Schafkopf für Freunde

Schafkopf-Forum

Tratsch: preisgeld illegal

Hallo,
haben diesen Monat schon bei 2 Turnieren PolizeiBesuch gehabt. Preisschafkopf mit Preisgeld sei illegal. Bußgelddrohung! Nur mit Gutscheinen und Sachpreisen! Beide Turniere waren im Raum Aschaffenburg. Weiß jemand was dazu oder hat damit schon Erfahrung gesammelt?

Schafkopfen ist kein Glücksspiel

das höre ich zum erstenmal. Waren wahrscheinlich
unechte Polizisten, und machten sich einen Spass daraus. Bei sovielen Turnieren, wäre bestimmt schon mal darüber geschrieben worden.

Es geht um das Preisgeld das bar ausbezahlt wird!

ja schon klar, wenn man auf einem Turnier einen Preis gewinnt, ist das meistens in "bar". Man zahlt ja auch meistens in bar sein Startgeld.

wenn dem so wäre, dann müßte die polizei meiner meinung nach zum veranstalter ned zum spieler!
hört sich irgendwie nach 1.april an 😉
hast dir die ausweise zeigen lassen??

war Spieler, und die sind beide Male zum Veranstalter. 1stes Mal war Karfreitag naja, 2tes Mal gestern. Dieses Turnier ist monatlich und das schon seit über 20 Jahren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schafkopf

Schafkopf ist ein traditionelles deutsches Kartenspiel. In seiner heutigen Gestalt als ..... Schafkopf zählt nicht zu den Glücksspielen im Sinne des § 284 StGB und darf deshalb in Deutschland um Geld gespielt werden. Der Tarif ist – wie alles ...‎Schafkopf-Sprache - ‎Deutscher Schafkopf - ‎Turnierschafkopf - ‎Schafkopf

In diesen Turnieren spielen ja oft auch Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Richter, Polizisten und ähnliches mit, da wollte sich einer wichtig machen, sonst gar nichts. Man darf nicht alles glauben, was gesagt und geschrieben wird. Bei uns gibts ja richtige Turniere nur von Richtern und Staatsanwälten.

Ich halte das auch für einen Schwachsinn, bei dem sich jemand blos wichtig machen wollte. Es gibt seit Jahren viele Schafkopfturniere, bei denen das Startgeld komplett als Preisgeld ausgezahlt wird und es hat noch nie Probleme gegeben!

Dass man um geld spielt ist aber was ganz anderes als Geldpreise... soweit ich weiß, ist das aber auch legal.

wobei es beim anschnallen des gürtels schon nachfragen gegeben hat.

wenn das preisgeld über 1000,-- euro beträgt, sind bei barauszahlung besondere sorgfalts- und meldepflichten zu beachten. geldwäschegesetz:

http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/gwg_2008/gesamt.pdf

soweit samma schoo kumma^^, wassn schwachsinn es doch gibt^^

@string Wenn du den Gürtel um den Kopf schnallst, wunderts mich nicht, dasst Durchblutungsstörungen hast^^ 😡

gunthu, ab und an bist echt witzig.
ich mag dich!

Immer mehr Gastwirte verbieten ihren Gästen das Schaftkopfen.
Statt ins Wirtshaus gehen diese dann ins Internet. Eine bayerische Tradition
vor dem Aus?

Schwere Zeiten für das
Schafkopfen: Immer mehr Wirte verbieten das urbayerische Kartenspiel in ihren
Gaststätten. Der Präsident des bayerischen Gaststättenverbandes, Siegfried
Gallus, reagiert darauf mit Unverständnis. "Zum Stammtisch gehört das
Karteln", betont er im ddp-Gespräch.

In München führen Wirte
ganz unterschiedliche Gründe für ihr Verbot an. Im Café Puck heißt es, dass das
Schafkopfen nicht zum Stil passe. Augustinerkeller-Wirt Ludwig Högenauer
beklagt, dass es beim Schafkopfen immer wieder zu Streitereien gekommen sei.
"Es fielen Wörter, die hier nicht so gut reinpassen, gerade wenn es um
Geld ging", sagt er.

Außerdem
fürchtet Högenauer um seinen Verdienst. "Schafkopf-Runden besetzen meist
den ganzen Abend einen Tisch und konsumieren nicht soviel, als wenn wir den
Tisch an mehrere aufeinanderfolgende Gäste vergeben könnten." Nur für
Stammgäste drücke er ab und zu ein Auge zu, und "im Biergarten ist es
selbstverständlich erlaubt".

Auch das
Paulaner Bräuhaus verweist Schafkopfer auf den Biergarten. Drinnen sei das
Spiel verboten, da "es schnell als Glücksspiel angesehen wird", sagt
eine Kellnerin.

