Tratsch: Friedrich Merz

ups-belegt, 25. Juli 2023, um 09:30

Ist er noch tragbar als eventueller Kanzlerkandidat ?

viehweide, 25. Juli 2023, um 09:38

der wirds niemals, es sei denn in einer Regierung mit der AfD....

ilha, 25. Juli 2023, um 09:41

hoffentlich machr die Partei nicht den gleichen Fehler wie mit Laschet, den wollte auch keiner

Recherl64, 25. Juli 2023, um 10:06
zuletzt bearbeitet am 25. Juli 2023, um 10:07

Scholz wäre auch nicht tragbar gewesen, siehe z.
B. Cum Ex....wer ist also schon tragbar?

Recherl64, 25. Juli 2023, um 10:07

Vorschläge bitte...

Ex-Sauspieler #846109, 25. Juli 2023, um 10:14

als Frangge sollte man natürlich unseren Söder die Königswürde verleihen, aber ich würde doch eher den Henrik Wüst als Kanzler sehen.

Moos, 25. Juli 2023, um 10:14

Habeck🤣🤣🤣🤣🤣🤣

viehweide, 25. Juli 2023, um 10:15

vom Regen in die Traufe wärs mit Jens Spahn...

Mario19667, 25. Juli 2023, um 10:18

Mit Merz an der Spitze ist die CDU als Partei, für mich nicht wählbar .. ☝🏻

Das überträgt sich teilweise auch auf die CSU, obwohl ich den Söder in der Pandemie echt gut fand .. 🤌🏻

Alphubel, 25. Juli 2023, um 12:14

Ich gehe mal davon aus, dass es hier um das aktuelle Sommerinterview geht. Schaut Euch mal diese zwei Minuten an und bildet Euch nun eine Meinung:
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-sendungen/merz-sommerinterview-antwort-kommunalpolitik-video-100.html
Ich mag ihn nicht, das nur zur Info, aber er hat meines Erachtens hier nichts falsches gesagt. Solange die AFD auf den Wahlzetteln steht hat sie eine demokratische Legitimation, ob uns das gefällt oder nicht. Wahlergebnisse müssen ebenfalls akzeptiert werden, das ist ein großer Vorteil unseres Systems. Merz ist in den Umfragen schon seit langem ganz weit unten und somit nicht der richtige Parteichef und schon gar kein Kanzlerkandidat. Da sollte die Union sich rasch um eine wählbarere Person bemühen. Die aktuellen 26 Prozent in den Umfragen kann es durch eine Kleinigkeit kurz vor der Wahl schon wieder derbröseln, wobei 26 Prozent ja auch kein Wert mehr ist, der Stärke ausdrückt. Unsere jahrzehntelange politische Monokultur ist dafür verantwortlich, dass unser System anfängt zu wackeln. Viele Dinge , die uns Bürgern nicht gefallen, uns stören uns lästig sind und uns weh tun haben sich nicht zum positiven verändert, obwohl es regelmäßig vor den Wahlen versprochen wurde. Die Einkommens- und Mietsituation ist für einen großen Teil der Bevölkerung unerträglich, aber der Verdienst im Bundestag, den Landtagen und Stadträten hat sich ständig oberhalb der Inflationsrate angepasst. Wen wundert es denn dann noch wenn so ein politischer rechter Ausreißer plötzlich bei über 20 Prozent liegt? Je höher die Umfragewerte klettern um so dynamischer geht es dann mit der Zustimmung weiter. 4 Prozent hinter der Union ist fast gar nichts und es besteht durchaus die Möglichkeit, dass wir die dann in absehberer Zeit als Nummer 1 sehen werden. Schauen wir uns nur mal Italien und Frankreich an, wie dort die Entwicklung der letzten 25 Jahre war, dann brauchen wir uns über gar nichts mehr wundern.

Sporter, 25. Juli 2023, um 12:30

Wenn die AfD über 50% hat, kann es der CDU Wurst sein, weil man sie dann eh nicht mehr braucht.

Doof ist nur wenn es niemand mehr schafft ohne AfD (oder die Linken) über 50% zu kommen. Dann wird sich zeigen was die Versprechen Wert sind.
Und das ist leider so wie es aktuell aussieht nur noch eine Frage der Zeit.

Und daran hat die schnell-schnell auf Sensation und Streit ausgerichtet Berichterstattung maßgeblichen Anteil. Verkauft sich halt auch am besten. Siehe "Heizungsgesetzt"
Davon profitiert die AfD. Dagegen sein ohne Vorschläge und Kompromisse machen zu müssen ist auch eine dankbare Aufgabe.

Ex-Sauspieler #810574, 25. Juli 2023, um 13:07
zuletzt bearbeitet am 25. Juli 2023, um 13:08

Unbhängig davon, was man von einer CDU-AfD Koalition hält:

Merz hat natürlich bewusst einen Versuchballon gestartet in eben diese Richting. Etwas Anderes zu glauben ist naiv.

faxefaxe, 25. Juli 2023, um 13:15

Dass man unter dem Radar in der Lokalpolitik auch mal einen Antrag zustimmt (Alternative: selbst neu stellen), ist was völlig anderes, als wenn der Parteivorsitzende die Kooperation offiziell freigibt.
das ist ein bewusstes Signal, kein Beschreiben des Ist-Zustands.

