Emilio55, vor 24 Stunden
Inwieweit reichen eurer Meinung nach individuelle Kennzahlen und der persönliche Spielstil aus, um im Sauspiel zu beurteilen, ob jemand ein guter Spieler ist? Welche zusätzlichen Faktoren würdet ihr ggf. noch berücksichtigen? Zugleich lässt die Kartenverteilung manchmal die Hoffnung aufkeimen, dass im Falle einer Spielansage die Kartenverteilung günstig für einen Erfolg stehen könnte. Inwieweit würde eine ausgeprägte Risikobereitschaft in solchen Situationen die Beurteilung als guter Spieler eher hemmen oder fördern ?
faxefaxe, vor 24 Stunden
Ich sag mal: nach zwei Runden weiß man meist, wenn einer ein guter Spieler ist :-)
um Punkte drehe ich dann das Handy (weil ich nur dann die Punkte sehe) zur Kontrolle.
strafkopfer, vor 24 Stunden
Merkt man recht schnell, finde ich. Wenn einer gar nicht mitzählt (und muss ja jetzt nicht jede Farbe sein), dann merkt man das schnell.
MeisterRudi, vor 24 Stunden
zuletzt bearbeitet am 30. Januar 2026, um 17:43
Wenn einer nicht mehr anderen die Schuld gibt, wenn einer mal nen Fehler macht oder halt der Kartenverteilung.
Da manche Denken, ich bin ja nicht schuld an meiner miserabel Leistung 
Der erste Weg zu Besserung finde ich.
Hoofer, vor 24 Stunden
....wenn man im Kurzen bis 12 zählen kann, gell, ys
( dein "Ungewinnbares" mit 3)
Jaye, vor ungefähr 22 Stunden
Indem man nicht behauptet, dass Schafkopf ein Glücksspiel sei, die Statistik nichts oder wenig aussagt oder äußere Umstände wie die Kartenvergabe oder Mitspieler für eigenen Misserfolg verantwortlich macht 🙂
SAXON, vor ungefähr 19 Stunden
zuletzt bearbeitet am 31. Januar 2026, um 01:07
Solange sich Jemand einen eigenen Spielstil leisten kann - steht das schon einmal an sich dem entgegen, daß er ein guter Spieler sein könnte. --- Bei guten Spielern ist eigentlich jede Karte logisch vorprogrammiert und der Spielablauf, sowie das Klopfen oder die Spielansage beruhen auf festen Abfolge-Kriterien. In einem idealen Spiel und Gegenspiel ist kein Platz für einen eigenen Stil, der den Spielschnitt nur vom Optimum weg nach unten drücken könnte.
Thema - "Ist Schafkopf ein Glücksspiel"?
Im Jahre 1951 wurde für Stichspiele beschlossen, daß diese unter die Rubrik Geschicklichkeitsspiele fallen.
Glücksspiel um Geld im unkontrollierten öffentlichen Raum ist in Deutschland illegal und verboten. Man dürfte Schafkopf also nicht in Kneipen, Altennachmittagen, Skatturnieren oder sonstigen Veranstaltungen spielen. Selbst im privaten Raum wäre es nur bedingt erlaubt. Auch aus Gründen um dieses traditionelle Stichspiel nicht in die Illegalität abgleiten zu lassen, wurde es auf "Geschicklichkeitsspiel" umbenannt. Die Exekutive hätte sonst viel zu tun gehabt, um das Glücksspiel "Schafkopf" aus Jedem öffentlichen Raum zu verbannen.
Jedes Spiel bei dem eine zufällige Verteilung statt findet ist ein "Glücksspiel". Schach ist zum Beispiel kein Glücksspiel, da dort die Anfangsaufstellung von vorne herein feststeht.
Ich hoffe das beantwortet Ihre Fragen.
Emilio55, vor ungefähr 6 Stunden
Danke für deinen schönen Beitrag SAXON. Doch möchte i dazu noch zwei Faktoren hinzuführen:
Entscheidungsfindung und Spielkultur beim Schafkopf
Intuitive und hoffnungsbasierte Entscheidungen
1.
Ein wesentlicher Teil der Entscheidungsfindung beim Schafkopf geschieht nicht rein logisch, sondern stark intuitiv. Viele Spielzüge beruhen auf Bauchgefühl, spontanen Eingebungen und Hoffnung
– etwa der Hoffnung auf bestimmte Karten beim Partner oder auf ein
günstiges Nachspiel. Diese Entscheidungen lassen sich oft nur begrenzt
mit Logik oder Wahrscheinlichkeitsrechnung erklären.
Hinzu kommt, dass persönliche Faktoren – wie Sympathie oder Antipathie gegenüber Mitspielern,
frühere Erfahrungen mit bestimmten Konstellationen oder die aktuelle
Stimmung – einen erheblichen Einfluss haben. So entsteht ein
Spannungsfeld zwischen rationaler Analyse und emotional gefärbter Intuition, das den Reiz, aber auch die Unberechenbarkeit des Spiels ausmacht.
