Schafkopf-Strategie: Statistiken - Bewertung

Legence, 08. Dezember 2019, um 12:17

Nachwievor ist meine Stichprobe nicht gerade groß, mich interessieren aber die Meinungen der Community zu meinen Statistiken.
Wichtig: spiele nur lange Karte ohne Geier und Farbvenz!

Ich finde 33% Spielquote bei 77% Gewinnquote auf Sauspiele gut, 80% sind machbar bei perfektem Spiel, denke ich.
Venzen spiele ich wohl zu wenig, was wäre da ein guter Richtwert?
Farbsoli-Quote finde ich OK, allerdings sollte ich schon über 70% gewinnen. Ist natürlich deutlich varianzbelasteter als die Sauspiel-Statistik. Ich kann mich aber an einige schlimme Patzer erinnern, die hauen da natürlich ordentlich rein. Außerdem neige ich dazu, auch mal sehr ambitionierte Soli zu spielen, gerade wenn ich gelegt habe.

Klopfer-Quote hätte ich gerne so 30%, ich Krieg mich aber nicht dazu so was wie {Ass, Ass, kleine Herz} oder {unter, 2x kleine Herz} zu legen.
Kontra gebe ich anscheinend nie. Traue mich das irgendwie nicht. Ich kann mich an ca. ein Dutzend Dinger erinnern, wo ich im Nachhinein sagen würde: muss man kontern. Vielleicht überschätze ich aber auch die Voraussetzungen dazu. Gerade beim normalen Spiel gibt es ja immer den Partner und wenn der bei den Farben nur zugibt, dann habe ichs auch mit 6 Trumpf, eine Farbe frei sehr schwer.

Ex-Sauspieler #677590, 08. Dezember 2019, um 12:28

Was willst du hören ? Lob

Legence, 08. Dezember 2019, um 12:31
zuletzt bearbeitet am 08. Dezember 2019, um 12:31

Richtwerte, du Komiker. Wenn ich Lob hören will, dann bestimmt nicht in diesem Forum mit haufenweise Zeitgenossen deiner Sorte. Aber danke für deinen gehaltvollen Beitrag.

Ex-Sauspieler #677590, 08. Dezember 2019, um 12:40
zuletzt bearbeitet am 08. Dezember 2019, um 12:41

Der Komiker bist doch du. In einem Spiel in dem die Verteilung der Karten, der Stand zueinander und persönliche Leistung über Erfolg oder Mißerfolg entscheiden, ist doch mühsam über persönliche Statistiken zu urteilen.
Deine nette Art zu antworten hat dich für mich soeben disqualifiziert. Zumal einen solchen Fred aufzumachen ohne ihn auf die mögliche Sinnhaftigkeit zu überprüfen, erlaub doch meine Frage von vorhin.

faxefaxe, 08. Dezember 2019, um 15:04
zuletzt bearbeitet am 08. Dezember 2019, um 15:07

Selbst für den Rentner (also ohne Geier und Farbwenz) erscheint mir 82 Prozent Sauspiele sehr hoch. Das spricht gegen die These von riskanten Soloansagen. Der Schnitt von 1,5 Punkten ist entsprechend gering, das wirst du auch durch mehr Legen nicht entscheidend hoch bringen.
aber Rentner-Statistiken kann ich schwerer beurteilen.

edit: Habe mal nachgeschaut, der Kami hat 76 Prozent Sauspiele, also beim Rentner schon deutlich höher. Kami hat einen Schnitt von gut sechs.

ausgwaschelt, 01. Januar 2020, um 10:49
zuletzt bearbeitet am 01. Januar 2020, um 11:02

#968.898.645
frage nach berlin
hab heute schon nen tout bekommen
laut meiner tagesstatistik hab ich aber nur rufspiele gespielt
werden tout´s statistisch als ruf/sauspiele erfasst?

Gespielte Spiele27 insgesamt, davon 100% lange Karte
33% Spieler
15% Partner
52% Gegenspieler
Angesagte Spiele (davon gewonnen)88,9%
Sauspiele (63%)
0,0% Farbwenzen (---)
0,0% Geier (---)0,0% Wenzen (---)
0,0% Farbsoli (---)

die gesamtzahl der spiele passt

merce an die mischmaschine
neues jahr und gleich nen tout
passt so-weitermachen!^^

nt
wollts genau wissen
in der "ehrentribühne" ist der tout registriert

HerzSanny, 01. Januar 2020, um 13:58
Dieser Eintrag wurde entfernt.

