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Schafkopf-Strategie: Definition "DK" & "DR" - Pause bei Kontra erwünscht

Ein Deppenkontra, kurz "DK", ist eine Möglichkeit zur Tarifverdopplung beim Schafkopfspiel, ohne Wissen darüber, ob sich der Erfolg auch tatsächlich einstellen wird, zum Teil sogar ohne Wissen über die grundlegenden Kenntnisse des Schafkopfspiels. Bei einem Deppenkontra werden alle am Tisch Sitzenden verwirrt, oft auch einschließlich dem Kontrageber selbst. Nicht selten wird nach einem verlorenen Deppenkontra die Schuld nicht bei sich selber, sondern bei den anderen beteiligten Mitspielern gesucht, um sich rechtfertigen zu können. Hingegen stellt der DK-Geber bei einem gewonnenen Spiel seine taktische Meisterleistung keineswegs unter den Scheffel, sondern posaunt es in die weite Welt hinaus, mit der beiläufigen Bemerkung, daß dies die einzige Möglichkeit zum Sieg gewesen wäre.

Ein Deppenre, kurz "DR" und nicht zu verwechseln mit dämlichem Rotwild, ist die Erwiderung auf ein DK und erneute Verdopplung des Tarifs. Es hat seinem Namen deshalb, weil bereits zum Zeitpunkt des DR feststeht, daß das Spiel gewonnen ist, weil es ja auf ein DK folgt. Kurz gesagt, jeder Depp kann dieses Re gewinnen. Schöne Beispiele gibt es unter anderem im Tout-Bereich zu begutachten.

Um die Häufigkeit eines DR zu steigern, fordere ich hiermit die Einführung einer dreisekündigen Pause nach jedem Kontra (nicht nur nach DK), um dem Angeschossenen die ihm gebührende Möglichkeit zu geben, darüber nachzudenken, zurückzuballern.

Sollten sich einige Personen beim Lesen dieses Textes persönlich angesprochen fühlen, ist dies durchaus kein Zufall, sondern so gewollt.

Ich schließe mit einem Zitat: "Spuits Schafkopf!" (E. M.)

Im gegesatz zum hochleistungskontra, das ja in jedem fall gewonnen wird, weil alles andere ja dk`s und dr`s sind.
ich fordere hiermit ultimativ, wer kontra gibt, gewinnt auch gefälligst. andernfalls ist stundenlanges nasenbohren als strafe angesagt.
der wächter über gut und böse sollte pater eisensack sein.
alle kontras werden ihm per pn zugestellt. er als alleiniger richter kann dann entscheiden.

lool.... und wenns dem eisensack zu schnell geht soll er doch schon vor der spielansage "nachdenken"

der gedanke, nach einem kontra eine x-sekündige pause einzulegen, ist eine alte und, wie ich finde, gute idee.
momentan kann der kontraspieler die technische möglichkeit ausnutzen, an 2 sofort eine karte reinzufeuern, damit nicht zurückgespritzt werden kann.
beim schafkopf sollte aber wohl kaum schnelligkeit den wert eines spiels bestimmen.

man sollte erwähnen, dass es eigentlich nur um den kurzen schafkopf geht!
beim langen gibts noch keine DK's.
ob des gut oder schlecht ist, wage ich nicht zu beurteilen ;)

naja, auch beim langen gibts halbgare kontras, bei denen man kein re sehen will, muss ja kein dödelkontra sein.
deshalb wär die pause schon gut... beim livespiel gibts dieses wettrennen ja auch nicht.

Eisi schreibt aber auch: "Schöne Beispiele gibt es unter anderem im Tout-Bereich zu begutachten."

Und da gabs auch schon Beispiel mit den langen Karten...
(Und wieder ein Sieg über kleen Kattla :)))

des mit der pause kann i befürworten.
ansonsten hab i den eindruck das vielen des punkteschubsen in der ws zu langweilig ist.
der gleiche beweggrund lag wohl damals dem dauerklopfen zugrunde.
persöhnlich hab i kein problem damit, schade nur das da anfänger mit reingezogen werden, die entweder nicht nachvollziehen können warum des kontra ez gewonnen wurde, im andern fall aber unnötig viele punkte verlieren.
ist denk ich in beiden fällen nicht sehr hilfreich.
schließlich sollen sich auch ungeübte einmal zu gegnern entwickeln, und ned vorher die lust verliern
gruß senego

find auch das es kein problem darstellen sollte, wenn ein kontra kommt eine 5 sekündige pause kommen sollte die dem spieler kurz die überlegung ermöglicht re zu geben bevor spieler 2 völlig überhastet (aus was für beweggründen auch immer) seine karte reinwirft...
bei offliner kommt ja auch ein vom system gesteuerte pause, also why not???

ich halte nicht sehr wohl davon.... entweder man siehts gleich oder eben pech gehabt^^

da könnt man ja gleich nach jeder toutansage eine gedenkminute einlegen^^

Neeee Diana, da sitzt plötzlich jemand wie du am Tisch................ich himmle dein Bild an und vergesse Kontra bzw. Re zu geben.