2.Gesellschaftlicher und unterhaltungsorientierter Charakter des Spiels
Schafkopf ist – zumindest im Süden Deutschlands – in erster Linie ein Unterhaltungsspiel, das häufig in Bierkneipen und Gasthöfen stattfindet. Dabei gehört der Konsum von Alkohol für viele Spieler ganz selbstverständlich dazu. Das Spielgeschehen unterliegt daher oft einer weniger strengen Kontrolle als in streng reglementierten Online-Plattformen wie etwa im Sauspiel.
Ich selbst zähle mich eher zur Fraktion „Unterhaltung“: Für mich stehen Spaß, Geselligkeit und eine entspannte Atmosphäre im Vordergrund. Umso störender empfinde ich es, wenn das Spiel durch Beschimpfungen, Zornausbrüche und Spielsperren in ein nahezu „toderstes“ Verhalten kippt. Anstatt die Runde zu verbinden, wird das Spiel dann zur Bühne für Aggression, Rechthaberei und verletzte Emotionen. Das widerspricht aus meiner Sicht dem eigentlichen Charakter eines geselligen Wirtshausspiels, bei dem Freude am Spiel und gemeinsames Erleben im Mittelpunkt stehen sollten.
MeisterRudi, vor ungefähr 3 Stunden
Das meiste ist schon können, finde es sind eher wenige 50%/50% Situation und genau das Problem haben ja die anderen Spieler auch, somit gleicht sich ja der unberechenbare Teil schon mal aus.
Dann bleibt halt im allgemeinen der bessere spieler der, wo sich in knappen Situation, doch noch merken könnte, welche Kartne noch da sind und trifft somit die richtige Entscheidung zum Sieg.
Im allgemeinen stimme ich hier vollkommen zu
aber es ist halt genau Deswegen als offizielles Strategiespiel zum Geldspielen freigegeben und ist eben kein Glücksspiel
Emilio55, vor ungefähr 2 Stunden
Meister Rudi 2
Meiner Ansicht nach greift bei der Bewertung von Sauspiel ein wesentlicher Unterschied zwischen gesetzlicher Definition und gelebter Realität oft zu kurz.
In der Praxis ist es normalerweise so, dass – wenn öffentlich, also z.B. online oder in der Gaststube, um geringe Beträge gespielt wird – niemand wirtschaftlich ernsthaft geschädigt wird. Die Einsätze haben dann eher symbolischen Charakter, es geht um Spielspaß, Tradition und Geselligkeit, nicht um Geldverdienen.
Anders sieht es aus, wenn online um deutlich höhere Beträge
gespielt wird. Dort verlassen wir diesen symbolischen Bereich, und das
Risiko echter finanzieller Verluste steigt erheblich. Genau diese
Entwicklung sollte man aus meiner Sicht stärker in den Blick nehmen,
statt alle Formen von Sauspiel über einen Kamm zu scheren.
Die mir bekannten Beträge, die beim Sauspiel im Online-Bereich anfallen, liegen bereits deutlich in einem Bereich, in dem der symbolische Einsatzcharakter klar überschritten wird.
Grosober3, vor ungefähr 2 Stunden
Meines wissens sind Spiele wo alle Karten von Anfang an im Spiel sind kein Glückspiel .dazu zählen Wallachen . Herzeln und Schafkopfen .Watten ist ein Glückspiel.
Ali_Ass, vor ungefähr 2 Stunden
Ob Glücksspiel oder nicht ist halt im Wesentlichen Definitionssache, der Übergang zum Nicht-Glücksspiel ist eigentlich fließend. Das eine Spiel hat mehr Glücksspielcharakter, das andere weniger. Roulette 100%, Schach 0%. Mir fällt dabei kein einziges Kartenspiel ein, welches ausschließlich Glücksspielcharakter hätte. Nicht mal Black Jack.
Grosober3, vor ungefähr 2 Stunden
Ich mein die gesetzliche Lage Ali .ansonsten hast Recht.
Ali_Ass, vor ungefähr 2 Stunden
Schon klar. Der Gesetzgeber definiert das halt so, wie er es für richtig hält.
Grosober3, vor ungefähr 2 Stunden
und wenn man bescheißt kann man es immer noch als Geschjcklichkeitsspiel bezeichnen . 
Hexenmeister, vor ungefähr einer Stunde
Gute Spieler schreiben keine ewig langen Texte!
Emilio55, vor ungefähr einer Stunde
Kein Problem, ich schreib fürs Team, nicht für deine Geduld
Hexenmeister, vor 34 Minuten
Schreib Du nur, passt scho. Willst du aber besser werden, musst du spielen!
Alles Andere ist nur Gequarke
Emilio55, vor 16 Minuten
Keine Sorge, ich spiel schon – dein Gequarke motiviert mich zusätzlich.
Doebra, vor 13 Minuten
Für mich ist ein guter Spieler der, der auf Dauer, und damit meine ich auf Jahre hinweg, mehr Geld 'verdient' wie er verliert. Bei Schafkopfseiten den Punktebereich heranzuziehen wer es kann oder nicht, finde ich persönlich schwierig. Aber zumindest das Punktespiel für Anfänger manchmal ein gutes 'Training'