Jaye, 01. Januar 2020, um 14:18

Also ein Durchschnitt von 25% als Spieler ist es jetzt nicht, weil ja immer noch jeder selbst entscheidet, wann ein Spiel angesagt wird. Die 25% sind dann eher ein Richtwert.

Aber voll schön erklärt 😊

Woher hast du die Formel zum Ausrechnen der Quote, liebe Sanny? 🙃

HerzSanny, 01. Januar 2020, um 14:31
Dieser Eintrag wurde entfernt.

Jannen, 01. Januar 2020, um 14:51

Super Erklärung.
Gemeint ist wohl die Berechnung auf 40,8% - logische Überlegung führt da hin...

Die Siegquote im Gegenspiel kann man aber nicht allg. gültig berechnen, indem man rechnet „1 minus Siegwsl.keit eigene Spiele“ oder?

Jannen, 01. Januar 2020, um 14:52

Ich meine die 23% im Beispiel.

Jaye, 01. Januar 2020, um 14:54
Dieser Eintrag wurde entfernt.

Jaye, 01. Januar 2020, um 14:54

Das Problem ist ja nun mal, dass nicht jeder dieselben Karten als spielbar ansieht. Es kann vielleicht Tendenzen geben, aber das ist doch im echten Leben nie so, dass sich alle 4 Spieler einig sind, wann ein Spiel bei welchen Karten angesagt werden kann. Und dass jeder dieselbe Taktik verfolgt, stimmt ja zum Glück auch ned. Wäre auch sonst langweilig 🙃

Also, schon klar, dass du von einem Modell ausgehst, aber das entspricht ja nicht dem „echten Leben 😅“.

Wie du auf die 40% Legerquote in diesem Fall kommst, wollte ich gerne wissen 😊

Jannen, 01. Januar 2020, um 15:01

„Mit deinen Stats und übertragener Gewinnquote auf die Gegner wären das: 33%*77% + 67%*23% = 40,8%.“
Spielquote * Siegquote + Nichtspielquote * Nichtspielsiegquote

Jaye, 01. Januar 2020, um 15:04

Versteh den Sinn dahinter nicht wirklich. Die Logik schon. Aber wozu soll das jetzt gut sein, diesen Wert zu wissen? 😀

Jannen, 01. Januar 2020, um 15:11
zuletzt bearbeitet am 01. Januar 2020, um 15:11

Die Anzahl der gewonnenen Spiele bestimmt ja die Zahl der theoretisch notwendigen Leger für perfektes Spiel. Nun muss man nur noch treffen, also eine hohe Korrelation erreichen. 😅

Jannen, 01. Januar 2020, um 15:12

Tatsächlich steckt darin, gepaart mit einer Gegenspielsiegquote über den 23%, der Schlüssel zum Erfolg meine ich.

HerzSanny, 01. Januar 2020, um 15:15
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Jaye, 01. Januar 2020, um 15:28

Wenn ich jetzt die empfohlene Legerquote von 35% hätte, würde ich nicht zu den „Ausbeutern“, sondern zu denjenigen gehören, die man leicht am Tisch ausnehmen kann 😄

Also das ganze beruht ja wie gesagt auf theoretischen Annahmen, die voraussetzen, dass sich alle Mitspieler gemäß dem Durchschnitt verhalten und auch dementsprechend riskanter legen. Das ganze macht dann nur Sinn, wenn man Spieler hat, die die Annahmen befolgen und gerade beim Echtgeld passiert das dann doch eher weniger 😌

HerzSanny, 01. Januar 2020, um 15:34
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Jaye, 01. Januar 2020, um 15:42

Und dann sollte man noch nochmal nachdenken, ob man auf 2 doppelt, wenn Hinterhand zuvor gelegt wurde. Die hohe Quote von 35-40% berücksichtigt das auch nicht.

Die Erklärung kann man zwar logisch herleiten, bringt aber wenig, wenn die theoretischen Annahmen im Modell wenig mit dem echten Spiel zu tun haben.

Das ganze würde nur klappen, wenn jeder einzelne der Mitspieler auf Gewinnmaximierung spielen würde. Und wer macht das schon, gerade im hohen Tarif?

Beim Legen ist der mögliche Verlust auch höher, weshalb dann auch beim Echtgeld viele eher sparsamer sind.

HerzSanny, 01. Januar 2020, um 15:50
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HerzSanny, 01. Januar 2020, um 15:57
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Jannen, 01. Januar 2020, um 16:00
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