Schafkopf für Freunde

Schafkopf-Forum

Tratsch: Schafkopf Schmankerl

Hi Leute,
hab mal a paar Fragen an euch alle!
Seit wann spielts ihr eigentlich Schafkopf und was schätzt ihr daran besonders?? Spielt ihr mehr online oder in einer "echten" Runde?

Dad mi gfrein wenn ich zahlreiche Antworten von euch bekomme, da mir des seeeehr weiterhelfen dad!!
Vielen vielen Dank schonmal, machts es guad,
eure Katl ;-)

sers katl,

seid ich 12 bin (=inzwischen 13 jahre lang spieler).
normalerweise real einmal die woch seit ca. 4 jahren halbwegs regelmäßig, zwischendurch amal andre runden, schafkopfwochenenden und turniere.

online in sporadisch auftretenden fällen von arbeitsunlust und/oder spielsucht untertags, abends selten, dann am liebsten a paar stund mit a paar freind im vh.

achso, ja was schätz ich besonders - es is einfach des genialste spiel überhaupt (kombinieren, glück, partnerspiele und solos, abgrundtiefe verzweiflung und himmelhoch jauchzende freude,...), und schafkopfer san im normalfall nette freundliche leid mit humor.

bist bloß neugierig, oder machst a statistik?;-)

Beides ;-)
Aber danke für deinen Kommentar! Hilft uns weiter ;-)

Wenns hilft, dann wolln wir mal nicht so sein...

Seit wann spielts ihr eigentlich Schafkopf?
Seit Kindheit bei Eltern zugeschaut und Schritt für Schritt selbst mitgespielt. Dann in der Schule eigene Runden.

Was schätzt ihr daran besonders??
Dass es gesellig ist und man sein Hirn einschalten muss (kann?!)...

Spielt ihr mehr online oder in einer "echten" Runde?
Mehr in einer echten Runde (1-2x pro Woche den ganzen Abend). Online meist nur kurz für ein paar wenige Runden.

Na, da will ich mich nicht lumpen lassen:

Gelernt hab' ich's mit 20 Jahren. Hab's dann wie ein besessener "studiert" und knapp zwei Jahre davon gelebt. Dann doch mal einen soliden Job gelernt und die Karten komplett an den Nagel gehängt. Erst vor ein paar Jahren (also ca. 15 Jahre später) wieder angefangen und dann hängengeblieben.

Live spiele ich gerne, aber leider viel zu selten. Einmal alle zwei Monate wär' leider schon übertrieben - quasi nur online.

Schafkopf ist das schönste "Spiel", das ich kenne, weil man da NIE auslernt - hat was von Schach.

hab schafkopf mit 18 jahren gelernt.eher durch zufall von einer alten frau die war stocknarrisch mit dem spiel.keiner wollte mit uns spielen...lach.also haben wir tage und nächte an aufglegtn gspuit.
habe dann 17 jahre lang regelmäßig real gespielt bis mich a paar liebe freunde gnervt haben(i könnts erschlagen:))))meld dich doch endlich moi bei sauspil an.soooo.....da samma etz.in diesem sinne möchte ich mich bei allen beteiligten BEDANKEN die diese sache ins leben gerufen haben.is echt a super sache.einziger nachteil:man wird süüüüüüchtig.

Oh ja, süchtig wird man! Schöner ists aber trotzdem mit Freunden....

Da wir früher weder Fernseher noch PC hatten, waren Gesellschaftsspiele immer hoch angesagt. Egal, ob Schach, Mensch ärgere dich nicht usw. Aber das schönste war immer der Schafkopf, den ich mit 8 Jahren konnte. Da durfte ich zwar noch nicht so richtig mitspielen, aber es mußte ja immer mal wieder jemand zum Austreten, war zur der Zeit also der sog. Prunzkartler. Nach meiner Heirat habe ich lange Zeit nicht mehr gespielt, bis ich wieder in eine Schafkopfrunde reinkam und dann jede Woche real spielte. Aber da ich zufällig an ein Internetprogramm Sauspiel.de rankam und dies auch sehr oft nütze - ist die Sucht online zu spielen natürlich nicht an mir vorüber gegangen. Real spiele ich aber immer noch - mit Sauspielern, die sich immer wieder mal treffen.

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Ich spiel eigentlich regelmaessig seit ich 16 bin. Zuerst in der Schule, dann so ungefaehr 1mal im Monat bei Freunden oder bei mir daheim. Dank Sauspiel eine Menge nette Kartler in Muenchen gefunden, was zu mehr Real-Runden gefuehrt hat.
Seit einem Jahr fast nur noch online, da dieses Kartenspiel dem schnoeden Amerikaner leider unbekannt ist....

