisse Personen nur wegen eines "besonderen" Verhaltens/Nichtverhaltens zu sperren.

Pete, 04. Juli 2011, um 22:46

Hm, man muß es aber auch nicht als seine Aufgabe sehen, Menschen zu ändern.

MetzgersTochter, 04. Juli 2011, um 23:37

denk ich auch. das sperren ist doch dazu da, dass man sich nciht mit leuten rumärgern muss, mit denen man nicht spielen will, und nicht als erzieherische maßnahme gedacht.

ich kann die beobachtungen aus dem eingangsthread übrigens nicht bestätigen.

MetzgersTochter, 04. Juli 2011, um 23:38

4x "nicht" in 2 sätzen unterzubringen, das muss man erst mal schaffen!

krattler, 04. Juli 2011, um 23:41

ich auch nciht, nicht, nicht, nicht, ggg

grubhoerndl, 05. Juli 2011, um 01:33

ach bei dieser gelegenheit, mt.... i dät mal gern gegen dich spielen...könntest du mich netterweise entspeeren; zumal ich mich sowieso nicht zu ändern gedenke...

klinge ich nicht ein wenig wie cross?

faxefaxe, 05. Juli 2011, um 06:35

Mir gehts weder ums Verändern, noch ums Strafen. Ist doch keine drakonische Sanktion, sondern eher ein Ausfiltern der Leute, mit denen man gern spielt.

grubhoerndl, 05. Juli 2011, um 08:32

fehlt da nicht ein nicht, faxe?

hosenlatz, 05. Juli 2011, um 09:05

Das hängt von der Menge der Gesperrten ab, unter Umständen geht es auch ohne "nicht";)

faxefaxe, 05. Juli 2011, um 09:11

Geht mit und ohne nicht, je nachdem, ob man es aus der Spreu- oder der Weizensicht betrachtet ;-)

MetzgersTochter, 05. Juli 2011, um 09:20

man kann "nicht" nicht oft genug einbauen, nicht?
mein sperrverhalten scheint ja noch realtiv moderat zu sein, größer als 2-stellig ist meine zahl nicht.

@grubhörndl:
danke für das angebot, aber ich muss ablehnen (ohne nicht).

mamaente, 05. Juli 2011, um 09:27

was eigentlich schade is kerstin, der is eigentlich ganz nett...

mamaente, 05. Juli 2011, um 09:28

sollten zwei eigentlich nicht mindestens wie vier nicht zählen?

grubhoerndl, 05. Juli 2011, um 10:14

aber locker... in dem zusammenhang sollte man auch über eine potenzierte schreibweise nachdenken. nicht³ schaut doch guad aus, findet ihr nicht?

faxefaxe, 05. Juli 2011, um 10:43

Ich frag mal meine Nichte.

hosenlatz, 05. Juli 2011, um 10:59

Das würde ich mitnichten empfehlen.

Hexenblut, 05. Juli 2011, um 10:59

geht das mit Neffen auch ??

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