Tratsch: Kürzester Abstand zwischen zwei Touts

NormanBates, 17. März 2021, um 18:49
zuletzt bearbeitet am 17. März 2021, um 18:49

heute:#1.107.052.187 um 18:43 Uhr,
#1.107.052.869 um 18:45 Uhr

Hexenmeister, 18. März 2021, um 14:51

@ChristophDu spielst zu wenig kurz!

NormanBates, 18. März 2021, um 15:27

@HM, schon vergessen?

Christoph spielt Schafkopf...

saufrech, 19. März 2021, um 14:17
zuletzt bearbeitet am 19. März 2021, um 14:18

Hätte was zu bieten:#972.740.578#972.740.034#972.739.921#972.737.739
Innerhalb drei min drei tout
17 min vier tout, gewonnen natürlich

Schmierfink1337, 19. März 2021, um 21:17

Nach dieser Flut an Touts hier hab' ich nun auch mal die kurze Karte ausprobiert. Ich muss da dem Christoph schon irgendwo Recht geben - mit "richtigem" Schafkopf hat das wenig zu tun. Ist aber definitiv extrem unterhaltsam!

Hexenmeister, 19. März 2021, um 21:30

Ein Abfahrer wird dir auch sagen Slalom hat mit Skifahren nichts zu tun und umgekehrt!Wenn du den Gesamtweltcup gewinnen willst solltest du beides einigermaßen gut können.

Schmierfink1337, 19. März 2021, um 21:33

Das stimmt so ja nicht ganz, der Hirscher hat den Gesamtweltcup doch ständig gewonnen, ohne was in der Abfahrt zu reißen.
Kurz ist halt ein Feuerwerk an Einzeln, durch die geringere Kartenanzahl aber schon leichter zu spielen. Da es ja aber für alle 4 "leichter" ist, ist es insgesamt auch wieder wurscht.

MumeRumpumpel, 20. März 2021, um 10:00
zuletzt bearbeitet am 20. März 2021, um 10:03

Ich habe mich mal am Kurzen probiert und es überhaupt nicht gecheckt, vor allem von den Spielansagen her. Es war mir völlig unmöglich einzuschätzen, was da gehen kann und was nicht.

Rufspiele kann man ja im Grunde eh vergessen, weil die Sau meist hin ist. Evtl. als Trumpfvernichter einsetzen?
Dann wird geklopft wie nur was, weil ohne Luschen pardon Spatzen ja jeder ein potenzielles Spiel auf der Hand hat. Zum Zuge kommt man seltener als beim Langen, weil jeder auch nach der zweiten Ausgabe ein Spiel auf der Hand hat.

Unterhaltsam finde ich die Runden auch nur bedingt, da die Kurzkartler für mein Empfinden extrem nervös sind. Ohne 'Schneller'-Taste bräuchten die Beruhigungsmittel.

Macht man da einen Fehler, bekommt man sofort zu lesen, dass man Mau-Mau spielen gehen solle oder das und das nicht ansagen oder kein Kontra geben, wenn man's nicht könne...
Muss ja auch nicht sein. Ist halt - siehe oben eine andere Disziplin.

Nur warum diese in eine gemeinsame Statistik einfließt, das wird das Geheimnis von Sauspiel bleiben, vermute ich.

Und um beim Beispiel Skifahren Afahrt/Slalom zu bleiben: Hier gibt es eine ausgefeilte Ehrentribünenstatistik, bei der man sich bis ins kleinste Detail auswerten lassen kann, wer an welchem Tag, welcher Woche, in welchem Monat oder Jahr die meisten Spiele gespielt die meisten Soli, Wenzen, Geier, Touts etc. gewonnen hat. Wieviel Gewinn an Punkten oder Geld erzielt wurde.

Es finden sich nur leider in dieser ausschließlich Kurzkartenspieler weil andere gar keine Chance haben. reinzukommen. Weil man einfach nicht soviel Spiele machen kann, weil der Kurze sololastiger ist und deshalb mehr Punkte/Geld gewonnen werden kann.

Was für eine Ehre.