Also gelernt hab ich es mit ca 12 von meinen Eltern und meiner Oma mit der ich immer viel zu zweit gespielt hab. Dann länger nicht mehr und mit 16 rum dann ab und an in der Schule und mit Freunden abends. In der Kollegstufe haben wir dann sehr viel gespielt und hatten auch einen regelmäßigen Stammtisch der sich bis übern Zivi raus gehalten hat. Nach dem Zivi eigentlich kaum mehr bis wir vor kurzem eine sonntägliche Runde gestartet haben; seit dem spiel ich auch regelmäßig online. Zeitlich spiel ich mehr online, lieber aber natürlich in Echt.
Obwohl ich sonst eigentlich nicht so ein großer Spieler (weder am Computer, noch Brettspiele, noch Glückspiel) bin, ist Schafkopf inzwischen fast schon ne Leidenschaft. Ich schätze die Einfachheit (klare, einfache Regeln, wenig Mittel) und die gleichzeitige Komplexität und Variabilität bzw. den Variantenreichtum mit Farbwenz, Geier, Kreuzrunde usw. Außerdem ist es natürlich der "Kick", den das Spiel um echtes Geld mit sich bringt.

ich spiel erst seit am halben jahr schafkopf. ich spiel fast täglich auf sauspiel.de und MINDESTENS 2 mal pro woche in real. das beste an schafkopf ist, dass es nicht so einfältig ist (sauspiel,wenz,solo etc.)

Auch ich hab den anscheinend typischen Schafkopfereinstieg hinter mir:
mit 10 vom Vater gelernt,

in der Schule, beim Busfahren usw. das können dann verfeinert.
später dann in verschiedenen Runden beim Wirt, Schützenverein usw...
inzwischen 2x die Woche feste Schafkopftreffs

sauspiel nutze ich meistens so a bissl zwischendurch oder Abends, wenn die Sucht no stärker ist als die Müdigkeit...
Was fasziniert mich am schafkopfen? ganz einfach alles. Der Variantenreichtum und die Wechselnden Spielpartnerschaften lassen einfach keine Langeweile oder Eintönigkeit aufkommen. Taktik, Strategie, Gegner ausgucken.... Schafkopf vereinigt das alles und noch viel mehr in sich.
Kurze Rede langer unsinn(Karl Valentin):
Ich spiele weils Klase ist.

Ich habe einen völlig untypischen Schafkopfeinstieg - als Rheinländerin war mir dieses Kartenspiel völlig unbekannt!
Vor 4 Jahren bin ich vom Rheinland nach Niederbayern umgesiedelt und habe Schafkopfen kennengelernt.
Da der Niederbayer an sich und im allgemeinen von sich gibt, Frauen könnten Schafkopfen nicht lernen, da sie die geringere Gehirnmasse hätten, weckte diese Aussage meinen Kampfgeist und ich habe es gelernt. Erst mit Freunden und Gatten, als Unterstützung hab ich mir Schafkopf als PC - Spiel geholt und damit ständig geübt, um dies dann real umzusetzen.
Nach 1 1/2 Jahren habe ich dann zum ersten mal beim großen Schafkopfturnier in Vilshofen teilgenommen, machte den 10 Platz und hab ein Fass Bier gewonnen.
Seit knapp einen Jahr beweg ich mich jetzt bei sauspiel.de, konnte hier noch eine Menge lernen, bin um einiges mutiger und frecher in meinen Spielen geworden, dass hat mir beim diesjährigen Schafkopfturnier mit 160 Teilnehmern den 3. Platz eingebracht ;o)

Derzeit spiel ich mehr sauspiel.de, ansonsten spiel ich schon alle 3 - 4 Wochen im örtlichen Gatshaus, was mich zum feixen, den männlichen Niederbayer allerdings die Haare raufen lässt, mit dem ständigen Gemurmel "Du hast nur Glück, Frauen können nicht Schafkopfen !"

Für mich ein tolles Kartenspiel, was mir nie langweilig wird und je nach Spielpartner auch immer meinen Kampfgeist weckt ;o)

wer hat scho moi im wirtshaus 4 70-jährigen beim schafkopf zugschaut?ich arbeite nebenbei in am wirtshaus da treffen sich u.a.auch diese besagten 4.wenn oana bieseln muass(des dauert scho a bissl länger)dann darf(muass)i a paar spiele anschaun.am liebsten würdns mi in da luft zreissn denn ausgerechnrt dann griag i imma a super blatt.de sagn scho lang nimma,dass a frau ned schafkopfen kann....lach nur immer mistvieh zu mir!!scheeee.

schön ist dass man das hirn bei dem spiel ausschalten kann , weils so einfach und vorhersehbar alles ist .
ideal zum relaxen von daher für mich .

"Aber danke für deinen Kommentar! Hilft uns weiter ;-)"
Kattl, wieviele bist Du denn?