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Laut
Münchner Kreisverwaltungsreferat ist das Schafkopfen jedoch "eines der
wenigen Kartenspiele, das per Definition gerade nicht als Glücksspiel
gilt". Da alle Karten ausgegeben werden, hänge die Entscheidung über
Gewinn und Verlust von den Fähigkeiten und den Kenntnissen des
Spielers ab.

Doch die
Einschränkungen bleiben und treiben die Spieler zunehmend ins Internet. Innerhalb nur
eines Jahres hat es beispielsweise das Online-Portal sauspiel.de geschafft, mit
mittlerweile 50.000 weltweit registrierten Usern die größte Community für
Schafkopf im Internet zu werden.

Sauspiel.de-Mitglied
Harald Liebhaber betrübt es sehr, dass mittlerweile auch in seinem
oberbayerischen Heimatort Raubling zwei Gaststätten das Kartenspielen verboten
haben. Seiner Meinung nach sind "unangenehme Typen" schuld daran,
"die Verbindung von Spiel, Alkohol und Geld führt halt doch des Öfteren
zu Streitigkeiten."

Der Wirt
ziehe die Konsequenzen, der große Rest müsse es ausbaden. "Da ist es kein
Wunder, dass die Leute lieber daheim im Internet spielen."

Online kann man rund um die Uhr spielen

Doch auch
Liebhaber weiß die Vorteile des Online-Schafkopfens zu schätzen: "Das kann
man rund um die Uhr machen, da ist immer jemand an den Tischen." Er selbst
sei passionierter Frühaufsteher und logge sich oft schon um sechs Uhr morgens
ein. Da seien dann bereits um die 50 Leute online. "Sich um die Uhrzeit
schon mit Freunden zu treffen, wäre sonst nicht möglich."

Auch Florian
Bauer hat schon Erfahrungen mit den Einschränkungen gemacht. Der 30-Jährige hat
das Schafkopfen vor 17 Jahren im Schulbus gelernt. Seither lässt ihn das Spiel
nicht mehr los. Im Internet spielt er drei- bis viermal in der Woche, "in
echt" circa zwei- bis dreimal im Monat.

Erst
letztens seien sie in der Studentenkneipe Atzinger, die es jedoch nicht mehr
gibt, gewesen, sagt Bauer, und man habe ihnen nur sehr widerwillig einen Tisch
zugewiesen. "Und dann mussten wir den ganzen Abend die Blicke der
Kellnerinnen ertragen. Die wollten uns richtig zeigen, dass wir etwas
Unerwünschtes tun." Seitdem gehen sie im Sommer lieber in den Biergarten
oder treffen sich bei Freunden daheim.

Gaststättenpräsident
Gallus hat kein Verständnis für die Verbote und fordert die Wirte dazu auf,
"die bayerische Tradition aufrecht zu halten". Mit der Untersagung
des Schafkopfens ginge sonst "ein Stück Kultur" verloren.

Da jeder
Wirt jedoch Hausrecht habe, könne er diesbezüglich nichts weiter machen, als
die Empfehlung abzugeben, das Verbot aufzulockern und zumindest gewisse
"Schafkopf-Zeiten" einzuführen.

stiimm da zu Winny. @string :wennst ned imma so ekelhaft wärst, könnt ma auch Freunde werden"!

Es gibt in ganz bayern an haufen turniere, bei denen die polizei sogar veranstalter ist.

@brustgürtelgunthu

ich möchte auch dein freund sein!

lieber 10 Jahre nichts zu Weihnachten behauptet ulli als gunthu als Freund 😄
er belästigt doch jeden Rockzipfel

sammelst du immer noch Strumpfbänder gunthu 😄

oder bist du auf gebrauchte Slip umgestiegen 😄

sooooo turniere mit geldpreise sind unter gewissen umständen wirklich nicht rechtens. hängt vom startgeld und von den geldpreisen ab. ich habe vor jahren selber turniere veranstaltet und mir immer eine genehmigung von der polizei geholt, ist eigentlich eine reine formsache. aber wo kein kläger, da kein richter, da dieses ein antragsdelikt ist. nebenbei bemerkt muss man eventuelle gewinne aus der differenz zwischen einnahmen und ausgaben auch versteuern....

Verboten ist es, weil es sich außerhalb von § 5a SpielV bewegt.

Sobald es Geldpreise gibt statt Waren ist es verboten.

Sobald die Teilnahmegebühr über 15 Euro beträgt ist es verboten, auch wenn es dann keine Geldpreise gibt.

Hier könnt ihr es euch ja durchlesen:
https://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/spielv/gesamt.pdf

Auf Seite 10 steht dann noch ne Anlage zu § 5a.

Umgehen kann man das nur wenn man sich vorher die Veranstaltung von BKA oder dem zuständigen Landeskriminalamt genehmigen lässt.

marco, du bleibst immer a Depp