Porlezza, 20. März 2021, um 11:18

Wieviele Spiele hast Du im Kurzen gemacht?
Ich schätze, ich würde so irgendwas zwischen 500 und 1000 Spiele brauchen, um mich einigermassen einzustellen

(habe selbst zb gerade 250 spiele in der skatstube gebraucht, um, nach dreimaligem Aufladen wieder auf null zu kommen - und das, obwohl ich die grundregeln seit kindheit kenne und zumindest kein ganz schlechter kartenspieler bin)

Schmierfink1337, 20. März 2021, um 12:45

Ich finde es tatsächlich nicht sonderlich kompliziert. Habe jetzt in vlt 250 Spielen etwa 3000 Punkte Gewinn gemacht. Bin mal eher vorsichtig rangegangen, klopfen tut gefühlt eh immer einer. So grob würde ich sagen, dass man mit Solos aufpassen muss, sowas wie 5 Trumpf + Sau sieht oft besser aus als es ist. Dafür ist bei Geiern und Wenzen mehr spielbar weil dir in deine Asse garantiert Punkte fallen und die 10er viel öfter blank stehen.

GameOn, 20. März 2021, um 14:33

Kurze Karte und Lange Karte sind zwei völlig unterschiedliche Spiele.
Wenn man bei beiden Spielarten die Grundlagen, welche Spiele man ansagen kann und welche Taktiken man im Spielverlauf anwenden soll verstanden hat ist das Kurzkartenspiel einfacher.
Man braucht dort weniger Merkfähigkeiten.

Jannen, 20. März 2021, um 14:51

#Ansageschafkopf

GameOn, 20. März 2021, um 15:19
zuletzt bearbeitet am 20. März 2021, um 15:19

Ist auch nichts Neues, dass man beim Kurzen eine viel größere Chance für Touts hat.
Was schätzt ihr denn wieviele Touts man beim Langen im Vergleich zum Kurzen bei gleicher Spieleanzahl und gleichen Sonderregeln bekommt ?

GameOn, 20. März 2021, um 15:33
zuletzt bearbeitet am 20. März 2021, um 15:34

Hab in der Ehrentribüne geguckt:
chira-dog 823566 Spiele insgesamt, davon
100% kurze Karte 1295 bekommt alle 635 Spiele einen Tout.
steinharter 600080 Spiele insgesamt, davon
99% kurze Karte 1402 bekommt alle 428 Spiele einen
Tout.

halloaberhallo 669483 Spiele insgesamt, davon
100% kurze Karte 1087 bekommt alle 615 Spiele einen Tout.

Einen Kurzkartentout bekommt man nach diesen Daten alle 553 Spiele.

Man bräuchte noch ein paar Langkartenspieler mit möglichst vielen Spielen und deren Toutanzahl ums vergleichen zu können.

MumeRumpumpel, 20. März 2021, um 19:24

Weiß nicht, wieviele Spiele ich gemacht habe. Mir fehlte eine Anleitung so wie ich sie hier anfangs bekommen habe: 5 Trümpfe - eine Farbe frei ist ein Sauspiel. ;-) Da hatte man doch einen Anhaltspunk, einen Leitfaden.

Seit ich (im langen) konsequent nach den ERschen Vorgaben spiele, ist mein Punkteschnitt zwar nicht deutlich besser geworden (dafür spiele ich nicht gut genug) aber ich habe viel mehr Spaß, weil spielen einfach besser ist als nichtspielen (da verstehe ich Manuel Neuer total).

Also beim Kurzen hatte ich halt oft das Gefühl, ein tolles Solo zu haben (so viel Haxn staun) und dann flog mir das aber sowas von um die Ohren. Nein, ich lade nicht wirklich gern auf. Das ist wie eine persönliche Niederlage.

Aber muss ja auch nicht sein.

Ich wollte bei der Gelegenheit einfach mal wieder das Thema Statistik anschneiden, die in keiner Weise aussagekräftig ist, wenn beide Spielformen vermischt sind und das Dilemma mit der Ehrentribüne thematisieren, auch wenn das wahrscheinlich die wenigsten interessiert.

Ansageschafkopf finde ich eine sehr schöne Bezeichnung.

Schönen Abend

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