Also ich werde neidisch hier, jeder hats von Papa oder Oma gelernt. Meine Kindheit war wohl verpfuscht. Na, wußte ich eh schon.

Ich hab s als Student gelernt. Wollte verzweifelt Frauen kennenlernen. Hat nicht geklappt. Hätte wohl in Passau aufwachsen müssen.

Keine Angst Bettler, ich habs auch erst mit 20 in der Bundeswehr gelernt (da hast ja jede Menge Zeit :-D). Aber seit der Zeit spiele ich diese Spiel leidenschaftlich gerne und so oft es mir möglich ist. Es gab auch schon Zeiten, wo wir 3 Wochen am Stück durchgezockt haben, Leider geht des heut nimmer, muß ja auch irgendwann mal arbeiten. Am liebsten spiel ich natürlich Live, zum Beispiel mit einigen Sauspielmitgliedern wenn wir uns mal wieder treffen. Im WWW eher selten, da es einfach nicht das gleiche ist, aber trotzdem eine recht gute Alternative. Schafkopf ist für mich das interssanteste Spiel was es gibt, da es sehr facettenreich ist und sogar wenn zweimal jeder Spieler die gleichen Karten hat daß Ergebniss völlig anders ausfallen kann.

Ich habs so ungefähr mit 14 gelernt - eigentlich relativ spät. Lustigerweiße von meinem Cousin, ders immer noch nicht kann ;-)
Dann haben wir während der Schulzeit unter Kumpels täglich von nachmittag 2 bis nachts um 12 gespielt. Mit 18, 19 ist das langsam etwas weniger geworden, aber durchaus noch mehr, als normale Menschen gearbeitet haben. Mit Beruf, Studium usw. hat sich das alles immer mehr abgebaut. Mittlerweile nur noch ganz selten (leider). Daher ist ab und zu mal Sauspielen eine Art Ersatzbefriedigung.
Mir gefällt die Spielerei, das blöde Gerede und vor allem der Nervenkitzel sehr - ich bin auch irgendwie latent spielsüchtig. Zum Glück kann ichs im Zaum halten. Aus dem Grund ists bei uns immer hoch her gegangen. Lieber einmal zu euphorisch gelegt und ein ungewinnbares Spiel angesagt, als ein möglicherweise gewinnbares Spiel ausgelassen. Dabei sind schon wahnwitzige Spiele und Abende entstanden, die ich nicht mehr vergessen werde.

Hi Katl

also ich spiel mehr online, was aber hauptsächlich daran liegt, weil man hier einfach immer wieder leute hat die mit einen spielen, was ja in "echt" nicht immer ganz so einfach ist zwecks arbeit usw.
was am online spielen echt cool ist, dass man hall auch immer wieder neue coole leute trifft die einfach verückt nach schafkopf sind, manchmal hat man das gefühl die machen gar nix anderes ehr.
Im großen und ganzen finde ich jedoch das echt spielen noch besser, weil einfach noch mehr dumms gwaf zam kommt und die gemeinschaft dadurche echt gepflegt wird, wir spielen auch jede woche mindestens ein Schafkopf Tunier in unserer gegend.
lg

Master Jo

Ist ja echt interessant, was ihr alles zu berichten habts und wie jeder Einzelne dazu gekommen ist! Habs auch auf ungewöhnliche Art gelernt – wohne zwar im tiefsten Oberbayern, aber ausgerechnet auf ner Klassenfahrt nach Leipzig hab ich angefangen (für Bettler, auf deine Frage: mein imaginäres Gegenüber und Ich *lol*) ;-)
Und seitdem nicht mehr aufgehört!

Na dann gute nacht, Ihr zwei. Vielleicht spiel ich ja mal eine Runde mit Euch, wehe Ihr sprecht Euch ab!

Hihi....
Ja vielleicht geht mal was zam ;-)

ooh armer bettler, du bist nicht allein. in meiner missratenen familie hat auch keiner geschafkopft. habs dann so mit 16 im zeltlager gelernt, in der hoffnung, damit die männer beeindrucken zu können, aber der erfolg bei der sache lässt immer noch auf sich warten...
inzwischen hab ich dann immerhin noch meine kleine schwester angefixt, aber auf öden familienfesten wirds wegen mitspielermangel immer noch nix mit schafkopfen...

hi katl,
ich mußte es mit 14 lernen damit unser ziehvater ne runde zuhause hatte. mit 16 sowas hab ichs dann begriffen und konnte auch mal im vereinsheim bei uns spielen. weil bei uns aber fast nix mehr zamgeht bin ich über win-schafkopf (würg) irgendwann hier gelandet.
warum schafkopf? bei mir ist es die mischung aus glück, logik und finesse. und das gebabbel aussenrum natürlich!