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Schafkopf-Strategie: Hardkopf-Einmaleins

Hier werden nach und nach alle wichtigen Strategien für erfolgreiches Hardkopfen veröffentlicht.

LEKTION 1 - MINDSET:

a) Man muss emotionslos spielen. Weder Ärger über sich oder Andere noch Vorfreude weil man gute Karten hält ist dem Gewinn zuträglich. Öfters kommt der verbissene Ehrgeiz den Männern in die Quere. Wenn du bei Dauerklopfern hockst - freu dich!

b) Man lässt sich auch nicht im geringsten durch provokantes Verhalten der Gegner beeindrucken.

c) Man weicht nie von seiner Strategie ab. Auch wenn es verlockend ist während ner guten Phase öfter nachzuklopfen oder riskantere Spiele anzusagen.

d) Man spielt möglichst täuschend um erfahrenen Gegnern einen Read möglichst schwer zu machen. (Eigener Artikel dazu in Kürze)

Wem zu diesem Thema noch Ergänzungen einfallen kann sie gerne kundtun.

LEKTION 2 - HARDKOPF-EHRENKODEX:

Folgende Strategien machen es einem zwar leichter mehr zu gewinnen, doch ein ehrenhafter Hardkopfer spielt solange an einem Tisch bis er gekickt wird oder keine Lust mehr zu spielen hat oder seine Schranke erreicht hat.

a) Fischen: Man wechselt so lange den Tisch bis man einen Tisch mit 2-3 sehr schlechten Spielern gefunden hat.

b) Jumping: Man wechselt den Tisch immer sobald man an 1 war, außer man kommt an Position 4 an den Tisch - dann wechselt man sofort nach dem Spiel. Man sitzt dadurch viel öfter an Position 1 (zu 42,9%) und kann somit viel mehr Gewinn machen.

Ich distanziere mich ausdrücklich von diesen Strategien.

Ma tut sich ein Katzenbild ins Profil, weil man dann besonders gute Karten bekommt.

unheimlich viel glück bei seinen 1. tausend spielen hben um möglichst vile pnkte zu bekommen??

ich finde ja, dass die jahrhundertealten tradierten sprüche immer noch sinn machen.
die sollten unbedingt beachtet werden.
1. beispiel:
"sitzt bei dir am tisch ein lenz,
hüte dich vor jedem wenz"!

ich kenne ein anderes:

stehen die anderen Mitspieler vom Tische auf
so hört sofort das klopfen auf.

oder frei nach kiddie:
"musst dich nur zum gotte loben
und schon sind die punkte oben.
dazu ein bisschen kartenglück,
mh..eher doch ein großes stück.
auf können wird gänzlich verzichtet,
lieber wird pseudounterrichtet."

lektion 3 - maxime!

https://www.sauspiel.de/spiele/286915280-wenz...

zwar keine klassische konstellation beim gegner, bei mir schon^^, aber der effekt! ist deutlich erkennbar...
;)

lektion/maxime 4 ist noch im versuchstadium.

LEKTION 3 - TAKTISCHES ZEITMANAGEMENT:

Ein Unterpunkt von Täuschung. Oftmals kann es helfen und manchmal sogar entscheidend sein dem Gegner mit seinem Read auf eine falsche Fährte zu locken. Grundvorraussetzung hierfür ist, dass man das Spiel schon sehr gut beherrscht und all seine Entscheidungen in 1-2 Sek. treffen kann und deshalb meistens sehr flüssig spielt. Sonst bringt das Metagamen nicht so viel (und es gibt eh erstmal wichtigere Lektionen zu lernen).

a) Man wartet mit dem hinlegen obwohl mal nur 1 Karte spielen kann. So denkt der Gegner dass man eine Auswahl hatte.

b) Man spielt verdammt schnell (wie vorgeklickt) obwohl man mehrere Karten zur Auswahl hat. So denkt der Gegner, dass er ausschließen kann, dass man mehrere Möglichkeiten hatte. Erfordert umso mehr Übung damit man dabei keine dummen Fehler macht.

c) Man hat 3 Laufende aber 2 Spatzen. Man spielt zuerst den höchsten Trumpf und dann nach einigem "zögern" den Dritthöchsten. So kann man oft Schmiere einfahren die einem sonst hätte gefährlich werden können.

WOW!
Danke!
jetzt habe ich wieder Hoffnung dieses Spiel vielleicht doch noch irgendwann zu lernen.

Eine beliebte Variante ist auch mit sehr schlechten Karten möglichst schnell zu legen, damit sich später kein Spieler mehr nachlegen traut bzw. ein Einzelspiel spielen traut,weil er vermutet man selber könnte so gute Karten haben.

Mhh, davon halte ich nicht viel Matrixkatze. Ich glaube dass es Erfolge bringt, aber dass es umso öfter nach hinten losgeht. Wenn man schlechte Karten hat ists ja viel wahrscheinlicher, dass n Gegner n Bombenspiel hat wo ihn suboptimale Stände nicht interessieren. Außerdem schrecken viele auch mit Kippelspielen nicht davor zurück trotz mehrfacher Leger zu spielen weil sies einfach nicht besser wissen. "Never bluff a monkey".

Kid, bin ich auf nem guten Weg ein toller Hardkopfer zu werden? ^^

Gespielte Spiele115 insgesamt
31% Spieler, 10% Partner, 59% Gegenspieler

Angesagte Spiele (davon gewonnen)
11,1% Sauspiele (100%)
30,6% Farbwenzen (64%)
11,1% Geier (100%)
13,9% Wenzen (100%)
30,6% Farbsoli (82%)

Punktestand
Momentan bei 90,60, Höchststand bei 90,70

Aggressivität
28% Klopfer, 2% Kontra und Retour

ich zieh den hut!!
.

ja und wennst dann mal beim echtgeld eine klopferquote von 28% hast dann bist du sehr einsam :-)

kid, wir sind nicht einsam oderr?

Doch! Mit dem spielfuehrer ist ja jetz schlussgemacht :D

"a) Man muss emotionslos spielen. Weder Ärger über sich oder Andere noch
Vorfreude weil man gute Karten hält ist dem Gewinn zuträglich. Öfters
kommt der verbissene Ehrgeiz den Männern in die Quere. Wenn du bei
Dauerklopfern hockst - freu dich!"

Ein Hardkopfer freut sich emotionslos? Interessant, wie geht das?

Ich denke eher du hast da zwei Sachen vermischt. Ein echter Hardkopfer spielt emotionslos.
Ein echter Hardklopfer dagegen freut sich, wenn er bei Dauerklopfern hockt.

Mit dem "freu dich!" war gemeint man soll es willkommenheißend zur Kenntniss nehmen, aber nüchtern bleiben und gegebenenfalls sein Spiel leicht anpassen um möglichst viel an Punkten aus den Klopfern herauszumelken.

Freuen kann man sich übrigens soviel man will sobald man nicht mehr spielt. Man muss nur schauen dass man bevor man das nächste mal zu spielen beginnt wieder den richtigen State of Mind hat und nicht beispielsweise denkt "Ging letztens saueasy, also diesmal eh wieder.." und dann spielt man entweder fahrlässiger oder hat die ersten paar Hände nur Mist und man tiltet. Sowas darf halt nicht vorkommen. Tilts kann man sich auf 1000 Spielen nicht leisten.