Das ist dann nicht fair, also ne kleine Pause wär schon gut ;-))

vor allem müsste man dann ja konsequenterweise immer nach dem ausspiel der ersten karte pause machen, manchmal ist man sonst zu langsam für das kontra, wenn die 2. karte schnell hinterherfliegt.

selbst wenn mans gleich sieht, müsste man auch noch dauerklick auf den platz machen, wo der re-button erscheinen könnte.
tja, ich bin halt kein fan von wettrennen beim schafkopf. zu einem gemütlichen und/oder anpruchsvollem spiel gehört meiner meinung nach auch, dass man alle taktischen möglichkeiten nutzen kann, re eingeschlossen.
wie bereits oben erwähnt: beim schafkopf sollte nicht schnelligkeit über den spielwert entscheiden, sondern denkvermögen.
vielleicht ist das an einigen action-tischen aber zuviel verlangt.

und schnelle denker sollten belohnt werden....langsame eben nicht^^

@krattler:
bei einer pause bei jedem spiel wiegt aber das gegenargument, dass es den spielfluss extrem verzögert, sehr viel schwerer.
da ist technisch m.e. nicht mehr viel drin.
kontra passiert dagegen nicht allzu oft, da wäre die pause defintiiv zu verkraften.

@dida
schonmal überlegt, dass es auch res gibt, die nicht im bruchteil einer sekunde entschieden werden können?
und selbst wenn ich ein klares re habe, wenn der kontrageber nen schnelleren zeigefinger hat als ich, kann ichs nicht mehr geben.
was hat das bitte mit schnellerem denken zu tun?

unter der prämisse könnte man auch die ansage-reihenfolge abschaffen.
wer zuerst auf sein spiel drückt, darf spielen, er hat ja auch am schnellsten "gedacht", und das sollte belohnt werden.

also nach nam kontra defenitiv ne pause, 5 sec. is zu lang, 3 reichen, oder?
das war ja auch damals das ergebniss,wurde nur nicht umgesetzt

@mt, also technisch dürfte das doch keine grosse herausforderung sein, nach der ausgespielten ersten karte 3 sek zu warten, nach erfolgtem kontra meinetwegen nochmals 3 sek, dann wären alle gleich behandelt. weil gelegentlich ists ja so, dass uunmittelbar nach der ansage gleich 2 karten fliegen. den zeitlichen verzug sehe ich hier als unproblematisch an, da es sich maximal um 6 sek pro spiel handeln würde.

technsich wäre das sicher nicht viel schwerer zu lösen als die pause nach kontra.
das thema wurde hier aber vor einigen jahren schon mal heiß diskutiert, und viele haben sich damals dahingehend geäußert, dass 3 sekunden bei jedem spiel auf dauer sehr nerven würden.

ohne das ausprobiert zu haben: ich denke auch, dass das irgendwann auf den geist geht... arrangieren kann man sich damit natürlich trotzdem.

und wegen der gleichbehandlung:
ich denke, die ist ohnehin gegeben, weil statistisch gesehen ja jeder spieler ungefähr gleich oft in der re-position ist.
will heißen: wenn man den eine missstand (ieks!) abstellen kann und den anderen nicht, sollte der erste ja trotzdem abgestellt werden.

restart...

diskussion...

kontra-retoure...

bin damit aufgewachsen, dass des kontra noch mit allen 8 karten auf der hand des betreffenden spielers gegeben werden kann, und folgerichtig des retoure dann auch mit 7 karten auf der hand des betreffenden spielers wiederum gegeben werden kann.

und bevor nun aufkommende erwiederungen diesbezüglich kommen, was ist wenn der kontra-geber hinter dem spieler ist, er vll dadurch seine spielweise evtl dadurch abändern würde etc. usw. usf., ist wenigstens die diskussion über evtl. überflüssige spielpausen wegen abwarten ob ein kontra und ein folgendes retoure kommen könnte, dadurch ad acta gelegt...

viel spass noch beim feierabendlichen plausch...

da LXR