Ex-Sauspieler #828544, 25. Juli 2023, um 13:28

Ansicht gibt es eigentlich nur einen Kandidaten dafür, Philipp amthor.

Alphubel, 25. Juli 2023, um 13:33

Mit dem Kasperl rutscht die Union sofort unter 20%

NormanBates, 25. Juli 2023, um 14:05

Na ja, dass Friedrich Merz nicht so besondes fähig ist, wusste eine gewisse Angela Merkel schon vor ca. 15 Jahren...

Ex-Sauspieler #810574, 25. Juli 2023, um 14:12
zuletzt bearbeitet am 25. Juli 2023, um 14:16

Merz in seinen Memoiren: Ich habe Merkel, Scholz und Höcke zum Kanzöer gemacht!

grubhoerndl, 25. Juli 2023, um 14:19
zuletzt bearbeitet am 25. Juli 2023, um 14:23

der taktische fehler ist nun schon einige jahre alt und verschiedentlich wird versucht den entwichenen flaschengeist wieder einzufangen, was bekanntlich nicht weit von unmöglichkeit entfernt ist.

ein gewisser vordenker in der guten alten zeit (einser-abiturient, hobbyradfahrer, kriegsminister ohne fortüne, auf seine alten tage als MP abgeschoben) prägte den satz: "es darf keine politische kraft rechts der csu geben!" nachdem er tot war, dauerte es noch ein paar jahre, aber aktuell haben wir die situation, daß die union nicht mehr den rechten rand des politischen spektrums kontrollieren kann.

nun hat sich herr merz auf diese alte weißheit besonnen und versucht, die afd durch "umarmung" platt zu machen. vermutlich ist sein unterfangen mit einer erfolgschance von ca. 0% einzuschätzen; dies ficht ihn jedoch nicht an. beim poker nennt man so eine position "all in"; ich fürchte nur, daß es zeit für den nächsten CDU-chef wird, was die wahlchancen der partei nicht erhöhen wird.

sowas nennt man eine lose-lose-situation.

Ex-Sauspieler #810574, 25. Juli 2023, um 14:23

Eines muss man Merz zugestehen: Man muss sich schon anstrengen, im Sommerloch und nach dem Hin- und Her beim Heizungsgesetz dermassen ins Fettnäpfchen zu tappen - aber er hat's geschafft!

Donkey_king, 25. Juli 2023, um 15:55

Würde die Union sich zu einem progressiven Kandidaten wie z.B. Daniel Günther durchringen, würde sie sogar für links-grün-versiffte Wähler wie mich zumindest zu einer Option werden.
Solange es wichtiger ist, auf die pösen Asylanten, LGBTQs und natürlich linksradikale Splitterparteien wie die Sozis zu schimpfen, wird das aber nichts.

CatherineTramell, 25. Juli 2023, um 16:41

Politik und progressiv 🤣🤣🤣

ausgwaschelt, 25. Juli 2023, um 16:50

https://lobbypedia.de/wiki/Friedrich_Merz
falls wer hintergrundrecherche betreiben will

Evoli, 25. Juli 2023, um 18:54

Mir reicht schon die Vordergrundrecherche, dann weiß ich Bescheid.

Ex-Sauspieler #810574, 25. Juli 2023, um 19:03

Man könnte Merz anbieten, hier eine bezahlte Mitgliedschaft zu erwerben. Dann mag ihn wenigstens der Eddie.

tych, 25. Juli 2023, um 20:41

hm, als person mag ich friedrich merz eher nicht, zu "verkopft", mit seinen eigenen interessen zu nah am "globalen big business".

aber: eine alternative zu lgv (links-grün-v...), mit echter inhaltlicher substanz, ist meiner meinung nach nicht die blödeste idee! merz müsste diese inhaltliche substanz aber nun endlich konkretisieren, um sich damit inhaltlich von den dumpfen parolen der afd abzugrenzen. teilweise hat er das ja schon. da hatte der oide fjs schon recht; "rechts von der csu" muss zurückgeholt werden. vielleich schließe ich mich demnächst den freien wählern in schleswig-holstein an (csu gibt es ja hier nicht).

den daniel günther hier bei mir im schleswig-holstein mag ich zwar als person sehr, er regiert sein bundesland auch ziemlich gut, aber seine inhaltliche nähe zu den grünlingen ist mir sehr suspekt!

und was die östlichen bundesländer betrifft: klar, wer dort in vielen orten kommunal etwas bewirken will, kommt oft als cdu-mitglied schwer an den afd-idioten vorbei, um was für die bevölkerung zu bewirken. von daher hat merz für die neuen bundesländer auf kommunaler ebene nicht ganz unrecht. die kommunale cdu quasi als korrektiver faktor gegen afd-bürgermeister und landrat. so, wie auf bundesebene, die fdp in der ampel gegenüber lgv.

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