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Schafkopf-Strategie: Trumpfanspiel als Gegenspieler beim Solo

Wann kann es sinnvoll sein als Gegenspieler beim Solo Trumpf zu ziehen? Ist es überhaupt jemals sinnvoll?

Als Beispiel hierzu vielleicht ein Spiel bei dem ich "leicht gerügt" wurde für mein Ausspiel im dritten Stich. Hab ich dadurch die (nach den ersten zwei Stichen schon sehr hohen) Chancen auf Gewinn gesteigert oder vermindert?

https://www.sauspiel.de/spiele/591501355-eich...

Was hättet Ihr gespielt? Gern auch andere Beispiele für eventuell sinnvolles Trumpfanspiel bei gegnerischem Solo.

Für mich gehört da ganz klar Herz/Schell nach
Dann bekommt der Spieler nämlich Probleme wie er einsticht

für mich optimal gespielt: fordert in jedem fall den höchsten trumpf des spielers an position 2.

https://www.sauspiel.de/spiele/253636887
Da wars "sinnvoll"

Den höchsten muss er im 4. eh zeigen

stimmt scho bei 50 gegneraugen.

Danke für die Meinungen. Ist (für mich) nicht auf den ersten Blick klar was besser ist, deshalb fand ichs ein ganz interessantes Spiel im Nachhinein.

@jozi: schönes "Beispiel" :-))
beim Herz/Schelle nachspielen kann es dann nicht passieren z.B. Spieler sticht mit Unter, Mitspieler mit Ober und anderer kann nicht schmiern? Vielleicht fehlt dann der Ober. Klar, wenn der Mitspieler mitdenkt bleibt er halt weg und der Spieler musste nen Unter opfern. Da mein Eichel As aber eh weg ist (muss ja wie du sagst schon fast den höchsten ziehen) kann ichs aber doch auch gleich bringen oder?
Aber stimmt schon, man kann sich Trumpfverteilungen denken, bei der der eventuelle Unter des Solospielers (fürs einstechen auf z.B. Herz) den Unterschied ausmachen könnte.

Also ist wohl hier die Gefahr einer solchen Verteilung gegenüber der eines eventuell verschwendeten Obers beim Mitspieler, der nicht zumacht abzuwägen. In der schnelle des Spiels geht das nur oberflächlich und ich dachte es ist fast eh schon gewonnen da mach ich mal was inovatives :-).

mit 2 spatzen musst davon ausgehen, dass er einige ober hat. ich hätte nicht tr. gespielt, aber auch nicht laub. nachspielen einer gelaufenen farbe wäre aus meiner sicht wohl das richtige.

Spiel#591.447.949 ich hab heut einfach mal trumpf ausgespielt. wenn er beim ersten mit eichel unter reingeht gewinnt er

#591.547.159 trumpfanspiel verwirrt den spieler und führt zu schneider

Trumpfspiel ist sinnvoll, wenn der Spieler so wieder an den Auswurf kommt und somit seine Farben vorspielen muss.
Zu beachten ist, dass die 2 Mitspieler sich im trumpf Farbe frei machen können, um dann zu schmieren.

Beispiel muss ich länger suchen , vielleicht findet ja einer schneller eins.

Ich kann's nur grad beispielhaft aufführen:

Der 11. tr sticht und man hat noch einen kleinen tr in der Hand und der Spieler noch 2 höhere und eine farbkarte.
Bei tr Anspiel Spatzen sich die Mitspieler ab, Spieler kommt ans Stich und spielt seinen Spatzen vor.
Sitzt Spieler zum Beispiel an 4 und es kommt nicht tr sondern Farbe, wissen die Mitspieler nicht, welchen Spatz er hat und der Spieler wirft billig weg.

Jo, das ist meiner Erfahrung nach die einzige Situation beim Langen, in der es sinnvoll ist. Kommt beim Solo sehr selten vor (beim Farbwenz wesentlich öfter).

Beim Eröffnungsspiel finde ich das überhaupt nicht gut... Ist ja das beste, was dem Spieler passieren kann, alle müssen Trumpf zugeben und er kann seine Laufenden ziehen (mit denen ich ja rechnen muss bei 2 Spatzen).
Wenn jemand einen Trumpfstich hat, wird er wohl kaum so doof sein, auf eine nachgespielte Farbe mit Null Augen zu stechen, also kann bei Farbe nach gar nix kaputtgehen.

jajaja, isja schon gut:-)

Weißte Bescheid, Keule :-)

volle lotte, bix;)