Schafkopf-Strategie: Zsamstehen im Kurzen

meisterm93, 09. April 2020, um 00:32

Servus Forum,

Kurze Frage mal aus taktischer Sicht. Bei 10/50 ohne Klopfen, spielt ihr jeden Geier und Wenz, die ihr nur gewinnen könnt wenn die Ober/Unter net zsamstehen? Oder nie einen davon.

Frag ich mich jedes Mal, gefühlt wie im BJ ob du mit 16 hittest😄

nfs2005, 09. April 2020, um 03:20
zuletzt bearbeitet am 09. April 2020, um 03:35

Du meinst vermutlich so etwas in der Art an Position 1
Der AlteDer RundeGras-ZehnGras-KönigGras-NeunHerz-Sau bzw. Der AlteDer RundeGras-ZehnGras-KönigGras-NeunHerz-Neun
Die Ober stehen bekanntermaßen zu ca. 70% auseinander.
Das erste Beispiel ist ein Pflichtspiel, den gewinnt man auf jeden Fall sicher, wenn die Ober auseinander stehen sicher, somit zu mindestens 70%.
Das zweite Beispiel spiele ich auch, wenn die Ober auseinander stehen gewinnt man sehr wahrscheinlich und Kontra bekommt man normal auch keins (zumindest kein gerechtfertigtes, da müssten schon 2 Ober und 2 Asse dagegen stehen)

Anders sieht es aus bei Spielen, bei denen der Alte nicht auf der eigenen Hand ist, da hier die Kontragefahr deutlich höher ist.

So etwas z.B.
Der RoteDer RundeDie BlaueGras-ZehnGras-NeunHerz-Neun
Wenn man hier an Pos. 1 einen Ober zieht gewinnt man zu eben 70%. Angenommen man bekommt immer ein Kontra wenn die Ober zusammenstehen und verliert den Geier im Durchschnitt dann Schneider, so ist das Spiel auf lange Sicht ungefähr +-0. (Durch den Tribut wohl eher ein leicht negativer Erwartungswert).
Somit im schlechtesten Falle kein großer Verlust auf Dauer.

Es gäbe noch so viele Beispiele für sogenannte Standgeier/-wenzen, meine Regel ist, ein Standgeier mit dem Alten wird eigentlich immer gespielt, alle anderen je nach Situation. Einen wirklich großen Verlust macht man jedoch bei keinem auf lange Sicht gesehen. Und wenn man die Kontragefahr "relativ gering" einschätzt, sowieso immer spielen ;)

HerzSanny, 09. April 2020, um 03:23
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